Tag - Android

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Viele Wege, ein Ziel: Auf Nummer sicher gehen mit CyberGhost VPN 6 für Android
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Wegen Werbeblocker: CyberGhost-Android-App temporär aus dem Play Store entfernt
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Einfach mal die Klappe halten: Android-Werbe-ID stumm schalten
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Welche Risiken birgt die Post-Störerhaftung-Ära?
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Update der CyberGhost-Android-App
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Hoppla, CyberGhost 5.5 ist da! Und nun?
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So schützt du dein Android-Gerät vor dem Stagefright-Exploit
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Mobile Datenschleuder: 5 einfache Regeln, wie du deine Daten auf Smartphones & Tablets schützt
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Dein anonymer Internet-Trip
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Twitter App-Tracking abschalten

Viele Wege, ein Ziel: Auf Nummer sicher gehen mit CyberGhost VPN 6 für Android

Erst Windows, dann iOS, jetzt Android: Mit der grundlegenden Überarbeitung der CyberGhost-Android-App halten die erfolgreich eingeführten VPN-Profile der neuen CyberGhost-Produktlinie auch im Google-Betriebssystem Einzug und sorgen dort ebenfalls für das notwendige Plus an digitaler Freiheit, Datensicherheit, Privatsphäre und Spionageschutz.

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Wegen Werbeblocker: CyberGhost-Android-App temporär aus dem Play Store entfernt

UPDATE: CyberGhost ist ab sofort wieder im Play Store verfügbar!

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.mobileconcepts.cyberghost&hl=de

 

Am 09. August 2016 erhielt CyberGhost eine Benachrichtigung von Google, dass die Android-App-Versionen 5 und Beta 6 temporär aus dem Play Store entfernt wurden, weil gegen bestehende Richtlinien verstoßen worden seien.

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Laut Google müsse die CyberGhost-App neu eingereicht werden und sei erst dann wieder im Play Store erhältlich, wenn CyberGhost sicherstelle, dass die App “nicht auf unzulässige Weise mit anderen Apps, Diensten oder Produkten kollidiere, wie bspw. durch Blockieren oder Stören von Apps, die Werbung darstellen”.

CyberGhost arbeitet an einer Lösung, die den Anforderungen der Kunden wie des Store-Betreibers gleichermaßen gerecht wird, damit die App auch in Zukunft im Play Store erhältlich sein wird. In der Zwischenzeit kann sie (in der beanstandeten Form) über diesen Link als manueller APK-Download (Android Application Package) heruntergeladen und direkt auf einem Android-Gerät installiert werden. Der Betrieb als solcher wird und kann von Google nicht beanstandet werden, allerdings muss der Anwender zur Installation das Aufspielen von Software jenseits des Google Play Stores ausdrücklich erlauben.

Wegen Werbeblocker: #CyberGhost App aus #Google #PlayStore entfernt. Mehr Infos &… Click to Tweet

Verfügt jemand bereits über eine installierte CyberGhost-App, besitzt die Entfernung der App aus dem Play Store keinerlei Auswirkungen – außer natürlich, dass derzeit keine Updates möglich sind. Wie bei einer manuellen Installation verfügt die bestehende App auch weiterhin über alle Funktionen, einschließlich das Werbeblockers.

Einfach mal die Klappe halten: Android-Werbe-ID stumm schalten

Sie ist Dauergast auf deinem Android-Gerät, auch ohne dass du sie bewusst eingeladen hast: die Werbeindustrie. Und freiwillig gehen wird sie auch nicht. Zu interessant sind die Informationen über die Apps, die auf deinem Phone oder Tablet laufen, und erst recht, wie oft und wie lange du sie nutzt.

Allzu oft kommt sie wie ein Trojaner daher, verklausuliert ihre Sammelwut in Phrasen wie ‚Informationen zu Apps‘, die man beim Einrichten anderer Apps unbedacht als Berechtigungen abnickt, und hortet von dem Moment an mit Leidenschaft jedes Bit Informationen, das legal abgeschnorchelt werden kann. Manchmal auch ein wenig mehr. Ihr vorrangiges Ziel: Auf den Leib geschneiderte Werbung produzieren zu können.

