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Änderungen im US-Serverpool
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Welche Risiken birgt die Post-Störerhaftung-Ära?
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Entdecke die neue iOS-App – und gewinne ein CyberGhost-Abo
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Cool, Dude, das erste Post-Steampunk-VPN für iPhone, iPad und Apple Watch: CyberGhost 6 für iOS
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Servernews für Mai 2016
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Wer dich angreift: Hacker, Späher und Datenspione (Teil 1)
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Willkommen zu CyberGhost 6 Beta für Windows
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Netflix b(l)ockt – und was man dagegen machen kann
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Was will das FBI von Apple?
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CyberGhost-VPN-Transparenzbericht für 2015

Änderungen im US-Serverpool

Wie ihr sicher wisst, betreibt CyberGhost seit jeher eine strikte ‘No Logs’-Politik, ungeachtet des herrschenden politischen Klimas und, wie in der Vergangenheit bereits bewiesen, auch in Geltungsbereichen von Gesetzen zur Vorratsdatenspeicherung. teacherDie Konflikte, die daraus resultierten, waren einer der Gründe, warum das Unternehmen seinen Standort von Deutschland nach Rumänien verlegte und haben auch heute noch Bedeutung, denn nicht jedem Geschäftspartner und Datencenter außerhalb Rumäniens und der Europäischen Union fällt es leicht, diesen Grundsätzen ebenfalls zuzustimmen oder, falls doch, sie auf Dauer zu akzeptieren.

Aus diesem Grund müssen wir uns von einem US-amerikanischen Datencenter trennen, das bislang 13 Server für CyberGhost in den USA und Kanada hostete. Wir bedauern diese Entscheidung, die bereits am 25. Mai in Kraft tritt, und arbeiten hart daran, dass keiner unserer Anwender von der Änderung nachteilig betroffen sein wird. Neue Server sind außerdem bereits bestellt und werden in Kürze ans Netz gehen.

Wir danken für euer Verständnis. Bitte meldet euch, falls es wider Erwarten trotzdem in Einzelfällen Probleme geben sollte.

Änderungen im US-Serverpool des VPN-Anbieters CyberGhost Click to Tweet

 

Welche Risiken birgt die Post-Störerhaftung-Ära?

Deutschland rüstet auf: Nach Jahren des digitalen Hinterwäldler-Daseins und des Postkutschen-Protektionismus‘ stellt die Nation das weltweit einzigartige Konstrukt ‚Störerhaftung‘ zur Disposition und will zumindest die gröbsten Stolpersteine bei der Einrichtung flächendeckender WLANs aus dem Weg räumen. Wie in anderen Ländern sollen mobile Internetverbindungen zur Selbstverständlichkeit im öffentlichen Raum werden – und für viele stellt sich da die Frage: „Sind meine Daten in diesen Netzen eigentlich sicher?“

Die kurze Antwort: Nein!

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Die längere: Die Risiken bei der Nutzung öffentlicher WLANs werden nicht dadurch aufgehoben, dass es mehr freie WLANs gibt und mehr Anwender diese aufsuchen. Frei nach dem Motto: Je mehr User sich in einem Netz tummeln, desto eher geht der Einzelne in der Masse unter. Im Gegenteil, die Risiken steigen, denn mit dem Ansturm neuer Anwender wittern auch mehr Datenspione und Hacker fette Beute und bevölkern ihrerseits die Shopping-Mals, Bahnhöfe, Flughäfen und Cafés. Ein schneller Scan und schon liegen unverschlüsselte Verbindungen wie offene Bücher vor ihnen, bereit, E-Mailadressen, Bankkonten, digitale Identitäten, Passwörter und Kreditkartendaten blank zu ziehen.

Was droht dir als Surfer verstärkt, jetzt da die Störerhaftung bröckelt ... Click to Tweet

Hierbei sollten sich Anwender immer über Folgendes im Klaren sein:

  • Zum Abfangen der Daten reicht es, dass sich Kriminelle in Reichweite des WLANs befinden, was auch hinter den geschlossenen Türen einer Toilette der Fall sein kann. Direkter Sichtkontakt muss nicht bestehen, Daten wie E-Mails, Fotos, Videos, Kennwörter usw. können trotzdem beispielsweise durch sogenanntes Sniffing ausgespäht werden.
  • Werden Daten unverschlüsselt übertragen, was in öffentlichen WLANs die Regel ist, ist der Zugriff auf vertrauliche Informationen auch für ungeübte Hacker ein Kinderspiel, die unter anderem durch Sidejacking die Identifikationsdaten eines Anwenders abfischen und in seinem Namen die von ihm besuchte Webseite manipulieren, beispielsweise Kennwörter ändern oder Waren bestellen.
  • Befindet man sich in einem Kennwort-geschützten öffentlichen WLAN, das von außen nicht einsehbar ist, beispielsweise in einem Restaurant, benötigt ein Krimineller nur das Passwort für dieses Netz – was kein Problem sein sollte, da es in der Regel allen Kunden zur Verfügung gestellt wird.
  • Wird ein Kennwort obendrein über eine nicht sichere HTTPS-Verbindung übertragen, geht es in die URL ein und kann noch leichter als ohnehin bereits möglich abgefangen werden.

Kann ein VPN helfen?

