Archive - März 2014

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Und zack, nun sind es bereits 30.000 Unterstützer-Lizenzen für die Türkei
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Meint ihr, CyberGhost hat was Gutes verdient?
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Erdogan sperrt Twitter – CyberGhost hilft aus mit weiteren 10.000 Gratis-Premium-Lizenzen
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10.000 Gratis-Premium-Lizenzen für die Türkei
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Kein Anschluss unter dieser Nummer? Bitte Nameserver ändern!
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Welttag gegen Internetzensur (World Day Against Cyber Censorship)
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Premiere: Neue Server in Asien
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Überwachung hui, Street View pfui?

Und zack, nun sind es bereits 30.000 Unterstützer-Lizenzen für die Türkei

Zwei Dinge haben wir derzeit ganz besonders im Auge: Die Lage der Meinungsfreiheit in der Türkei und die Haarpracht der Geschäftsleitung:

Für Erstere stockten wir die Anzahl der kostenfreien Unterstützer-Lizenzen für ein freies und unabhängiges Internet auf nunmehr insgesamt 30.000 auf. Das sind 10.000 weitere sichere VPN-Zugänge für unsere türkischen Freunde. Gleichzeitig schufen wir damit viele neue graue Haare in der Geschäftsleitung und der Verkaufsabteilung.

Damit aber zumindest auch die Leidtragenden im Hause einen kleinen Sonnenstrahl abbekommen: Vielleicht überlegt sich der eine oder andere unter euch, für CyberGhost auf Lifehacker zu stimmen. Dort werden derzeit die besten VPNs gewählt und wir würden uns außerordentlich freuen, wenn ihr mit dabei seid.

Klickt einfach auf den Link oben, scrollt zum Ende der Seite runter, klickt auf den Geist eures Vertrauens 😉 und anschließend auf ‚Vote‘. Hier der letzte Zwischenstand:

lifehacker_26_03_2014

 

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Meint ihr, CyberGhost hat was Gutes verdient?

Dann gebt uns eure Stimme!

Auf Lifehacker werden derzeit die besten VPNs gewählt und euer Lieblingsgeist möchte natürlich ganz oben mit dabei sein.

Was müsst ihr tun? Ganz einfach: Klickt auf den Lifehacker-Link oben oder unten in der Grafik, scrollt runter bis nahezu dem Ende der Seite, klickt auf den Dienst eures Vertrauens und anschließend auf ‚Vote‘. Das war’s! Gefällt euch das Ergebnis nicht, aktiviert doch eure Freunde 😉 – aber tut uns einen Gefallen und stimmt nicht wiederholt ab. Es geht zwar mit einem einfachen Reload der Seite und einer neuen IP, wir würden aber gerne sehen, wo wir wirklich stehen.

Hier übrigens das aktuelle Zwischenergebnis:

lifehacker_vote_25.03_2014

Erdogan sperrt Twitter – CyberGhost hilft aus mit weiteren 10.000 Gratis-Premium-Lizenzen

Nur drei Tage nach Bekanntgabe der Unternehmensspende von 10.000 1-Jahres-Premiumabonements für türkische Bürger stockt CyberGhost auf 20.000 Lizenzen auf

 

Pressemeldung, Bukarest, 21. März 2014

Mit der Sperrung des sozialen Netzwerks Twitter eskaliert der türkische Regierungschef Erdogan weiter die angespannte Lage in der Türkei. Als Reaktion auf die nicht enden wollenden Proteste im Land gegen die jüngsten Websperren und Zensurbestrebungen zog der wegen Korruptionsverdacht in Misskredit geratene Ministerpräsident kurzerhand den Stecker und vollzog damit den letzten Schritt zu einem national begrenzten ‚Internet Light‘.