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Wenn du mitspielst, natürlich, denn es stehen dir auch Gegenmaßnahmen zur Verfügung. So kannst du zum einen den CyberGhost-Werbeblocker verwenden, um Werbung bereits auf dem Weg zu dir zu sperren, zum anderen aber auch der Werbewirtschaft insgesamt in nur ein paar kleinen Schritten die rote Karte zeigen:

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Welche Risiken birgt die Post-Störerhaftung-Ära?

Deutschland rüstet auf: Nach Jahren des digitalen Hinterwäldler-Daseins und des Postkutschen-Protektionismus‘ stellt die Nation das weltweit einzigartige Konstrukt ‚Störerhaftung‘ zur Disposition und will zumindest die gröbsten Stolpersteine bei der Einrichtung flächendeckender WLANs aus dem Weg räumen. Wie in anderen Ländern sollen mobile Internetverbindungen zur Selbstverständlichkeit im öffentlichen Raum werden – und für viele stellt sich da die Frage: „Sind meine Daten in diesen Netzen eigentlich sicher?“

Die kurze Antwort: Nein!

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Update der CyberGhost-Android-App

Die neueste Version der CyberGhost Android-App kann vom Google Play Store heruntergeladen werden.

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Die wichtigsten Änderungen:

  • Überarbeitete und verbesserte Nutzeroberfläche, für den Einsatz auf mobilen Geräten optimiert
  • Verbesserte Reaktionszeiten auf Eingaben
  • Höhere Stabilität
  • Verbesserte Kompatibilität mit älteren Androidversionen 4.4x
  • Verbesserter automatischer WLAN-Schutz, CyberGhost benachrichtigt bei Zugriffen auf ungeschützte Netzwerke
  • Neuer Einstellungsdialog
  • Geringerer Ressourcenverbrauch
  • Verschiedene Fehlerbehebungen

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Hoppla, CyberGhost 5.5 ist da! Und nun?

Das Update auf CyberGhost 5.5 erscheint zunächst ein wenig unspektakulär – hat es aber faustdick hinter den Ohren, denn erstmals wird der Schutz deiner Privatsphäre und digitalen Daten zusätzlich zum VPN-Schutz auf eine komplett neue Ebene gehoben: ins Vorfeld.

Den ersten Eindruck auf die neuen und für Abonnenten freien Features liefert die neue Seitenleiste, die sich mit Programmstart von links auf die Oberfläche schiebt und bei Bedarf per Mausklick geschlossen und geöffnet werden kann. Ihr Inhalt: die separaten Schalter für alle neuen Funktionen, die je nach individuellem Gutdünken einzeln, in Kombination oder komplett aktiviert werden können.

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Den zweiten Eindruck liefert die Erkenntnis, dass die Funktionen weder dein Gerät unnötig belasten noch deine Internetverbindung, sondern ausschließlich vom CyberGhost-Serverpool vermittelt werden. Im Prinzip ist damit die Seitenleiste eine Art Fernbedienung, mit der du die gewünschten Features ein- und ausschaltest, während CyberGhost den Rest übernimmt, nur den Datenverkehr passieren lässt, den du willst und das Überflüssige und Schädliche auf Abstand hält.

Was du davon hast?