Ein VPN verschlüsselt deinen kompletten Internetverkehr (also nicht nur den deines Browsers), so dass er von außen nicht mehr abgehört werden kann. Ein VPN wie CyberGhost macht dies sogar mit 256 Bit AES, wie es auch vom Militär verwendet wird, und mit Stil. Die iOS- und Android-Apps sowie das in Kürze erscheinende CyberGhost 6 für Windows verfügen zu diesem Zweck sogar über automatisch startende Profile, die WLANs ohne direkte Anwenderintervention erkennen und keine Internetverbindung zulassen, bis eine sichere Verbindung hergestellt worden ist.

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Eine zusätzliche Option sorgt darüber hinaus dafür, dass Internetseiten bevorzugt über das HTTPS-Protokoll besucht werden, um vollwertige Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen zu gewährleisten. Hacker und andere Datenspione in öffentlichen Netzwerken haben damit keine Chancen mehr, deine Daten abzugreifen und dich finanziell zu schädigen oder unter deiner Identität Schaden anzurichten. Damit wird der Weg zum Genuss der unendlichen Weiten des Internets nicht nur endlich auch in Deutschland greifbar, sondern auch sicher erfahrbar!

Entdecke die neue iOS-App – und gewinne ein CyberGhost-Abo

Es ist an der Zeit, deine iOS-Online-Erfahrung auf einen neuen Level zu heben: einen sicheren. Mit der neuen CyberGhost iOS 6 App geschieht dies automatisch – und auf eine mega-coole Art richtig sexy.

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Die neue VPN-App von CyberGhost stellt auf Apple-Geräten ein zuverlässiges Anonymisierungs-Tool zur Verfügung, die dich sicher ins nächste WLAN bringt, gleichzeitig nervende Werbung blockiert, Online-Tracking verhindert, Streaming-Sites freischaltet und deinen mobilen Datentarif schont. Ein paar Sachen davon kann auch die Konkurrenz, keine Frage, aber weder so gekonnt noch so beherzt und konsequent. Denn, Hand aufs Herz: Was nützt ein (fast) kostenfreier VPN, der Werbung blockiert und Tracking erschwert, wenn der Betreiber selbst sich herausnimmt, Dritt-Werbung zu schalten und das Surfverhalten aufzuzeichnen?

Bei CyberGhost bleibst du von Beidem verschont und besitzt obendrein die erste App, die es schafft, aus unattraktiver VPN-Technologie ein einfach verwendbares Lifestyle-Produkt zu machen, das man einfach haben muss. Mit blitzschnellen Verbindungszeiten, flüssiger Bedienung, vollautomatischer Erkennung von WLANs und automatischer Schutzaktivierung, noch bevor die ersten Daten fließen.

Entdecke das neue CyberGhost für iOS 6 und gewinne ein lebenslanges Abo! Click to Tweet

Entdecke die Möglichkeiten …

WLAN-Schutz

CyberGhost iOS 6 schützt dich bei Verwendung eines WLANs, unabhängig davon, ob es ein freies, öffentliches ist oder ein privater Hotspot. Was Sinn macht, denn praktisch alle sind potenzielle Gefahrenherde (ja, auch Starbucks freies WLAN, sorry), wobei gerade die kostenlosen Surfstationen in Parks, Flughäfen, Bahnhöfen, Shopping-Malls und Cafés beliebte Treffpunkte von Hackern und anderen Datenspionen sind. On top dabei: CyberGhost iOS 6 ist die einzige App, die deinen Schutz automatisch beim Betreten eines WLAN aufbaut und auf diese Weise zu deinem eigenen High-Tech-Bodyguard wird.

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Maßgeblich verantwortlich hierfür ist das WLAN-Schutz-Profil, mit dessen Aktivierung alle deine Internetverbindungen verschlüsselt werden. Danach ist kein Hacker in der Lage, deine persönlichen Informationen wie E-Mailkonten, Facebook- oder Instagram-Profile oder Kreditkartendaten auszuschnüffeln oder zu stehlen. Das Profil eignet sich für alle freien, privaten und andere unsichere WLAN-Verbindungen auf Flugplätzen, in Hotels, Restaurants, Ferienhäuser, Cafés und Clubs.

Anonym surfen

Ist das ‚Anonym surfen‘-Profil aktiviert, wird deine original IP-Adresse ausgetauscht, der Ersatz mit einer Vielzahl anderer Anwender geteilt und dein kompletter Internetverkehr mit militärisch-starker Verschlüsselung gesichert. Hierbei kommt mit 256-Bit-AES die zurzeit leistungsfähigste Technologie zum Einsatz.

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Das Profil blockiert alle Trackingversuche und immunisiert dich gegenüber den Spionageversuchen von Website-Besitzern, Werbetreibenden und anderen Online-Schnüfflern, während gleichzeitig Cookies und bösartige Websites direkt auf den CyberGhost-Servern ausgefiltert werden, noch bevor sie dein Gerät erreichen. Und, auch sehr wichtig und wie du wahrscheinlich bereits weißt, speichert CyberGhost selbst keinerlei Daten über dich und dein Onlineverhalten.

Inhalte sicher freischalten

Das Streamen von Filmen und TV-Serien ist das neue Fernsehen und längst unverzichtbarer Teil unseres Alltags. Wer geht schon noch zu Bett, ohne nicht wenigstens eine Episode von Game of Thrones angesehen zu haben? Eine Garantie, dies auch auf Reisen zu können, ist aber leider reines Wunschdenken, da die jeweiligen Anbieter den Empfang in anderen Regionen als der des Abonnenten verhindern. Grund genug für CyberGhost, diese Garantie zu übernehmen.