Um den türkischen Bürgern in dieser Zeit beizustehen, startete der VPN-Provider CyberGhost VPN vor wenigen Tagen eine direkte Unterstützerkampagne. Unter dem Motto ‚Internet ist Freiheit‘ spendete das Unternehmen 10.000 Lizenzen im Wert von knapp 150.000 Euro für individuelle einjährige VPN-Zugänge, mit denen sich die staatliche Zensur sowie die jetzige Twitter-Sperren als auch gewollt herbeigeführte technische Einschränkungen umgehen lassen. Wegen der gewaltigen Nachfrage und als Antwort auf den jüngsten Coup des türkischen Ministerpräsidenten, legt das Unternehmen jetzt nach und erweitert die Spende um weitere 10.000 Lizenzen, gefolgt von einer geplanten Solidaritätskampagne im Verlauf der nächsten Woche.

Interessierte türkische Bürger können eine Mailadresse auf der Website http://internetisfreedom.com/tr hinterlassen und erhalten anschließend eine kostenfreie Aktivierungsnummer für ein einjähriges VPN-Abonnement.

 

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Als türkischer Bürger hat man es derzeit schwer, demokratische Rechte in Anspruch zu nehmen. Nicht nur, dass Demonstrationen mit zunehmender Gewalt eingedämmt werden sollen, auch hat die türkische Führung das Internet als störende Quelle zur objektiven Meinungsbildung und über die sozialen Plattformen wie Facebook und Twitter auch als strategischen Gegner erkannt. Gerade junge Menschen organisieren ihren Protest über Handys, Smartphones und Computer – weshalb die konservativ-religiöse Regierung reflexartig zu Abwehrmaßnahmen griff und landesweit den Zugriff auf Webseiten kurzerhand vom eigenen Goodwill abhängig macht.

Als Reaktion auf diese Repressionen und Zensurbestrebungen und zur Unterstützung der Aktivisten und Bürger des Landes startet CyberGhost unter dem Motto ‚Internet ist Freiheit‘ eine ebenso landesweite Kampagne für einen ungehinderten Netzzugriff und zum Erhalt eines freien Internets auch in der Türkei. Hierzu spendet das Unternehmen 10.000 Lizenzen im Wert von knapp 150.000 Euro für individuelle einjährige VPN-Zugänge zur Umgehung von Zensur, Websperren und technischen Einschränkungen, mit denen die verantwortlichen Politiker den wachsenden Protest innerhalb der Bevölkerung unter Kontrolle bekommen wollen.

“Die Freiheit der Presse wird wie die Sicherheit der Internetanwender und deren Privatsphäre zwischen endlosen politischen Debatten und gefährlichen Machtspielen zerrieben“, so CyberGhost-CEO Robert Knapp. „Ein Zustand, der zu einem Internet geführt hat, dessen wichtigste Eigenschaften nahezu ausgetrocknet sind: Redefreiheit, Anonymität und unbeschränkter Zugriff auf Informationen.“

Interessierte türkische Bürger können auf der Website http://internetisfreedom.com/tr ihre E-Mailadresse hinterlassen und erhalten anschließend eine kostenfreie Aktivierungsnummer für ein einjähriges VPN-Abonnement. Für Interessierte aus dem Rest der Welt hält CyberGhost darüber hinaus eine Special Edition für ein komplettes Jahr zum Sonderpreis von nur € 14,99 bereit.

 

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Welttag gegen Internetzensur (World Day Against Cyber Censorship)

Kein Anschluss unter dieser Nummer? Bitte Nameserver ändern!

Verschiedentlich berichten Anwender, dass sie unsere Webseite nicht aufrufen können und auch generell Probleme mit der Namensauflösung haben. Wir möchten deshalb die Gelegenheit nutzen und euch erneut darauf hinweisen, dass die alten Nameserver ausgetauscht wurden. Sie werden nicht mehr aktualisiert und in Kürze komplett abgeschaltet.

Hat das für dich Bedeutung? Kommt drauf an. Hast du in der Vergangenheit die Adresse deines DNS-Servers nicht manuell geändert, brauchst du dir keine Gedanken machen. Solltest du die Nameserver hingegen neu konfiguriert haben, aktualisiere die Einträge bitte jetzt.