  • Mehr Komfort: Der CyberGhost-Werbeblocker sorgt dafür, dass deine Internetbesuche und Recherchen um Längen ungestörter und effektiver verlaufen. Nervende Werbung wird noch vor der Übertragung einer Webseite ausgefiltert und erlaubt so ungestörtes Lesen – und garantiert ein Plus an Sicherheit mehr, denn manchmal versteckt sich auch Schadsoftware in Werbung, selbst auf seriösen Seiten.
  • Mehr Sicherheit: Kaum ein Rechner wird heute noch ohne Virenscanner betrieben. Die Server-basierte CyberGhost-Funktion zur Blockierung gefährlicher Websites und zur Entfernung von Viren setzt dem noch einen oben drauf und sichert dich doppelt ab. Hiermit werden Schädlinge bereits vor der Übertragung auf dein Gerät abgefangen und unschädlich gemacht.
  • Mehr Privatsphäre: Online-Tracker haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als dir hinterher zu schnüffeln und deine Internetgewohnheiten aufzuzeichnen. Die CyberGhost-Funktion ‚Online-Tracking verhindern‘ sorgt dafür, dass sie sich gar nicht erst auf deinem Rechner breit machen können, indem sie vor der Übertragung ausgeschaltet werden. Zusammen mit ‘HTTPS erzwingen’, das dafür sorgt, dass deine Internetverbindungen vorrangig Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, macht deine Privatsphäre damit einen ordentlichen Schub nach vorne.
  • Einsparungen: Jedes einzelne Byte, das von der CyberGhost-Datenkompression eingedampft und vom Werbe- und Virenblocker ausgefiltert wird, sind viele Bits weniger, für die du bei mobile Datentarifen teuer bezahlen musst. Davon abgesehen: Je weniger Daten übertragen werden müssen, desto schneller gelangen die verbliebenen zu dir.
  • Und da wir gerade über Geschwindigkeit reden: Als Premium-Abonnent erhältst du sofortigen Zugriff auf die Premium-Geschwindigkeit-Funktion, die deinen Traffic bevorzugt über die schnellste verfügbare Hardware leitet. Diese Option ist übrigens fest eingeschaltet – in der festen Überzeugung, du wirst sie nie deaktivieren wollen 😉

Und so funktioniert’s

Um eine Funktion zu aktivieren, beispielsweise den Werbeblocker, klicke einfach auf den Schalter rechts. Ändert er die Farbe zu gelb, ist das Feature aktiviert. Aber vergiss nicht: Da es sich um eine Server-basierte Funktion handelt, musst du mit einem CyberGhost-Server verbunden sein, damit sie greifen kann.

Versuch’ es selbst

Aktiviere den Werbe- und den Trackingblocker sowie den Virenschutz, schließe die Seitenleiste und verbinde dich mit einem beliebigen Server.

Nun surf‘ los. Siehst du den Unterschied? Viele Webseiten zeigen sehr viel weniger bis überhaupt keine Werbung mehr an, mit dem Ergebnis, dass du entspannter lesen kannst und die Ladezeiten sich verbessern. Außerdem darfst du dich auf ein gehöriges Plus an Sicherheit verlassen, da der Virenschutz und der Filter gefährlicher Websites ein Auge auf Internetattacken hat – womit dir wiederum sehr viel mehr Möglichkeiten zur Recherche offenstehen.

Nach deinem Ausflug öffne die Seitenleiste bitte erneut und werfe einen Blick auf die Grafik in der unteren Hälfte. Sie zeigt an, wie viel Werbung, Trackingversuche und Virenattacken von CyberGhost blockiert wurden. Nachdem du dir ein Bild davon machen konntest, wie oft und penetrant du unter konstanter Bedrohung und Beobachtung stehst, wird du nie wieder ohne CyberGhost surfen wollen. Jede Wette!

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Vielleicht bist du auch gerade im Nirgendwo und willst eine Internetverbindung aufmachen. Dann teste die Datenkompression in Kombination mit dem Werbe- und Trackingblocker aus und lass‘ dich überraschen, wie viel teuren Datentraffic du mit CyberGhost einsparen kannst. Dein Provider wird uns dafür hassen …

 

So schützt du dein Android-Gerät vor dem Stagefright-Exploit

Mit dem Ende Juli bekannt gewordenen Stagefright-Exploit bekamen erstmals auch die hartnäckigsten Sicherheitsverweigerer auf Smartphones gehöriges Fracksausen. Was nicht verwundern mag, denn die Sicherheitslücke betrifft nicht nur die gewaltige Zahl von rund 950 Millionen Androidgeräten, sondern wird auch nur äußerst zäh seitens der Hersteller angegangen. So zäh, dass die Entdecker des Exploits diesen kürzlich veröffentlichten, um die Programmierung von Updates voranzutreiben.