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Die App greift auf die umfangreichste gepflegte Liste von Streaming-Websites zurück und ermöglicht den Empfang von YouTube, Netflix, BBC, ABC, Hulu, Fox, Comedy Central und viele, viele mehr auch außerhalb der eigenen Region. Ein Klick auf die gewünschte Plattform und schon kannst du auswählen, was du sehen möchtest – einfach ideal für Geschäfts- und Urlaubsreisende.

Geld sparen

Geld sparen mit einem VPN? Das geht? Es geht, denn dank des speziellen Mobile-Data-Profils werden Inhalte wie Bilder, HTML, JavaScript und andere direkt auf den CyberGhost-Servern komprimiert und erst dann zu deinem Gerät gesendet. Dies spart Transferkapazitäten und schont so deinen mobilen Datentarif – zusammen mit dem Werbeblocker sogar noch effektiver.

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Worauf wartest du noch?

Besorge dir die App über Apples iTunes und lege umgehend los. Die ersten sieben Tage gehen auf Kosten des Hauses, ohne Limitierungen irgendwelcher Art. Das volle Programm. Danach steht dir zur Wahl, ob du mit einem Basisschutz weitermachen möchtest oder für wenig Geld auf den Premium-Komplettschutz upgraden möchtest.

Und das Preissauschreiben?

Befindet sich hier: Trage dich noch heute ein und gewinne eines von 20 Premium-Plus- oder eines von drei lebenslangen CyberGhost-Abos.

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Cool, Dude, das erste Post-Steampunk-VPN für iPhone, iPad und Apple Watch: CyberGhost 6 für iOS

Endlich nicht mehr via Handkurbel geschützt ins Internet: CyberGhost veröffentlicht die erste vollautomatische VPN-iOS-App zum sicheren Surfen im Web und beendet damit das Steampunk-Zeitalter für VPN-Dienste. CyberGhost iOS 6.0 ist einfach zu bedienen, bietet Raum für Anfänger und Experten gleichermaßen und sichert Kommunikation und Browsing ebenso wie Streaming und Online-Banking.

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Mit Vollautomatik und Profilen gegen Datenschnüffler, Hacker und Zensoren

Die CyberGhost VPN-App für iOS ab Version 9.0 erkennt sofort öffentliche und private WLANs in Reichweite und aktiviert auf Wunsch automatisch die hauseigene Verschlüsselung, so dass weder allzu neugierige Zeitgenossen noch professionelle Hacker den Datenverkehr des Anwenders abgreifen und persönliche Informationen wie Bankzugänge, Kreditkartendaten, Passwörter, Kontakte und E-Mailadressen stehlen können.

Darüber hinaus stehen weitere, mit einfachem Fingertipp zu bedienende Profile für weitere VPN-Anwendungsfälle zur Verfügung: Zur Freischaltung von Netflix, Hulu, BBC und vielen anderen Video-Plattformen, zum anonymen Surfen und zur Kostenersparnis bei mobilen Datentarifen.

Eigene Entwicklungen und eine neue Herangehensweise an bereits vorhandene Technologien machen die Verwendung ehemals komplizierter VPN-Verfahren dabei zum Kinderspiel. Die früher übliche Handkurbel zur Verbindungsaufnahme üblicher VPN-Software entfällt und einzelne Fingertipps übernehmen, was zuvor durch zeitraubende Auswahl von Servern, Ländern und Optionen in Angriff genommen werden musste: Online-Privatsphäre herzustellen, das Internet frei zugänglich zu machen und gleichzeitig sein Gerät und seine Daten vor Missbrauch und Identitätsdiebstahl zu schützen.

Weitere Features erhöhen Privatsphäre und Onlinesicherheit zusätzlich

Unterstützt werden die VPN-Funktionen von individuell zuschaltbaren zusätzlichen Schutzmaßnahmen wie einen Werbe-, einen Tracking- und einen Schadsoftware-Blocker. Damit lassen sich Webseiten ohne lästige Werbung betrachten, eine Nachverfolgung der Onlinegewohnheiten verhindern und der Angriff auf das eigene Gerät durch Schadsoftware blockieren, die über Internetfallen verbreitet wird. Das Besondere hierbei: Alle Funktionen werden direkt auf den CyberGhost-Servern ausgeführt und beseitigen Gefährdungen bereits, bevor sie zum Anwender übertragen werden können.

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WLAN-Schutz

Mit aktiviertem WLAN-Schutz verbindet sich die App sofort nach Erkennung eines öffentlichen oder privaten Funknetzwerks mit dem nächsten und schnellsten VPN-Server. Die Verschlüsselung der Kommunikation und des gesamten anderen Internetverkehrs setzt sofort ein und schützt den Anwender vor Datenspionage im ansonsten unsicheren freien oder passwort-geschützten WLAN. Der Werbeblocker, der Tracking-Blocker und der Schutz vor Schadsoftware sind im Premiumtarif werksseitig bereits aktiviert.

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Anonym surfen

Wie der WLAN-Schutz verbindet sich das Profil ‚Anonym surfen‘ mit dem zum aktuellen Zeitpunkt leistungsfähigsten Server, aus Gründen einer erweiterten Anonymität allerdings mit einem ausländischen sowie einem Server, der eine dem Zweck angemessenen Kompromiss aus Schnelligkeit (niedrig frequentierter Server) und Anonymität (hoch frequentierter Server) bietet. Werbe-, Tracking- und Schadsoftware-Blocker sind bereits voraktiviert. Erfahrene Anwender können bei Bedarf einen der mehr als 650 Server in über 30 Ländern individuell auswählen und aktivieren.