Hier die alten, ungültigen Nameserver:

  • ·         ns1.cyberghostvpn.com 79.141.167.14
  • ·         ns2.cyberghostvpn.com 79.141.160.23
  • ns3.cyberghostvpn.com 67.221.255.31

Tausche Sie bitte so schnell wie möglich gegen die neuen Adressen aus (achte hierbei auch auf die ‚0‘ im Namen, die vorher nicht verwendet wurde:

  • ns01.cyberghostvpn.com 95.169.183.219 (Germany)
  • ns02.cyberghostvpn.com 89.41.60.38 (Romania)
  • ns03.cyberghostvpn.com 37.221.175.198 (USA)

Falls du die Option ‚CyberGhost DNS-Server erzwingen‘ in den erweiterten Einstellungen des Client aktiviert hast, brauchst du dich ebenfalls nicht um die Aktualisierung kümmern. Die Software greift automatisch auf die neuen Nameserver zu.

Welttag gegen Internetzensur (World Day Against Cyber Censorship)

6. weltweiter Protesttag gegen Zensur und Repressionen im Internet

61 Tage ist 2014 gerade einmal alt und wurde in dieser kurzen Zeitspanne bereits Zeuge des gewaltsamen Todes von 7 Journalisten, Online-Aktivisten und Bürgerreportern, den Verhaftungen von 341 tätigen Journalisten und Internet-Bürgerrechtlern sowie ungezählter Repressalien und Zensureingriffe gegen Blogger und Onlinenutzer.

censorship

2013 sah es nicht besser aus, 2012 ebenfalls nicht und auch die Jahre davor hoben sich bestenfalls marginal vom politischen Allerlei ab, den endlosen Scharmützel um Macht und Einfluss und der schnellen Bereitschaft, dafür die Rede- und Pressefreiheit als Kollateralschäden abzuschreiben und jene Menschen zu opfern, für die beides nicht nur Wörter ohne Inhalt sind.

Ein Zeichen gegen den Trend setzen soll der weltweite Tag gegen Zensur und Repression im Internet, der seit 2009 von Amnesty International und Reporter ohne Grenzen jedes Jahr aufs Neue initiiert wird. Mitmachen kann jeder – und Gründe dafür haben alle, denn die Zeiten, in denen die Presse- und Redefreiheit nur bei den üblichen Verdächtigen und Schurkenstaaten bestenfalls auf dem Papier bestand, sind längst vorbei. Spätestens seit Edward Snowden ist nicht nur bekannt, wie stark das Internet zu einer gigantischen Abhörmaschine umgebaut wurde, sondern auch, wie wenig Skrupel die Verantwortlichen der westlichen, freien Welt jenen Journalisten gegenüber besitzen, die nicht daneben stehen und klatschen, wenn die Grundpfeiler der demokratischen Wertewelt demontiert werden, sondern unermüdlich die Öffentlichkeit über das wahre Ausmaß der Überwachung informieren.

Ein Zeichen setzen kannst auch du: Engagiere dich mit den Veranstaltern für die Meinungsfreiheit im Internet, indem du das Banner zum Aktionstag auf deiner Website stellst und/oder dein Profilbild auf Facebook oder Twitter änderst. Hier steht beschrieben, wie es funktioniert. Die Grafiken findest du ebenfalls dort.

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Auch CyberGhost ist dabei: Zum Schutz von Journalisten, Aktivisten und Bürgerrechtlern weltweit öffnen wir ihnen unseren VPN-Dienst zu Sonderkonditionen, denn Onlinezensur ist nur eine Facette der Demontage des Internets. Überwachung und Datenspionage sind die anderen, und je lückenloser Letztere ausgeführt werden, desto effektiver wirken Zensur und Repressionen. Eine formlose Mail mit dem Betreff ‘WDACC’ und Nachweis der Tätigkeit an [email protected] reicht, wir setzen uns mit dir in Verbindung und überlassen dir nach Prüfung der Berechtigung einen abhörfreien Zugang zum CyberGhost-Netz, inklusive Schulung für Unerfahrene in Sachen Verschlüsselung, spurenfreie Recherche und Informantenschutz. Und damit uns niemand blind vertrauen muss: Wir laden ferner IT-Spezialisten unter den betroffenen Personenkreisen, beispielsweise Netzaktivisten, zum Quellstudium unserer Software ein.