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Kaum zu entkommen: Betroffene Version von 2.2 an

Direkt von der Schwachstelle in Mitleidenschaft gezogen sind Smartphones und Tablets mit den Android-Betriebssystemversionen 2.2 bis hinauf zu 5.1, inklusive Lollipop und KitKat. Die Lücke, die von den Entdeckern bei Zimperium zLabs mit der Bezeichnung CVE-2015-1538 versehen wurde, setzt dort an, wo die meisten Anwender zu finden sind – beim Anfertigen, Prozessieren und Abspielen von Multimediadateien – und wird als äußerst kritisch gesehen. Insbesondere auf Geräten, die Android 5.0 und höher installiert haben, da hier keine Schutzmaßnahmen gegen die provozierten Integer-Overflow-Attacken greifen.

Mit Multimedia zum ‘Erfolg’

Die Ausnutzung des Lücke ist denkbar einfach: Mittels eines Python-Scripts werden beliebige MP4-Dateien manipuliert und anschließend über MMS-Nachrichten, durch Anklicken auf einer Webseite oder über Apps eingeschleust. Einmal geöffnet, stürzt Androids Multimedia-Framework Stagefright ab und die Angreifer sind in der Lage, Schadcode ausführen zu lassen und bspw. die Kontrolle über die Kamera und das Mikrofon zu übernehmen oder persönliche Daten auszulesen. Nutzer von Googles Hangouts sind sogar beim reinen Empfang einer Videonachricht gefährdet, auch ohne das Video anzuschauen.

Schutz durch Deaktivierung von Auto-Empfang und Updates

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Mit dem vom Entdecker der Lücke angebotenen kostenlosen Stagefright Detector App können Nutzer testen, ob ihre Geräte für die Stagefright-Lücke anfällig sind. Ist es der Fall, kann man sich schützen, indem man die Angriffswege blockiert. Damit setzt man zwar in der Praxis fundamentale Funktionen eines Tablets oder Smartphones außer Kraft wie den Empfang von MMS, das Anschauen verdächtiger Videos und den Verzicht auf neue Apps, bringt sich aber zunächst einmal in Sicherheit.

Um beispielsweise den automatischen Empfang von Nachrichten zu unterbinden, geht man folgendermaßen vor:

  • Öffne die Einstellungen des Geräts, tippe auf ‚Mehr …‘ und halte unter ‚WLAN- und Netzwerkeinstellungen‘ nach der Bezeichnung deiner Standard-Messenger-App Ausschau.
  • Aktiviere sie und suche unter ‚Einstellungen > Erweiterte Einstellungen‘ die Auto-Empfang-Option.
  • Deaktiviere den Auto-Empfang.

Die meisten Anwender werden wegen der eingeschränkten Funktionalität wahrscheinlich eher auf Updates setzen, allerdings sind diese noch nicht flächendeckend verfügbar – zumal bis zu acht verschiedene Lücken geschlossen werden müssen. Immerhin schreitet Google vorbildlich voran und veröffentlichte kurzfristig Patches für sein Nexus 6-Geräte. Andere Hersteller haben es da leider nicht so eilig, weshalb Zimperium zLabs den Exploit jüngst veröffentlichte – in der Hoffnung, dass damit der Druck auf die Anbieter steigt.

Am erfolgsversprechenden scheint in diesen Fällen der zunächst ein wenig beschwerliche Umstieg auf die alternative Android-Distribution CyanogenMod, die für viele Geräte erhältlich ist und die bereits seit Version 11 und 12 entsprechend gepatcht ist. Dazu muss man zunächst sein Gerät modden – im Ergebnis erhält man aber nicht nur ein sicheres System, sondern auch eines, das den Wert der Privatsphäre sehr viel mehr Bedeutung beimisst als herkömmliche Androidgeräte.

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Heise: Stagefright-Lücken: Proof-of-Concept kursiert im Netz, Lage für Android-Nutzer spitzt sich zu

Mobile Datenschleuder: 5 einfache Regeln, wie du deine Daten auf Smartphones & Tablets schützt

Handys, Smartphones und Tablets regieren den Alltag und legen das Zepter nicht einmal dann aus der Hand, wenn gerade der Großteil aller beruflichen Kommunikation über den Desktop-PC verläuft. In dem Fall verweilen die mobilen Begleiter scheinbar inaktiv in der Schublade und werkeln im Hintergrund – dank Apps wie Pushbullet sowieso immer am Puls der Zeit … Verzeihung, des Datenstroms. Und piept der unverzichtbare Gefährte, weil die Zeit gekommen ist, fluchtartig das Büro für einen Termin zu verlassen, übernimmt er endgültig wieder das Ruder.