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Grenzenlos streamen

Zensur durch geografische Restriktionen ist leider keine Seltenheit und basiert auf der Lizenzpolitik der jeweiligen Anbieter, besitzt aber leider auch einen erheblichen Einfluss auf die Möglichkeit von Anwendern, ihre Abonnements und Inhalte auf Reisen in anderen Regionen nutzen zu können. CyberGhost ermöglicht über ein spezielles Profil und einer täglich gepflegten Liste den garantierten Zugriff auf ausgewählte Plattformen wie BBC, Hulu und Netflix.

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Geld sparen

Wie im WLAN-Schutz verbindet sich die App über dieses Profil mit dem nächsten und schnellsten VPN-Server, aktiviert aber zusätzlich zum Werbe-, Tracking- und Schadsoftware-Blocker die Datenkompression des gesamten Internetverkehrs, um die zu übertragende Datenmenge zu reduzieren und somit Kosten einzusparen.

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CyberGhost für iOS ist ab sofort erhältlich und kann über den iTunes Store bezogen werden.

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Servernews für Mai 2016

Ab sofort stehen euch sieben neue Server mit jeweils drei Instanzen in Frankreich und der Ukraine zur Verfügung:

  • 3 neue Free Server in Paris (insgesamt 9 Instanzen)
  • 2 neue Premium-Server in Paris (insgesamt 6 Instanzen)
  • 2 neue Premium-Server in Kiev (insgesamt 6 Instanzen)

Ein weiterer Kiev-Server wird ebenfalls in Kürze online geschaltet.

Eine Liste aller aktiven Server findet ihr wie üblich unter  https://www.cyberghostvpn.com/de_de/server.

So ändert ihr manuell einen Server

Möchtest du einen der neuen Server direkt anwählen, klicke im Client unten links auf die Schaltfläche ‚Simulierte IP-Adresse‘ und wähle den jeweiligen Server aus.

Klickst du vorher auf ‘Simuliertes Land’ und wählst dort das gewünschte Land, engst du die Auswahl übrigens von vornherein ein und musst nicht durch die komplette Liste scrollen.

Hinweis: Je nach Abonnement (Free, Premium, Premium Plus, Special Edition, Promotion) stehen unter Umständen nicht alle Länder/Standorte zur Verfügung.

Wer dich angreift: Hacker, Späher und Datenspione (Teil 1)

Gehört hat man allemal von ihnen, irgendwie. Gesehen hat sie kaum jemand, zumindest nicht bewusst, und viele spüren nicht einmal dann ihre Anwesenheit, wenn sie sich bereits auf dem eigenen System breit gemacht haben. Dabei haben sie das Zeug zum Gesprächsthema Nummer Eins: Hacker, Späher und Datenspione aller Art.

Kaique Rocha

Mit welchem Typus Mensch bekommt man es hier aber zu tun? Und vor welchen sollte man sich besonders in Acht nehmen? Sind sie anders als Menschen offline?

Natürlich nicht, im Internet wird keine neue Rasse Mensch gezüchtet, es sind dieselben kleinen und großen Kriminellen, dieselben staatlich organisierten Schnüffler und dieselben auf den Geldbeutel schielenden Verkäufer, die es nicht erst gibt, seit Konsumenten und Bürger zu Internet-Anwendern umgelabelt wurden. Sie haben es nur einfacher und laut Sicherheitsspezialist Sophos sind es in erster Linie fünf Charaktere, die besonders hervorstechen:

  • Der digitale Kleinkriminelle
  • Der Spaß-Hacker
  • Der Späher und Sammler
  • Der Smartphone-Hacker
  • Der Parasit

Der Kleinkriminelle

Er heißt zwar so, muss aber nicht unbedingt tatsächlich ein kleiner Fisch sein, denn längst bedienen sich auch organisierte Strukturen wie die Mafia in großem Stil der negativen technischen Errungenschaften wie Spam-Mailing, Phishingseiten, Drive-by-Downloads, Black-Hat-SEO und Ransomware. Während die ‚älteren‘ Methoden noch darauf aus sind, deine Kreditkarten- und Online-Banking-Zugangsdaten in aller Stille abzugreifen, kommt die modernere Ransomware mit viel Tam-Tam und Getöse zum Einsatz: Der befallene Rechner wird verschlüsselt und damit unzugänglich gemacht und erst dann wieder freigegeben, wenn das Opfer Lösegeld bezahlt hat. Gemeinsam ist allen, möglichst schnell möglichst viel Geld mit dem allergeringsten Aufwand zu machen. Auch ein Motto.

Zum Schutz vor diesen Feld-, Wald- und Wiesenangriffen empfiehlt sich, sein System immer auf dem aktuellen Stand zu halten, sowohl, was Betriebssystem-, als auch, was Programm-Updates betrifft. Darüber hinaus sollte man neue, unbekannte oder aus nicht vertrauenswürdigen Quellen heruntergeladene Programme nach Möglichkeit in einer Sandbox ausprobieren, bevor man sie endgültig installiert. Virtuelle Maschinen als Spielwiesen bieten sich hier geradezu an. Ebenfalls wichtig: Räume normalen Standardnutzern niemals Administratorrechte ein und dir selbst auch nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist. Dadurch wird den allermeisten Angriffen bereits effektiv begegnet und den Rest bekommt man durch gesunden Menschverstand in den Griff, beispielsweise indem man nicht auf Links in E-Mails klickt und stattdessen die jeweiligen Seiten von Hand eingibt – wenn man denn überhaupt einer Mail in holprigem Deutsch Glauben schenken will.

