Archive - Juli 2013

1
CEO-Blog: Die Geschichte hinter meinem Video mit dem Hut aus Silberfolie
2
Der Wert deiner Privatsphäre
3
Gut Ding‘ hat Weile gehabt: CyberGhost 5!

CEO-Blog: Die Geschichte hinter meinem Video mit dem Hut aus Silberfolie

Hut aus SilberfolieWenn ihr glaubt, dass man mit einem Hut aus Silberfolie irgendwie dämlich aussieht, dann kann ich das hiermit bestätigen. Warum ich trotzdem einen Hut aus Silberfolie trage, erfahrt ihr hier:

Als Edward Snowden den NSA-Skandal rund um Prism öffentlich gemacht hat, war ich überrascht, dass die Realität offensichtlich schlimmer ist als es sich jeder Science Fiction Autor oder Verschwörungstheoretiker jemals hätte ausdenken können. Sogar als Mitbegründer und Geschäftsführer eines VPN-Unternehmens (quasi als Berufsparanoiker) hatte ich echt Probleme damit, das Ausmaß der Überwachung durch eine Regierungsbehörde zu verstehen, bis es dann schlussendlich doch durch Journalisten bestätigt wurde. Ich hab dann sofort diese Bilder von Leuten im Kopf gehabt, die Hüte aus Silberfolie tragen, um ihre Gedanken vor Manipulation oder Fremdkontrolle zu schützen. Und zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich mit diesen Leuten mitfühlen.

Kurz darauf ist dann mit Tempora alles noch schlimmer geworden. Tempora zeigte, dass der britische Geheimdienst GCHQ tatsächlich den kompletten Internetverkehr mitschneidet und speichert. Von da an war klar, dass Prism und Tempora nur die kleinen Teile eins noch viel größeren Puzzles sind und wir alle am Ende mit Hüten aus Silberfolie dasitzen würden.

Die nächste Stufe des Entsetzens stellte sich bei mir ein, als ich realisierte, dass unsere Politiker entweder nicht in der Lage oder nicht willens sind, unser Grundrecht auf Privatsphäre zu verteidigen. Barak Obama reagierte auf den NSA-Skandal mit den Worten, dass man eben nicht 100% Sicherheit und 100% Privatsphäre haben könnte. Was er meinte war, dass wir alle in Zukunft 0% Privatsphäre haben sollen, um im Austausch vielleicht ein wenig sicherer leben zu können. Und Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, setzte dem Ganzen noch einen oben drauf und erklärte, dass wer seine Daten sichern will, sie eben verschlüsseln muss und nicht mehr auf seinen Nationalstaat hoffen kann. Das hört sich für mich nach Leuten an, die sich über jeden einzelnen von uns einfach nur noch lustig machen.

Ich habe mich in den letzten Wochen mit sehr vielen Menschen über die oben genannten Dinge unterhalten. Und ich habe die unterschiedlichsten Reaktionen bekommen. Diese gingen von „ich hab‘s ja schon immer gewusst“ über „selber schuld, wer Facebook nutzt“ bis hin zu „ich hab nichts zu verbergen“ – aber ein Satz war immer wieder der gleiche: „Wir können am Ende ja eh nichts dagegen tun.“ Und ich hab mir dann immer gedacht: „Das stimmt nicht, wir können sehr wohl etwas tun.“ Ok, wir können uns nicht mit Hüten aus Silberfolie schützen. Zumindest sollten wir das nicht. Im Ernst, das sieht einfach völlig albern aus! Aber, ein Dienst wie CyberGhost VPN ist das richtige Mittel, um unsere Metadaten gegen diese massive Verletzung von Privatsphäre zu schützen! Benutzt also einfach ein VPN anstatt einen Hut aus Silberfolie und nehmt eure Privatsphäre ernst.

Ich hab mir dann schließlich doch einen Hut aus Silberfolie aufgesetzt, aber nur um der Welt zu zeigen, dass ein VPN eine richtig gute Alternative dazu ist.

Hut aus Silberfolie Video

Und nicht vergessen: Hier bei CyberGhost glauben wir daran, dass Privatsphäre für jedermann ist und mit unserer aktuellen Kampagne wollen wir das belegen.

