Archive - Dezember 2014

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Neue Server in den USA, Deutschland und Niederlande
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Fake Leak: Nein, CyberGhost ist NICHT gehackt
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Ein frohes Fest und einen richtig guten Start ins neue Jahr …
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Bürgerrechtler warnen: Internetfreiheiten weltweit auf dem Rückzug
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Sicherheits-Update auf allen Servern

Neue Server in den USA, Deutschland und Niederlande

Ab sofort stehen euch weitere Server in Washington, San Francisco, Frankfurt und Amsterdam zur Verfügung, zwei davon freie Server; die anderen für den Premiumdienst vorgesehen. Im Detail sind es:

  • Washington-S03-N01: freier Server
  • Frankfurt-S06-N01: freier Server
  • SanFrancisco-S01-N01: Premium-Server
  • Amsterdam-S12-N01: Premium-Server

Eine Liste aller aktiven Server findet ihr wie üblich unter  https://www.cyberghostvpn.com/de_de/server.  Weitere Infos zur Serverliste im Client und auf der Homepage erhaltet ihr in unseren FAQ.

So änderst du einen Server manuell

Möchtest du einen der neuen Server direkt anwählen, klicke im Client unten links auf die Schaltfläche ‚Simulierte IP-Adresse‘ und wähle den jeweiligen Server aus.

Klickst du vorher auf ‘Simuliertes Land’ und wählst dort das gewünschte Land, engst du die Auswahl übrigens von vornherein ein und musst nicht durch die komplette Liste scrollen.

Hinweis: Je nach Abonnement (Free, Premium, Premium Plus, Special Edition, Promotion) stehen unter Umständen nicht alle Länder/Standorte zur Verfügung.

Fake Leak: Nein, CyberGhost ist NICHT gehackt

Entgegen der Behauptung einer sich zunächst als Anonymous ausgebenden Hacker-Gruppe sind von CyberGhost keinerlei Kreditkartendaten entwendet und ins Netz gestellt worden. Der Grund dafür ist einfach: CyberGhost wickelt keine Zahlungen ab und besitzt weder Zugriff auf Zahldaten noch eine Infrastruktur, diese zu speichern. Dementsprechend enthält die veröffentlichte Liste auch nur eine eher müde Sammlung abgelaufener Seriennummern aus vergangenen Werbeaktionen …

Zu Weihnachten machte eine Gruppe anonymer Hacker von sich reden, die über Twitter verbreitete, verschiedene Unternehmen gehackt und deren Kundendaten entwendet zu haben, darunter UbiSoft, VCC, Brazzers, UFC TV, XBL Gamers, Twitch TV, Amazon, Hulu Plus, Dell, Walmart, EA Games und letztendlich auch CyberGhostVPN. Zunächst unter der Bezeichnung ‚Anonymous‘, später dann unter dem vermutlich richtigen Namen ‚Lizard Squad‘ bekannte sich die Gruppe, eine Liste über 13.000 Konten auf Amazon, Playstation, Xbox Live, Hulu Plus, Walmart und andere Händler sowie Unterhaltungs- und Adult-plattformen veröffentlicht zu haben. In der Liste fanden sich Kreditkarten-Nummern, Sicherheits-Codes und Ablaufdaten. Als kleines Extra legten die Hacker noch eine Kopie der Nordkorea-Satire ‚The Interview‘ bei.

AnonymousGlobo_Twitter

Zwar an erster Stelle, aber trotzdem falsch ….

Der Wahrheitsgehalt der Behauptungen hinsichtlich der anderen Unternehmen kann nicht überprüft werden, was hingegen CyberGhost angeht, so können wir Entwarnung geben. CyberGhost selbst nimmt keine Zahlungen entgegen und verfügt daher auch über keine Zahldaten. Das Unternehmen arbeitet zur Zahlungsabwicklung bekanntlich mit dem E-Commerce-Unternehmen cleverbridge zusammen und dessen Name findet sich nicht auf der Liste.

Was sich hingegen tatsächlich auf der veröffentlichten Liste befindet, ist eine Reihe abgelaufener Seriennummern für CyberGhost-Abonnements aus älteren Werbekampagnen und anderen Promotionen, darunter auch vereinzelte Lizenzschlüssel aus jüngeren Aktionen – die aber im Laufe der letzten Tage deaktiviert wurden. Der Sinn der Veröffentlichung erschließt sich damit nur bedingt. Weder beweist sie das Vorhandenseins einer Sicherheitslücke noch nützt sie jemanden.

AnonymousGlobo_List

Ein frohes Fest und einen richtig guten Start ins neue Jahr …

… wünscht euch die komplette CyberGhost-Crew aus Rumänien, Deutschland, Großbritannien, USA und wo wir sonst noch herkommen. Vergesst für ein paar Tage allen Ärger, macht euch schöne Stunden im Kreis der Familie, surft entspannt und gut geschützt durch euren Lieblingsgeist im Internet und lasst ansonsten alle Fünfe gerade sein.