Der Spaß-Hacker

Spaß-Hacker sind in allen Altersgruppen anzutreffen, auch wenn die Alternativbezeichnung ‚Script-Kiddie‘ nahelegt, das nur Kinder unter 12 der Versuchung nicht widerstehen können, frei im Internet erhältliche Skripte auszuprobieren und mit deren Hilfe in fremde Netzwerke und Computer einzubrechen. Oder diebische Freude dabei empfinden, wenn eingeschleuste Viren, Würmer und Trojaner erhebliche Schäden bei den Betroffenen anrichten. Immerhin: Finanzielle Interessen sind in der Szene kaum anzutreffen – eher noch eine andere Form der Bedürfnisbefriedigung  durch Cheating, dem Verschaffen von Vorteilen beim Online-Gaming durch illegale Hilfsprogramme.

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Zum Schutz hält man sich auch hier in erster Linie an das übliche Sicherheitsprozedere: Keine Updates für Betriebssystem, Programme, Rechner, Server versäumen, auf den Besuch fragwürdiger Websites und Plattformen verzichten, das Darknet im Dunkeln lassen sowie – und jetzt alle im Chor: Niemals auf Links unbekannter E-Mail-Absender klicken oder gar Anhänge von fremden Absendern öffnen!

Zu den anderen drei Typen nächste Woche mehr ….

 

* Foto: Kaique Rocha, CC0 1.0 Universal (CC0 1.0)

**Foto: Stephen Radford, CC0 1.0 Universal (CC0 1.0)

Willkommen zu CyberGhost 6 Beta für Windows

Viele Monate harter Arbeit liegen hinter uns, jetzt ist es geschafft. Nahezu punktgenau im Zeitplan (nein, nicht wirklich ;-)), aber auf den Punkt gebracht, was die Wünsche der Anwender betrifft: CyberGhost 6 ist in die Betaphase eingetreten.

Zugegeben, es war eine Herausforderung, ein VPN-Produkt zu gestalten, das sowohl den Bedürfnissen von Anfängern wie auch fortgeschrittenen Nutzern entgegenkommt, aber wir glauben, es ist uns recht gut gelungen, alle unterschiedliche Einsatzzwecke eines VPNs zu bedienen und trotzdem die verschiedenen Welten von Normalanwendern und Power-Usern unter einen Hut zu bringen. Mit Platz für alle: Jene, die ‚nur‘ ungestört im Internet surfen möchten, ohne dabei durch die Bank weg ausspioniert zu werden, andere, die primär ihre Internetverbindungen in offenen Netzwerken (Hotspots) schützen wollen, Nutzer in Ländern, die von willkürlicher Zensur betroffen sind, und jene, die auch im Urlaub nicht auf ihre Lieblingssendung verzichten wollen.

Alles wird abgedeckt von CyberGhost 6, vollautomatisch mit immer den idealen Server- und Schutzeinstellungen oder manuell einstellbar für User, die es gewohnt sind, VPN-Verbindungen von Hand zu konfigurieren.

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30% schneller, 80% weniger Ressourcenverbrauch

Während bei CyberGhost 5 Webtechnologien wie HTML, CSS und JavaScript sowie Komponenten des Internet Explorers für die Visualisierung den Ton angaben, kommt die 6 nativ programmiert daher. Das Resultat ist ein Verzicht auf die Möglichkeit, Änderungen schnell zu implementieren, aber auch auf die Mankos, die mit Microsofts Internet Explorer einhergingen. Viele Anwender mit defekten Explorer-Installationen werden es uns danken. Als Bonus startet die App spürbar schneller und spart bis zu 80 % Ressourcen ein.

Unglaublich einfach

Als VPN-Einsteiger beschäftigt man sich in der Regel eher unwillig mit Begriffen wie ‚DNS-Leak-Protection‘, ‚Internet Kill-Switch‘, und ‚VPN-Server‘. Im Gegenteil, ist man doch zufrieden damit, dass ein VPN-Dienst im Hintergrund läuft und verlässlich seinen Dienst macht. Die neuen sechs vordefinierten Profile tragen dem Rechnung und stellen mit nur einem Klick die jeweils zum Einsatzzweck passende ideale VPN-Verbindung her, optimale Sicherheit inklusive. IPv6- und DNS-Leak-Protection sowie der KillSwitch sind dabei natürlich Selbstverständlichkeiten, die man nicht mehr explizit erwähnen muss.

Anonym surfen

Mit dem ‚Anonym surfen‘-Profil aktiviert man alle Schutzfunktionen der Software auf Schlag und startet bei Bedarf den bevorzugten Browser gleich mit, vollautomatisch und im Inkognito Modus.

Inhalte entsperren

Du bist im Urlaub oder auf Geschäftsreise, möchtest aber nicht auf deine Lieblingsserie verzichten? Wähle aus einer Vielzahl von Streaming-Anbietern und CyberGhost konfiguriert die jeweiligen VPN-Verbindungen automatisch.

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Netzwerk-Schutz

Offene, unverschlüsselte WLANs stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar, denn mit wenig Aufwand lassen sich Daten abfangen und mitschneiden. Dieses Profil stellt automatisch eine Verbindung zum nächstgelegenen VPN-Server her (Speed-Optimierung), erkennt in der Zukunft einmal verbundene Netzwerke wieder und stellt auf Wunsch ohne viel Federlesens die VPN-Schutzverbindung her.