Das wissen auch die anderen, so gar nicht netten Zeitgenossen aus der Hacker- und digitalen Kriminellenszene. Bisher auf (Windows-) Desktoprechner fixiert, richten sie ihr Augenmerk stetig häufiger auf mobile Endgeräte; in erster Linie Android, aber auch die Konkurrenz aus dem Applelager ist nicht mehr so sicher, wie sie einmal galt. Ergebnis: Immer öfter schlüpfen immer mehr sensible Daten durch die runden Kanten der Smartphones und Tablets und gefährden Passwörter, Identitäten und am Ende das Geld der jeweiligen Besitzer. Außerordentlich hilfreich hierbei sind die Sorglosigkeit, mit denen Smartphonenutzer das Thema Sicherheit betrachten, und die Geräte selbst, da sie zwar außerordentlich fit für den alltäglichen Einsatz sind, aber wenig bis gar nicht, um Sicherheitsbedrohungen zu begegnen.

Was tun? Das gute Stück entsorgen und mit Facebook-Freunden und Kontakten via Post und Festnetz kommunizieren? Das dürfte sich zwar weniger aufwändig gestalten, als man jetzt meint, da man wahrscheinlich alle verlieren wird, aber es ist auch überhaupt nicht notwendig, vorausgesetzt, man beachtet die folgenden Sicherheitstipps erfahrener Technikexperten.

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Keine ominösen Apps downloaden

Ein Android-Betriebssystem ist von sich aus sicherer als beispielsweise Windows, alleine dadurch, dass es jede App in einer eigenen Umgebung ausführt und so Übergriffe auf das Gesamtsystem unterbindet. Auch das jeweilige  Ökosystem trägt zur Sicherheit bei, also der verwendete  Marketplace wie Googles Play Store oder Amazons App Store. Die Abgeschiedenheit vom Rest der Welt erlaubt eine rudimentäre Kontrolle über die Rechtschaffenheit einer App – auch wenn manches Mal der Eindruck entsteht, den Betreibern erscheinen nackte Tatsachen als größere Gefährdung als Mal- und Spyware.

Nur, leider, nützt einem beides wenig, wenn ein Anwender nicht im jeweiligen Store erhältliche oder teure Apps über APKs aus ominösen Quellen installiert. Dann verfügt man zwar für lau über eine komplette, unter Umständen teure Foto-Suite, aber möglicherweise auch über eine Schnüffel-Software, die sich ganz besonders über Bankdaten freut und weniger über die Schnappschüsse vom letzten Betriebsfest.

Aber Ungemach droht nicht nur von Fremd-Apps in Form von eindeutig kriminellen Zielen, sondern auch direkt im hauseigenen Store in Form von so etwas wie ‚Datenentzug‘, also die Sicherung von ‚Rechten‘ durch ansonsten kostenfreie Apps, mit denen diese die vorgefundenen privaten Daten zu Geld machen. Kaum zu glauben, aber selbst im Jahr 3 nach Snowden gibt es noch genügend Nutzer, die keinen der Schüsse gehört haben und immer noch gerne bereit sind, auch der 10.000-sten Taschenlampen-App im Gegenzug für einen leergelutschten Akku Zugriff auf alle Kontakt- und Telefondaten zu gewähren.