Der ehemalige deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich brachte es übrigens unbeabsichtigt enthüllend auf den Punkt, als er angesichts der jüngsten Geheimdienste-Skandale den Rückzug des Staates auch aus dieser Verantwortung proklamierte: Wem Privatsphäre wichtig sei, der müsse halt selbst Sorge für dessen Erhalt tragen und nicht auf den Nationalstaat hoffen. In diesem Sinne: Setzt weiter Zeichen – und schützt euch durch Verschlüsselung bei jeder Gelegenheit. Mit PGP oder SMIME beim Mailen, mit Datencontainern in der Cloud – und mit einem VPN beim Surfen.

PS: Die Liste der ‚Feinde des Internets‘ der Journalistenvereinigung ‚Reporter ohne Grenzen‘ kann online als PDF abgerufen werden. Ganz oben mit dabei: der freie Westen in Form der Geheimdienste NSA und GHCQ und das Geschäft mit Überwachungssoftware.

 

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Premiere: Neue Server in Asien

Holla!

CyberGhost greift zum nächsten Kontinent auf der Liste: Asien.

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Von vielen Usern herbeigesehnt und auf eurer Wunschliste offenbar ganz oben neben Kanada und der Schweiz, gehen mit Singapore-S01-I01 bis Singapore-S01-I04 vier neue Premium-VPN-Server ans Netz und verleihen dir zumindest bei der Internetnutzung den Status eines Einwohners des zentral gelegenen Insel-Stadtstaates. Besonderes Kennzeichen deiner neuen Heimat: Auf 60 Inseln verteilt verfügt der asiatische Staat zwar nur über eine Gesamtfläche, die in etwa derjenigen der Hansestadt Hamburg entspricht, dafür aber über vier offizielle Amtssprachen – und jetzt auch vier brandneue CyberGhost-Anonymisierungsserver. Viel Spaß!

Überwachung hui, Street View pfui?

Wir erinnern uns: Als vor einigen Jahren die Google-Autos mit ihren weit oben angebrachten Kameras Deutschlands Straßen kartographierten und dem hauseigenen Street View einverleibten, war die Empörung groß. Landauf, landab verfielen Hausbesitzer in nackte Panik, dunkle Elemente könnten die Daten nutzen, ihren nächsten Einbruch zu planen, und setzten alles daran, zumindest ihren Immobilienbesitz unkenntlich zu machen, wenn schon nicht, das komplette Projekt zu Fall zu bringen.

Was aber am meisten erstaunt: Zur gleichen Zeit, als Googles‘ Autos Häuserfassaden, Mauern, Hecken, Kinderspielplätze samt aktivem Straßenleben festhielten, notierte sich der Konzern auch die Kennungen der funkenden WLANs auf der Route. Trotzdem richtete sich der Protest einzig an das Ablichten des jeweiligen Eigentums, während die Schaffung der flächendeckenden WLAN-Karte weiträumig ignoriert wurde – obwohl sich mit einer solchen Karte die Standorte jener Internetreisenden erfassen lassen, die sich ansonsten beharrlich weigern, Google ihren Standort preiszugeben. Für Google eine einfache Sache: Weiß man, wo Nachbar A und C liegen, weiß man auch, wofür sich der dazwischenliegende B interessiert.