Anonym downloaden

Downloader sind eine eigene Gattung Internet-Bewohner – mit eigenen Ansprüchen und eigenen Wünschen. Dieses Profil wählt daher einen VPN-Server, der sowohl für hohe Datenmengen als auch P2P-Datenverkehr optimiert ist. Besser noch, denn auf Wunsch lädt sich dein bevorzugter Download-Manager gleich mit – oder umgekehrt startet dein Downloadmanager die richtige CyberGhost-Verbindung. Noch ist die Liste unterstützter Download-Manager relativ klein, mit deiner Hilfe wird sie aber schnell anwachsen.

Anti-Zensur

Hierzulande nicht so von Gewicht, andernorts jedoch sehr viel mehr: Zensur von Websites, Plattformen, Musik, Videos, Dokumente und mehr. Aus diesem Grund verfügt das neue CyberGhost über ein Profil, das immer gratis zur Verfügung stehen wird und Verbindung zu einem VPN-Server in einem freiheitlichen Land herstellt. Mit dem Ziel, Twitter, Facebook, YouTube und andere zensierte Websites jederzeit zugänglich zu machen.

Benutzerdefiniert

Du bist bereits VPN-Profi und möchtest selbst bestimmten, welcher Server und welche zusätzlichen Filter aktiviert werden sollen? Mit CyberGhost 6.0 ist die Server-Auswahl besonders komfortabel: Wähle ein Land oder einen Server manuell aus, speichere eigene Favoriten oder greife auf vordefinierte Filter zu.

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Vorkonfiguriert oder angepasst, jedes Profil lässt sich direkt aus dem Schnellstart-Menü oder automatisch mit jedem Bootvorgang starten:

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App Protection

Du möchtest, dass bestimmte Anwendungen nie ohne VPN-Verbindung ausgeführt werden können? Kein Problem mit der neuen ‚App Protection‘. Wähle einfach die zu schützende Programmdatei und CyberGhost aktiviert automatisch ein zuvor konfiguriertes Profil, sobald die Programmdatei ausgeführt wird. Die Ausführung des Programms wird dabei verzögert, bis das gewählte Profil aktiviert ist, so dass auch im Vorfeld keine Daten entfleuchen können.

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CYBERGHOST 6 BETA JETZT DOWNLOADEN!

PS: Möchtest du an der Diskussion zur Beta teilnehmen und/oder deinen Erfahrungsbericht loswerden, melde dich im Beta-Board an: https://community.cyberghostvpn.com/. Wir freuen uns auf dein Feedback!

Netflix b(l)ockt – und was man dagegen machen kann

Als Netflix verkündete, man wolle verstärkt global expandieren, freute sich die Film- und Seriengemeinde noch. Als aber klar wurde, dass das Unternehmen dafür die regionale Verfügbarkeit von Inhalten sogar bei eigenen Produktionen einschränken und zu diesem Zweck VPN-Dienste sperren wolle, war sehr schnell Schluss mit Lustig.

Mittlerweile ist klar, dass es Netflix Ernst mit der Umsetzung ist und eine Bastion nach der anderen fällt. Waren es zunächst nur vereinzelte Server, die erkannt und blockiert wurden, weiteten sich die Maßnahmen schrittweise aus und heute steht bereits die Mehrzahl aller Server aller VPN-Dienst auf dem Index. Betroffen ist auch CyberGhost und viele Anwendern stellen sich deshalb die Frage, ob man trotz der zweifellos kompromisslosen Offensive seitens des Streamingdienstes etwas tun könne? Man kann.

Tracking über VPN-IP-Adressen

Netflix-Konten sind bekanntermaßen an jene Regionen gebunden, in denen die jeweiligen Anwender wohnen. Möchten deutsche Netflix-Kunden hingegen nicht nur das deutsche Angebot sehen oder US-amerikanische auf ihr heimatliches zurückgreifen, müssen sie vortäuschen, dass sie sich innerhalb der erlaubten Grenzen befinden. Dies geschieht in aller Regel durch das Verstecken der originalen IP-Adresse und der Verwendung derjenigen des Landes, dessen regional gesperrte Inhalte man sehen möchte.

Da sich jeder CyberGhost-Server eines bestimmten Landes auch tatsächlich physikalisch im jeweiligen Land befindet und sich an der vorgetäuschten IP-Adresse somit nicht rütteln lässt, startete Netflix seine Offensive, indem es Anwender aus anderen Regionen durch simples Filtern jener Adressen identifizierte, die bekanntermaßen zu einem VPN-Netz gehören. Diese Listen werden stetig aktualisiert und zusehends umfangreicher – und sind mittlerweile der Grund, warum CyberGhost/Netflix-Anwender immer öfter die Fehlermeldung erhalten, dass ein Zugriff unter Verwendung eines Proxies nicht möglich sei.

CyberGhost reagiert darauf mit regelmäßigen Änderungen im Serverpool und tauscht Server aus, stellt neue ein oder ändert die verwendeten IP-Adressen. Die Erfahrung zeigt, dass ein Streaming-Anbieter nur sehr selten alle Adressen eines VPN-Anbieters zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst, so dass zumindest ein vorübergehender Zugriff auf den jeweiligen Dienst möglich ist. Bislang gab es immer einen freien Server, auch für Netflix, allerdings muss man einzelne Server manuell durchprobieren musste, um jene zu finden, die noch Streams erlaubten.

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Um einen einzelnen Server manuell auszuwählen, klickt man im Client auf ‚Simuliertes Land‘, wählt dort die ‚USA‘ und arbeitet sich anschließend unter ‚Simulierter Standort‘ durch die Serverliste.

