Archive - 2016

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VPN Force by CyberGhost? Nein, sind wir nicht!
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Juhu, Yahoo? Jemand zuhause?
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Refugees welcome: Die CyberGhost Republik überschreitet die 10-Millionen-Einwohner-Schwelle
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Schweizer Bürger für mehr Überwachung: Selbstmord aus Angst vor dem Tod?
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Anstehende Wartungsarbeiten im September 2016
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Wir schicken dich auf eine Reise zum privatesten Rückzugsort weltweit
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3 gute Gründe, warum Privatsphäre unverzichtbar ist
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Ransomware – was du wissen solltest und wie du sicher bleibst
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What’s app today? So integriert Facebook deine WhatsApp-Daten – und was du dagegen machen kannst
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Soll ich nun oder soll ich nicht? Abonnieren?

VPN Force by CyberGhost? Nein, sind wir nicht!

Seit kurzem firmiert im Google Play Store ein VPN-Tool mit dem Titel ‚VPN Force by CyberGhost‘. Aber obwohl ‚CyberGhost‘ im Titel ist, ist CyberGhost nicht drin.

Zur Qualität der App können und wollen wir nichts sagen, aber wenn es jemand für nötig hält, seine Verbreitung mit falschen Federn zu beschleunigen oder überhaupt erst in Gange zu bringen, sagt es viel über die Vertrauenswürdigkeit des zugehörigen Dienstes.

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Im Prinzip kann jeder hinter dem Marken-Hijack stecken: Ein alter Konkurrent, die mit einem fragwürdigen Produkt CyberGhost in Verruf bringen will. Ein neuer Konkurrent, der die Popularität CyberGhosts ausnutzt. Oder die NSA, die auf diese Weise an CyberGhost-Nutzerdaten herankommen möchte. Alleine aus diesen Gründen möchten wir allen Anwendern empfehlen, die App (zumindest jetzt) nicht zu installieren.

Google wurde von uns bereits informiert und untersucht die Angelegenheit, zumal im gleichen Atemzug auch die offizielle CyberGhost-App aus dem Store verschwunden ist. Wir halten euch auf dem Laufenden …

Juhu, Yahoo? Jemand zuhause?

Seit Jahren überschlagen sich die Meldungen zu immer weiter gehenden Überwachungsskandalen und seit Jahren schaffen es die meisten Betroffenen stoisch in die andere Richtung zu schauen – während die üblichen Verdächtigen, ermutigt durch so viel Gleichmut, immer eine Schippe draufsetzen. So wie jetzt beim Yahoo-Skandal.

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Refugees welcome: Die CyberGhost Republik überschreitet die 10-Millionen-Einwohner-Schwelle

Hoppla, wer hätte das gedacht? Als CyberGhost vor rund einer Dekade mit einer simplen Weboberfläche begann, weltweit Proxydienste einzufangen und zentralisiert zugänglich zu machen, wohl niemand. Aber es ist passiert. Unerwartet, aber schrittweise entwickelte sich eine simple Webproxy-Map zu einem ausgewachsenen VPN und heute präsentiert das erst vor einigen Jahren drum rum gebaute Unternehmen mit dem gleichen Namen stolz wie Oskar einen Serverpool mit mehr als 600 Servern, stationiert in 30 Ländern, eine umfassende Privatsphären-Suite für Windows, Mac, iOS und Android – und nicht einen Nutzer, dessen Daten jemals kompromittiert wurden. Von mittlerweile 10 Millionen übrigens, vereint in einer CyberGhost Republik des freien Internets.

Ghosty aus Ghosties

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Schweizer Bürger für mehr Überwachung: Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

Seit vergangenen Sonntag sind die basisdemokratischen Schweizer dem Rest Europas und seiner veralteten Parlamentsdemokratie wieder einmal einen Schritt voraus: Statt wehrlose Opfer von oben verordneter Sicherheitspolitik zu werden, entschieden sie sich, diesen Schritt ganz alleine in die Hand zu nehmen und sich ihren eigenen Geheimdiensten auszuliefern – was in etwa so ist, als wäre die Berliner Mauer von der Mehrheit der ehemaligen DDR-Bürger selbstständig errichtet worden, damit das Böse draußen bleibt.

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Anstehende Wartungsarbeiten im September 2016

Das Einspielen aktueller Sicherheitsupdates und die weitere Optimierung der Systeme erfordert in Kürze die Ausführung spezieller Wartungsarbeiten, wobei die betroffenen Server kurzzeitig vom Netz genommen und laufende Benutzer-Verbindungen automatisch unterbrochen werden müssen.

Anwender des Windows-Clients mit integriertem KillSwitch müssen keine besonderen Maßnahmen treffen, falls sie zum Zeitpunkt der Trennung verbunden sind. Anwendern, die trotzdem befürchten, dass private Daten kompromittiert werden könnten, empfehlen wir wie jenen, die über native Protokolle eingeloggt sind, den kontrollierten Verbindungsabbruch vor dem jeweiligen fraglichen Zeitraum der Wartungsarbeiten am jeweiligen Serverpool.