Du musst einfach nur auf www.worthofprivacy.com gehen und kannst selbst entscheiden, wieviel dir deine Privatsphäre wert ist und wir liefern dir einfach so 12 Monate CyberGhost VPN.

 

Der Wert deiner Privatsphäre

How much is your privacy worth?

Warum liegt die NSA falsch, warum hat Edward Snowden recht – und warum ist das Ganze gerade für dich besonders wichtig? Weil es wenig bis keine Zweifel gibt, dass Snowden tat, was er tat, aus Sorge um dich, um deine Kinder und um eine Gesellschaft, von der meinte, es lohne sich, um sie zu kämpfen. Und, natürlich, weil Privatsphäre trotz weitläufigem Achselzucken zu den wichtigsten Grundrechten gehört!

Privatsphäre macht einen Unterschied! Privatsphäre ist eine der wichtigsten Zutaten für jede Form von Persönlichkeit, die ihren Namen verdient, und gleichzeitig die Basis jeder Individualität – du weißt schon, jene Dinge, die einmal die freie Welt vom Kommunismus unterschieden. Kein freier Bürger, nicht in Berlin, New York, London, Paris, Bukarest, Rom, Buenos Aires oder Madrid, kann jemals ohne Privatsphäre frei sein, weil sie schlichtweg notwendig ist, sich selbst auszudrücken und der Welt zu erklären: „Hey, das bin ich! Ich bin wichtig und ich bin keine Nummer!“ Oder, um genauer zu sein, man kann zwar für eine gewisse Zeit ohne auskommen, ist dann aber nur ein Bürger zweiter Klasse, ein Untertan, wie in Peking oder Pjöngjang. Fühlst du dich überwacht, erklärst du der Welt nicht mehr „Hey, das bin ich“, weil du unangepasst sein könntest, unerwünscht oder schlichtweg nicht akzeptabel. Überwacht, wirst du der Welt bestenfalls mitteilen: „Hey, das ist, was ich denke, wie ihr mich haben wollt!“. Falls du überhaupt noch das Bedürfnis verspürst, der Welt irgendetwas von dir zu verraten, außer deiner letzten Mahlzeit im Starbucks.

Du siehst die Welt eher von der praktischen Seite und hältst nicht allzu viel von hochfliegenden intellektuellen Ideen wie ‚Meine persönlichen Daten gehören mir’, so lange dort draußen Terroristen lauern und deine Sicherheit gefährden? Das brauchst du auch nicht, weil es sowieso nur eine moderne Phrase für selbstverständliche Dinge ist, die du Tag ein, Tag aus tust, ohne breit darüber nachzudenken: Du ziehst deine Gardinen oder Jalousien zu, wann immer dir der Sinn danach steht. Du verschließt deine Türen des Nachts. Du baust einen Zaun um dein Eigentum. Du packst deine Briefe in einen Umschlag und verklebst deine Pakete. All dies und noch viel mehr, wie die Einkehr bei einem Freund auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, ist  … Privatsphäre! Sie ist einfach da, ein Geburtsrecht. Und siehst du irgendeinen vernünftigen Grund, anzunehmen, deine Sicherheit steigt, wenn deine Regierung deine Vorhänge und Jalousien konfisziert, einen Nachschlüssel für dein Zuhause fordert, um mal vorbeizuschauen, wann immer ein unbekannter Bürokrat dies für erforderlich hält, deine Zäune ignoriert, deine Zwischenstopps und Aufenthalte dokumentiert, deine Briefe liest und sogar die Witze notiert, über die du lachst, wenn ein paar Freunde zu Besuch kommen? Und hast du das Gefühl, du müsstest dich rechtfertigen, weil du in der Tat keinen Grund für ein solches Verhalten benennen kannst?