Weiterer Nachteile außer des zusätzlichen Aufwands: Man kann sich nicht auf Dauer darauf verlassen, dass ein mit Netflix arbeitender Server auch in einer Woche noch funktioniert. Außerdem sind die User des Free Services zu großen Teilen außen vor, da sich dort keine einzelnen Server manuell auswählen lassen und die Automatik nicht berücksichtigt, ob ein Server noch zu Netflix ‚passt‘.

Tracking über Google DNS

Die Anwender von Netflix-Apps für Smartphones, Tablets, Smart-TVs und andere Geräte mussten bereits zu Weihnachten feststellen, dass Netflix zu härteren Maßnahmen greift, um VPN-Nutzer auszusperren. Für diese Geräte lieferte der Anbieter Program-Updates aus, die die Apps zwingen, auf Google-Adressserver zuzugreifen, selbst wenn der Anwender andere Einstellungen festgelegt hat – mit dem Resultat, dass sich so auch ohne Filterlisten feststellen lässt, aus welchem Land der Anwender Zugriff sucht.

Abhilfe: Der Google-DNS-Mechanismus ist Versions-gebunden und nur Netflix-Apps ab 3.7.2 zeigen das Sperrverhalten. Wer kann, sollte die aktuelle Netflix-App deshalb deinstallieren und sich bei einem vertrauenswürdigen APK-Hoster die Vorläuferversion als APK-Datei besorgen.

Tracking über Systemdetails

Webdienste können auch über andere Merkmale als die IP-Adresse, beispielsweise die Browsersprache und die eingestellte Sprache des Betriebssystem, Rückschlüsse auf die Nationalität eines Anwenders ziehen. Um die eigene Anonymität im Internet zu stärken, empfiehlt sich deshalb, die folgenden Trackingmethoden in den Einstellungen des Windows-Clients zu blockieren:

Unter ‚PrivacyControl‘:

  • Browsersprache auf Sprache des simulierten Landes setzen
  • Informationen über Betriebssystem und Browser entfernen
  • Tracking- und Analyse-Webseiten blockieren
  • Social Plug-ins entfernen

 

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Unter ‚Verbindung‘ (aufrufbar über einen Klick auf ‚Erweiterte Einstellungen‘):

  • CyberGhost DNS-Server erzwingen
  • IPv6-Protokoll deaktivieren

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Den gleichen Effekt hat die Aktivierung der Option ‚Anti-Tracking‘ im Hauptfenster der Anwendung. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die Arbeit hierbei nicht vom PC des Anwenders geleistet, sondern auf die CyberGhost-Server ausgelagert wird.

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Was will das FBI von Apple?

In den vergangenen Tagen war viel davon zu lesen, wie sich Teile der US-IT-Wirtschaft gegen die Spionagepläne der US-Regierung wehren – ausgelöst durch Apples Weigerung, das Telefon eines Tatverdächtigen zu hacken und zukünftig Hintertüren für Geheimdienste einzubauen. Aber was genau ist es eigentlich, das von Apple verlangt wird? Und warum ist es so wichtig, dass das Unternehmen widersteht? Auch hinsichtlich VPNs …

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Zunächst einmal: Zum ersten Mal in der Geschichte fordert die Regierung ein Unternehmen nicht einfach nur zur Unterstützung bei der Aufklärung einer Straftat auf, wogegen niemand wirklich etwas vorzutragen hätte, sondern verlangt öffentlich, dass Apple für seine Geräte eine komplett neue Software entwickele, die dessen hauseigene Sicherheitsfunktionen überflüssig werden ließe. Sicherheitsfunktionen, die jeden Apple-Anwender betreffen und jeden, der mit einem Apple-Anwender kommuniziert, und die essenziell sind, digitale Straftaten zu verhindern. Unterm Strich will man das Unternehmen dazu zwingen, einen Master-Schlüssel anzufertigen, mit dem jedes einzelne iOS-Gerät aufgeschlossen werden kann.

Was soll anders werden?

Hierbei sind es vor allem drei Dinge, die das Unternehmen integrieren soll:

  • iOS kann so eingestellt werden, dass es die internen Schlüssel nach 10 erfolglosen Passwort-Eingaben löscht. Das FBI möchte eine Software ohne diese Funktion.
  • iOS verlängert nach jeder erfolglosen Passwort-Eingabe zum Entsperren eines Geräts die Pause, bis ein weiterer Versuch unternommen werden darf. Das FBI möchte, dass die neue Software unendlich viele Eingaben ohne Pausen akzeptiert.
  • iOS verlangt, dass individuelle Passwörter von Hand eingegeben werden. Das FBI möchte die Möglichkeit, das Passwörter auch elektronisch eingegeben werden können, damit man eine Vielzahl Möglichkeiten in kurzer Frist automatisch abarbeiten lassen kann.

Gäbe man dem Ansinnen nach, drohe dem Unternehmen nicht nur ein höherer Imageverlust, als es nach den Snowden-Enthüllungen bereits hat einstecken müssen, sondern es entstände eine fatale Situation für Bürger und Wirtschaft gleichermaßen. Per Default eingebaute Hintertüren stünden nicht nur der eigenen Regierung zur Verfügung, sondern potenziell allen anderen ebenso, allen voran die vom Westen zum Erzfeind erkorenen Staaten Iran, Nordkorea und Russland, aber auch den konkurrierenden nationalen Wirtschaften Chinas und anderswo, jedem Hacker und nicht zuletzt jedem Cyberkriminellen. Zu glauben, dass nur die eigenen Leute zum Wohl aller Bürger an gesperrte Daten heran wollen, ist mehr als blauäugig und offenbart eher, wie sehr sich das Denken von Polizei und Geheimdiensten in nur noch eine Richtung entwickelt: der Annäherung an die totalen Überwachung mit sich selbst als Lichtgestalten des Planeten, moralisch unanfechtbar und nahezu unkontrollierbar sowieso.

