Online Banking: Fallstricke vermeiden

Wann wurde deine Bank das letzte Mal angegriffen? Du weißt es nicht? Wann wurden das letzte Mal Nutzerdaten entwendet? Keine Ahnung? Wie viele User sind bereits Opfer von Phishing oder andere Malware-Attacken geworden? Unbekannt?

Und Hand aufs Herz: Meinst du, ausgerechnet deine Bank wurde noch nie angegriffen, nur weil es nicht in der Zeitung stand? Oder ist ausgewiesener Experte in Sachen IT-Sicherheit, an dem jeder Angriff spurlos abperlt?

Die traurige Wahrheit ist: So manche Bank wurde bereits um ihre Nutzerdaten erleichtert und Angriffe auf Online-Banking-Systeme gehören leider zum Alltag. Nur, an die große Glocke gehängt werden sie von keine der betroffenen Online-Geldhäuser, nicht einmal die DDoS-Attacken, die weniger dem Erringen von Daten als vielmehr der Erpressung der jeweiligen Institute dienen. Unbekannt sind auch die Summen, die an Erpresser wie an bestohlene Kunden gingen.

Wie sicher ist dann Online-Banking?

Erstaunlicherweise trotz der täglichen Gefahren relativ sicher – solange du dir bewusst bist, dass du die Hauptlast beim Absichern trägst, denn selbst wenn deine Bank in der Zeit gehackt wird, in der du deinen Geschäften nachgehst, sorgen verschiedene Schichten von Sicherungsmaßnahmen des Instituts dafür, dass dein Geld auch dann noch sicher ist, wenn direkt neben dir Hacker gerade andere Daten abschöpfen.

Eher noch passiert es, dass du selbst dir ein Bein stellst, beispielsweise unvorsichtig bei der Vergabe von Passwörtern bist und gerne einmal eines nimmst, dass du auch beim Kaninchenzüchter-Forum verwendest. Ist das angezapft, gehen Hacker von dort aus gerne weiter vor und testen auch schon mal verschiedene Bankzugänge mit den bei den Kaninchenfreunden erbeuteten Daten. Automatisiert wohlgemerkt, denn Pizza-essende Gestalten, die stundenlang im Hoodie vor dem Rechner sitzen, sind längst Vergangenheit.

Nutze für dein Online-Banking also völlig andere Einloggdaten als gewöhnlich und scheue dich nicht, einen Zweit-Browser nur für Transaktionen zu verwenden, am besten einen mit diversen aktivierten Sicherheits- und Privacy-Optionen: Do not track, keine Werbung, keine Passwortspeicherung, Skripte nur für die Bankdomain zulassen und was das Internet sonst an Tipps hergibt. Beim Online-Banking kommt es nicht auf bequemes Surfen an oder das deine Bank dich beim nächsten Besuch wieder erkennt, sondern auf maximale Sicherheit. So bist du kein leichtes Ziel und bedeutest für die meisten Hacker nur viel Arbeit. Selbstverständlich solltest du ebenso alle Sicherheitspatches für Betriebssystem und Software aufgespielt haben und einen Up-to-date-Virenscanner im Hintergrund laufen lassen.

Hilft das auch unterwegs?

Mit dem obigen Verhalten ist bereits eine Menge gewonnen, allerdings nützt es dir nicht wirklich, wenn du deinen Banking-Gewohnheiten in öffentlichen WLANs nachgehst. Spätestens jetzt solltest du dein Gerät mit einem VPN ausrüsten, damit dein Datenverkehr in einen verschlüsselten Tunnel gezwungen wird und deine sensiblen persönlichen Informationen nicht mehr belauscht und abgefangen werden können. Selbst in von Hacker aufgesetzten WLANs bist du dann vor Datenverlust sicher und kannst dich entspannt zurücklehnen.

Besser noch setzt du gleich auf CyberGhost, denn dort lassen sich zusätzlich Werbeblocker und Malware-Wächter einschalten. Ersterer bewahrt dich beispielsweise vor Schadsoftware wie Trojaner aus Werbenetzwerken und Letzterer passt auf, dass du keinen Schaden beim Anlaufen von Websites mit gefährlicher Fracht (allzu oft ebenfalls Trojaner) davonträgst …

Geht noch mehr? Ja, so ganz nebenbei erzwingst du mit der Funktion ‚Auto-HTTPS‘ die Verbindung mit verschlüsselten  Webseiten statt der üblicherweise angelaufenen offenen HTTP-Verbindungen. Damit stellst du sicher, dass du nicht nur im WLAN, sondern auch im Internet vor neugierigen Augen geschützt bist. Schlecht abgesicherte Online-Shops bleiben dann automatisch außen vor.

 

Foto: vedanti (https://stocksnap.io/author/38115)
Lizenz: CCC (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)

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CyberGhost VPN - Uli
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