Nachfolgend eine Liste der Länder, in denen am Donnerstag, bzw. am Freitag die Wartungsarbeiten erfolgen. Da nicht absehbar ist, zu welchem Zeitpunkt welche Einzelserver offline gehen müssen, bitten wir euch, bei Einwahlen auf bestimmte Server auf andere Server auszuweichen, falls der gewünschte nicht verfügbar ist. Anwender des Free Servers und Anwender, die sich automatisch verbinden lassen, müssen keine Maßnahmen treffen, da sie automatisch auf einen verfügbaren umgeleitet werden. Die voraussichtliche Offlinezeit eines einzelnen Servers beträgt vermutlich zwischen 5 und 10 Minuten.

Donnerstag, 22. September 2016, 07:00 Uhr CET

Australien
Schweiz
Dänemark
Frankreich
Ungarn
Island
Litauen
Norwegen
Schweden
USA
Österreich
Finnland
Japan
Ukraine

Freitag, 23. September 2016, 07:00 Uhr CET

Belgien
Tschechien
Spanien
Vereinigtes Königreich
Irland
Italien
Luxemburg
Polen
Singapur
Deutschland
Kanada
Hong Kong
Israel
Niederlande

Vielen Dank für euer Verständnis für die anstehenden Optimierungs- und Sicherheitsarbeiten; wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten.

Wir schicken dich auf eine Reise zum privatesten Rückzugsort weltweit

Banksy bemerkte einmal, dass er nicht verstünde, warum Menschen so versessen darauf sind, die Details ihres Privatlebens in aller Öffentlichkeit auszubreiten. „Sie vergessen dabei, dass Unsichtbarkeit eine Superkraft ist.“ Und er fügte hinzu, dass wir es in Zukunft bestenfalls noch schaffen werden, für knapp 15 Minuten anonym zu sein.

In Bezug auf Banksys Voraussagen scheint es, als sei die Zukunft bereits da. Immer weniger Menschen können sich für ein Leben nur für sich selbst begeistern, ohne Publikum im Hintergrund, das zustimmt, teilt oder kommentiert.

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3 gute Gründe, warum Privatsphäre unverzichtbar ist

Eigentlich sollte nicht erst seit Edward Snowden bekannt sein, warum Privatsphäre unverzichtbar ist. Da sie aber trotzdem von vielen bereitwillig einem angeblichen Plus an Sicherheit geopfert oder gar  achtlos für eine kostenlose App weggeworfen wird, hier eine kleine Erinnerungshilfe mit 3 guten Gründen, seine Entscheidung besser noch einmal zu überdenken:

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Luftaufnahme der National Security Agency von Trevor Paglen. Lizenz: CCO

1.      Jeder hat etwas zu verbergen

Kann es noch jemand hören, das ausgelutschte ‚Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten‘? Jenen griffigen Satz mit zwei frei erfundenen Marketing-Behauptungen, die auch im Doppelpack keinen echten Sinn ergeben? Wobei der erste Teil völlig aus der Luft gegriffen ist, weil es immer etwas gibt, das nicht jeder wissen darf, und der zweite fröhliches Wunschdenken?

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Ransomware – was du wissen solltest und wie du sicher bleibst

Ransomware-Angriffe erfolgen auf täglicher Basis und unterscheiden dabei kaum, auf welche Ziele sie sich richten. Die medizinischen Systeme von Ländern, zum Beispiel, wurden jüngst Opfer einer aktuellen Ransomware-Attacke, wobei zahlreiche Krankenhäuser gezwungen wurden, Lösegeld zu bezahlen, um wieder Zugriff auf ihre wertvollen Datenbanken zu erlangen, darunter auch Patientenakten.

Privatnutzer, obwohl nicht so profitabel, sind ebenfalls gern gesehene Opfer, wie tausende tägliche Fälle beweisen. In der ersten Hälfte des Jahres fanden weltweit mehr als 4.000 Ransomware-Angriffe täglich statt, 3-mal mehr als im Jahr 2015.

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What’s app today? So integriert Facebook deine WhatsApp-Daten – und was du dagegen machen kannst

Was Datenschützer und User mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook von Anfang an befürchteten, wurde nun eingeleitet: Die Aufnahme privater WhatsApp-Daten in den Mutterkonzern, mit alarmierenden Konsequenzen für die Privatsphären der Nutzer.

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Soll ich nun oder soll ich nicht? Abonnieren?

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Privatsphäre und Online-Sicherheit sind im modernen Internet essenziell. Vor ein paar Jahrzehnten, zu Beginn des Internets und eine komplette Dekade danach, sah es noch anders aus, im modernen Netz kommt man ungeschützt hingegen nicht mehr allzu weit, ohne schrittweise die Hosen herunterlassen zu müssen.

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