Ein weiterer Schritt Richtung 1984 2.0

Und es wäre nur der erste Schritt, denn ist die Bastion der Geräte erst einmal gefallen, stehen VPNs als nächstes Ziel auf der Abschussliste. Scheitert Apples Weigerung vor Gericht, ist die Erzwingung von Hintertüren für verschlüsselte Internetnutzung über virtuelle Netzwerke nur eine Frage der Zeit. Und abgesehen davon: US-Unternehmen agieren global. Mit welcher Begründung kann man der chinesischen Regierung vorenthalten, was man der eigenen gewährt? Und der iranischen? Wer hat dann das letzte Wort, wenn es darum geht, die Bösen von den Guten zu trennen? Und worin genau unterscheidet sich russische Massenüberwachung noch einmal von der US-amerikanischen?

CyberGhost-VPN-Transparenzbericht für 2015

Der aktuelle Transparenzbericht enthält die neuesten Zahlen von 2015 über Art und Menge der Anfragen durch Strafverfolgungsbehörden, Polizeidienststellen, Website-Betreibern, Privatpersonen und Rechtsanwaltskanzleien zur Aufdeckung anonymisierter Nutzeridentitäten. Ebenfalls an Bord: Vergleiche zu älteren Daten und Bezüge zu sicherheitsrelevanten Ereignissen für erste Trendanalysen hinsichtlich einer zunehmenden Sensibilisierung gegenüber Einbrüchen in die Online-Privatsphäre und der Datensicherheit.

Wie in den Vorjahren lassen sich die weltweiten Abfragen drei Hauptkategorien zuordnen: DMCA-Beschwerden, polizeiliche Anfragen und Beschwerden über Malware-Aktivitäten.

  • Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Zahl der DMCA-Beschwerden im Durchschnitt um 21 % (über 12 Monate gemessen), während sich die Anwenderbasis im gleichen Zeitraum um 60 % erhöhte. Die Zahl der Abfragen lag im Mittel bei 1.318 pro Monat.
  • Ebenfalls eine trotz gestiegener Userzahlen gegenteilige Entwicklung erfuhr die Menge der übermittelten polizeilichen Anfragen, die sich um 24 % verringerte, im Durchschnitt auf sechs Anfragen pro Monat.
  • Demgegenüber steht eine starke Zunahme an gemeldeten bösartigen Aktivitäten wie unter anderem Online-Betrug, DDoS-Attacken, Spamversendung und der Betrieb von Botnets: global etwa um 310 %. Durchschnittlich reichten Beschwerdeführer 2015 monatlich 407 Anzeigen ein, im Vergleich zu 99 Anzeigen pro Monat im Jahr 2014. Dies bestätigt Beobachtungen, die in ähnlicher Form auch Sicherheitsunternehmen wie Kaspersky Lab, Trend Micro, Cisco und Symantec machten.

Offenbar erhöhen zunehmende Zensurbestrebungen, staatlich angeordnete Websperren und Berichte über Massenüberwachung die Akzeptanz von VPN-Diensten, denn einem Anstieg unserer Userzahlen gingen in steter Regelmäßigkeit ‚Anpassungen‘ in der Gesetzgebung oder Onlineskandale direkt voraus. Ob demokratische oder nicht-demokratische Länder, verschiedene Gesetzesänderungen beeinflussen die Online-Erfahrung der Nutzer, und es ist aufregend zu beobachten, wie die Politik die Wahrnehmung von Privatsphäre beeinflusst und Gegenmaßnahmen wie verschlüsselte Kommunikation und anonymisierte Online-Präsenz geradezu erzwingen“, so Robert Knapp, Mitgründer und CEO von CyberGhost S.R.L.

Im Umkehrschluss lassen die Anfragen auch Bestätigungen der Tatsachen erkennen, dass es mittlerweile als Selbstverständlichkeit gilt, dass digitale Bürger umfassend beobachtet und ihre Daten automatisch aufgezeichnet und gespeichert werden. Mit einem Appell fordert das Internetsicherheits-Unternehmen deshalb zu einem Umdenken auf: „Wir glauben, dass sich IT-Unternehmen und führende Industrielle der Datenschutz-Problematik generell konstruktiv annehmen und alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen sollten, die Privatsphären ihrer Anwender und Kunden zu schützen.” CyberGhost selbst führt keine Anwenderprotokolle und räumt damit dem Schutz der Privatsphäre der Anwender oberste Priorität ein, in der festen Überzeugung, dass Privatsphäre ein Menschenrecht und unabdingbare Grundlage demokratischer Gesellschaften ist.

Der Transparenzbericht enthält detaillierte Zahlen zu Anfragen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Pakistan und der Türkei, beschäftigt sich mit der Wirkung von Zensur auf die Bereitschaft, einen VPN zu nutzen und erörtert den Einfluss von Wohlstand auf Privatsphäre in unterschiedlichen Regionen der Welt. Darüber hinaus befasst das Papier sich mit Verschlüsselung als digitale Waffe im 21. Jahrhundert und den verschiedenen Maßnahmen, die das Unternehmen zur Vermeidung des Missbrauchs des Dienstes ergreift. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden: https://www.cyberghostvpn.com/de_de/transparenzbericht

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