Xmas_2014

Wir stehen dem nicht nach und schalten ebenfalls ein paar Gänge runter – ohne dabei zu vergessen, dass es auch noch genügend Leute gibt, die den Laden am Laufen halten und die nicht so viel Glück haben: in den Krankenhäusern, auf den Straßen, im Bereitschaftsdienst und natürlich auch im CyberGhost NoSpyProxy-Datencenter, dem einzigen VPN weltweit mit 24/7-Direktüberwachung.

Und ein letztes Weihnachtsgeschenk für unsere Android-Fans haben wir auch noch: Rechtzeitig zum Fest hält der Google Store die aktuelle Version 5.0.16.4 für euch bereit, die jetzt auch mit Android 5 fertig wird.

android_app

Weitere Änderungen:

  • Generell: Die Version läuft stabiler als die Vorgänger und besitzt ein paar kleinere neue Funktionen
  • Bug-Fix: Leerer Bildschirm auf verschiedenen Android-Systemen zwischen den Versionen 4 und 5
  • Bug-Fix: Anonymitätstest fehlgeschlagen auf Android 5
  • Update: OpenVPN und OpenSSL

Bürgerrechtler warnen: Internetfreiheiten weltweit auf dem Rückzug

Das Internet 2013/2014 ist das bislang schlechteste seit seinem Bestehen, was die freie Meinungsäußerung und die Privatsphäre betrifft. Dies jedenfalls schreiben die Bürgerrechtler von Freedom House dem weltweiten Netz ins Stammbuch: Massenüberwachung breite sich demnach ebenso rapide aus wie Zensur, während die Rechte des Einzelnen schrittweise stärker ignoriert und verletzt werden.tinfoil

In ihrem aktuellen Jahresbericht ‚Freedom on the Net 2014 (PDF)‘, der den Zeitraum zwischen Mai 2013 und Mai 2014 abbildet, bilanzieren die US-Bürgerrechtler von ‚Freedom House‘ vor allem eines: den weltweit freien Fall der Privatsphäre und damit einhergehend der freien Meinungsäußerung. So hätten beispielsweise bis Mai dieses Jahres von 65 untersuchten Ländern 41 Gesetze vorbereitet oder auf dem Weg gebracht, die die Ausweitung von Überwachung legitimiert, die Kontrolle über Inhalte verstärkt dem jeweiligen Staat überlässt und Meinungen kriminalisiert.

Der Lage der Dinge entsprechend wurden im untersuchten Jahr in 38 Staaten, vor allem im Mittleren Osten und Nordafrika, auch mehr Menschen verhaftet als in den Jahren zuvor. Mit verschärften und teilweise auch gefährlicheren ‚Randbedingungen‘ müssen demnach auch sogenannte ‚Bürger-Journalisten‘ und Betreiber unabhängiger Nachrichten-Webseiten leben, die jenseits staatlicher und etablierter News-Kanäle aufklären und berichten. Auch hier stehen in erster Linie die Länder des Nahen Ostens wie Iran und Syrien in der Kritik, aber auch die Türkei als das ‚Tor‘ zum Osten, das nordafrikanische Ägypten und der europäische Kriegsherd Ukraine.

Gebessert haben sich dem Freedom House nach nur vereinzelte Länder wie etwa Brasilien, das nach dem Snowden-Schock eine Grundrechtecharta für das Internet entwarf und im April verabschiedete, während die Bürgerrechtler dem post-sowjetischen Russland sogar eine gravierende Verschlechterung in Sachen Netzfreiheit attestieren – ebenso wie China. Deutschland liegt dem Bericht zufolge im grünen Bereich – wenngleich Gesetze und Überlegungen zur Netzneutralität, der Störerhaftung von WLAN-Anbietern, die ohne viel Öffentlichkeitswirkung erweiterte Bestandsdatenauskunft, das Leistungsschutzrecht für Verleger und die heimliche Beteiligung des BND an der Onlinespionage der NSA zumindest für Irritationen und Stirnrunzeln sorgen sollten.

Sicherheits-Update auf allen Servern

Eine kritische DoS-Sicherheitslücke erfordert die Einspielung eines Updates auf allen Servern im Verlauf der nächsten Stunden.

Das Update ist eine vorbeugende Sicherheitsmaßnahme. Bislang liegen keine Hinweise vor, dass die Lücke überhaupt außerhalb des OpenVPN-Entwicklerteams entdeckt und ausgenutzt wurde.Bildschirmfoto 2014-09-30 um 13.49.27

Zum Aufspielen ist es notwendig, den jeweiligen Server kurzfristig für einen Neustart vom Netz zu nehmen. Hierbei kommt es zu einer Unterbrechung der bestehenden Verbindung. Ihr könnt euch aber sofort wieder neu anmelden. Bis 16:00 Uhr CET sollten dann alle Server gepatcht sein.

Wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten.

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