Wie kommt es dann, dass so viele Menschen achselzuckend über die gleichen Vergehen gegen jemandes Privatsphäre im Internet hinwegsehen? Weil das Internet aus einer anderen Dimension stammt? Weil es zu einer anderen Generation gehört? Oder einer anderen Menschenart? Tut es nicht. Es ist einfach nur eine technische Erweiterung deines Lebens, ein anderer Weg, mit deinen Nachbarn zu plaudern, mit deinen Kindern während des Studiums in Kontakt zu bleiben, dein Bankkonto zu kontrollieren oder einen Einkaufsbummel zu machen. Eine E-Mail ist auch nur ein Brief, ein Chat ist immer noch private Kommunikation und ein Google Hangout ist auch in 5.000 Jahren noch ein … naja, ein Hangout halt. Siehe deshalb noch einmal genau hin und frage dich, wo die gleiche Privatsphäre abgeblieben ist, die du in deinem Wohnzimmer und draußen auf den Straßen als selbstverständlich voraussetzt, nur weil du das Internet nutzt oder deinen Telefonhörer abnimmst.

Dies ist vermutlich auch die eindringlichste Warnung, die Edward Snowden für uns hat, bevor er als Verräter und Krimineller abgeurteilt und seine Stimme, wie andere vor ihm, verstummen wird: Während wir die Freiheiten genießen, die für uns (unter Umständen blutig) erkämpft wurden, lassen wir sie uns gleichzeitig aus einer anderen Richtung unter den Füßen wegziehen und tauschen sie gegen leere Phrasen wie ein ‚Supergrundrecht Sicherheit‘ ein.

Heißt das, dass du nun losziehen must, um gegen die Anzugträger der NSA ins Feld zu ziehen? Jenen Info-Zuträgern, die im Prinzip nicht anders sind als wir und abends den gleichen Figuren beim Fußballspielen zujubeln? Eigentlich nicht! Sie machen ihre Arbeit und geben sich die beste Mühe, effizient zu sein. Dafür werden sie bezahlt. Dass sie keine Grenzen gesetzt bekommen, ist Sache der Gesetzgebung – und die wiederum Sache der gewählten Politiker. Deine Aufgabe bei Spiel sollte sein, zu zeigen, wofür du einstehst, bei Wahlen und im Alltag. Klingt zunächst simpel, ist aber der härteste Teil, den man und frau zu einer funktionierenden Gemeinschaft beitragen können. Eben weil wir dann einsehen müssen, das jede Generation den Respekt für die vorherige dadurch zeigt, dass sie deren positive Errungenschaften uneingeschränkt an die nächste weiterreicht. In diesem Fall: Privatsphäre.

Privatsphäre macht einen Unterschied – und hier kommt CyberGhost ins Spiel: Für knapp zwei Wochen öffnen wir unseren Dienst, um die ‘Nachricht unters Volk zu bringen’: Dann kannst du dir selbst die wichtigste Frage des 21. Jahrhunderts beantworten: „Wie viel ist mir meine Privatsphäre wert?“ und ein Jahr CyberGhost für exakt diesen Preis erhalten.

Die Kampagne findest du unter www.worthofyourprivacy.com

Gut Ding‘ hat Weile gehabt: CyberGhost 5!

Fast geschafft: Mit jeder Menge Herzblut, Engagement und reger User-Beteiligung steht das neue CyberGhost 5 nahezu komplett vor euch: Der Free Service befindet sich im Beta-Test, der Premium-Service steht kurz davor, und morgen erscheint eine spezielle CyberGhost 5-Version exklusiv in der COMPUTER BILD Ausgabe 16/2013!

CyberGhost 5

Die CoBi-Lizenz beinhaltet den Zugriff auf ausgewählte Server in Deutschland, Rumänien, USA, Schweiz und Tschechien. Damit ist sie eine gute Wahl für sehr kleines Geld, die dir deutlich mehr bietet als die frei verfügbaren Features des aktuellen Free Services. Schlag‘ also zu, wenn du noch kein Premium-Abo hast – es lohnt sich. Und das nicht nur für den ersten neugierigen Blick auf die brandneue Oberfläche 😉

Gute Nachrichten gibt es auch für unsere Premium-User zu vermelden: Der Beta-Test für die Premium-Features läuft in Kürze an und komplettiert damit die Vorarbeiten für die endgültige, finale Version. Wir wissen, dass wir euch ein klein wenig Geduld abverlangen – ihr werdet aber sehen, dass die Zeit prima investiert ist. Das neue CyberGhost 5 wird mit den dann frei geschalteten Premium-Features auch euch die Schuhe ausziehen!

Copyright © 2014. Created by Meks. Powered by WordPress.