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Was macht den Unterschied aus? Warum fürchten viele Menschen zwar, dass fiktive Feinde mit Googles Hilfe einen Panzer in ihren Vorgarten schicken könnten, bleiben bei realen starken Einbrüchen in ihre Privatsphäre aber erstaunlich gelassen? Wieso raubt der Gedanke an Diebe im Gartenhäuschen den Menschen eher den Schlaf als die Tatsache, flächendeckend von der Wirtschaft, dem Staat und Geheimdiensten (die offenbar ein Eigenleben neben dem Staat führen) ausspioniert zu werden? Wieso üben sich so viele Menschen eher im Wegducken, als auf ihre Rechte zu pochen? Rechte, für die immerhin vorige Generationen einen hohen, oftmals blutigen Preis bezahlt haben.

Mangelnde Phantasie? Möglicherweise, denn nur wenige vermögen sich vorzustellen, wie leistungsfähig technische Systeme heutzutage sind und wie sie aus Kauf- und Surfgewohnheiten sexuelle Vorlieben und im Endeffekt auch die nächsten Pläne extrahieren, noch bevor man selbst es ahnt. Auch besitzen abstrakte Bezeichnungen wie ‚Big Data‘ wenig Aussagekraft, wenn das Verständnis von Privatsphäre bislang darauf beschränkt war, die Badezimmertür abzuschließen, wenn man auf dem Klo sitzt.

Unwissenheit? Auch zum Teil, wenngleich die Medien durchaus die Abschaffung der Privatsphäre (nicht nur im Internet) diskutieren und den ehemals geheimen, seit Snowdon aber offensichtlichen, Umbruch im Umgang ‚der Großen‘ mit dem kleinen Bürger thematisieren.

Dummheit? Wohl leider auch zu einem Teil, denn das Nachplappern von Phrasen, mit denen berechtigte Einwände wegdiskutiert werden (‚Wer nichts zu verbergen hat …‘), ersetzt leider keine Beschäftigung mit dem Thema.

Bequemlichkeit? Muss auch angeführt werden, denn die Einsicht, dass sich Wirtschaft und Staat mehr und mehr Rechte herausnehmen und zusehends Bereiche in Beschlag nehmen, die ihnen eigentlich verschlossen bleiben sollten, erzwingt Gegenmaßnahmen, egal welcher Art: Politische Umorientierung, bewussteres Verhalten im Internet, Verschlüsselung.

Desinteresse? Scheint ebenfalls ein Grund dafür zu sein, dass die Gefährdung der Bürgerrechte nicht oder nur als Small Talk-Element wahrgenommen wird. Solange sich Ü-30er wie 20-jährige (die ein angeborenes Recht darauf haben) nur für die nächste Weekend-Party interessieren, bleiben die Bestrebungen der Profiteure einer geschwächten Privatsphäre natürlich ungestört.

Fatalismus und Schicksalsergebenheit? Angst, sich verdächtig zu machen? Zeitmangel? Zu sehr mit Überleben beschäftigt? All das wohl auch – wobei dann die Frage im Raum steht, wer denn eigentlich nichts gegen die all-umfassende Überwachung unternimmt, weil er oder sie tatsächlich Angst vor Terroristen hat? Zumal dies die einzige Gruppe zu sein scheint, für die man dieses Werkzeug offenbar benötigt. Andere Ziele wie Pädophile und Cyberkriminelle sind laut britischem Geheimdienst GHCQ sowieso unter dem Radar. Dort weigerte man sich sogar, einem Gericht Beweismittel zur Verfügung zu stellen. Begründung: ‚Man wolle nicht, dass die Bevölkerung erfährt, zu was man alles in der Lage sei.“

Wie seht ihr es? Was für Gründe macht ihr aus? Und, noch viel wichtiger: Was lässt sich dagegen tun? Wie kann man den beängstigenden Gleichmut weiter Teile der Bevölkerung aufbrechen? Was würdest du vorschlagen? Schreibe uns via [email protected] an und lasse uns an deinen Gedanken teilhaben.

Und da wir gerade dabei sind: Passend zum Thema die  Ausgabe der Red Couch über Bots, Hacks, Cyberattacken und deine Eltern:

(Deutsche Untertitel lassen sich nach einem Klick auf ‘Auf YouTube ansehen’ hinzuschalten)

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