Die Grundregeln für einen souveränen Smartphone-Gebrauch sind deshalb:

  • Apps nur aus sicheren Quellen installieren und/oder das Zweithandy mit alternativer Identität zum Experimentier-Smartphone erklären, das dann zwar keine sensiblen Daten enthält, dafür aber alles andere, was irgendwie nach Bits und Bytes aussieht. Auf Zweit- und Drittgeräten lässt sich auch sehr gut mit Jailbreaks herumspielen, bevor man diese ‚in echt‘ auf sein Hauptgerät anwendet.
  • Apps auf deren Rechteanforderungen hin abtasten und lieber auf eine verzichten als in Kauf nehmen, dass sie einen ausspioniert. Auch die Sicherheitseinstellungen der praktischen Helfer sollten überprüft werden.
  • Kommentare zur Apps und deren Bewertungen durchlesen. Zwar sind in den Kommentarspalten oft auch Trolle und unter falscher Flagge segelnde Konkurrenten anzutreffen, aber sich wiederholende Vorwürfe deuten schon auf ernste Probleme mit der jeweiligen App hin.
  • Im Zweifel den Anbieter und Programmierer recherchieren hilft im Übrigen eher wenig. Angesehen davon, dass Hacker und Kriminelle nur selten als eingetragene ‚Hacker und Kriminelle Ltd‘ firmieren, sind es allzu oft die seriösesten Unternehmen, die dem Drang zur Spionage nicht widerstehen können.

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Backups & Updates fahren

Immer wieder gehört, immer wieder gerne vergessen oder zur Seite geschoben: Backups! Lege deshalb automatisch regelmäßige Backups an, so dass du im Ernstfall zu verschiedenen Versionen deines Systems zurückkehren kannst. Dies mag nicht gegen alles helfen, was dir oder deinem Phone Übles geschehen mag, aber zumindest hast du gute Chancen, eingenistete Plagegeister wieder loszuwerden.

Updates zu ignorieren ist ebenso selten eine gute Idee wie Backups aufzuschieben. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, beispielsweise weil kein WLAN in der Nähe ist und man nicht etliche 100 Megabyte durch die teure mobile Datenleitung jagen will, aber bei nächster Gelegenheit sollte man eine fällige Aktualisierung sofort nachholen. Updates stopfen Sicherheitslöcher – und wenn man schon auf den Gerätehersteller warten muss, bis dieser reagiert und ein Systemupdate anbietet, so sollte man die ungeschützte Zeit nicht auch noch durch eigene Untätigkeit verlängern.

Echte, gute Passwörter verwenden

Nein, ‚Passwort123456‘ ist kein besonders schlaues Passwort, auch wenn man jetzt denkt, dies sei so simpel, dass niemand ernsthaft annehmen kann, man benutze es. Man kann! Erstens verwenden Hacker Passworttabellen, die ganze Wörterbücher in Sekunden durchprobieren und zweitens finden sich diese ‚sicheren, weil so gewöhnlichen‘ Passwörter ganz oben auf der Liste.

Die Grundregeln für echte, gute Passwörter lauten deshalb:

  • Verwende lange Passwörter mit Sonderzeichen und Zahlen, die sich trotz ihrer Kompliziertheit gut merken lassen, bspw. die jeweils ersten Buchstaben samt Satzzeichen eines Satzes wie diesen: „Pofalla sagt: Die NSA-Affäre ist somit vom Tisch!“ Also als Passwort: „Ps:DN-AisvT!“. Zur Sicherheit fügst du noch Pofallas Geburtsjahr (1802) hinzu und Schwupps bist du mit „Ps:DN-AisvT!“1802 für 27 Quadrillionen Jahre auf der sicheren Seite.
  • Lasse dich nicht automatisch von deinem Browser einloggen und nutze stattdessen einen Passwortmanager wie KeePass oder Password Depot.

Delikate persönliche Daten außer Sichtweite bringen

Kein Witz: So mancher Mann fotografiert seinen Penis und jagt das preisverdächtige Foto des Jahres postwendend durch die Leitungen zur Freundin, zum Freund oder 4Chan. Das begeistert dann zwar nicht unbedingt den/die Freund(in), aber mit Sicherheit die NSA und praktisch alle, die Zugriff auf das jeweilige Gerät haben, also Arbeitskollegen, Zweit-Freund(in), Frau, BND (als NSA-Zuspieler) und potenziell jeden in einem öffentlichen WLAN. Auch muss man davon ausgehen, dass einem das gute Stück gestohlen werden kann (das Smartphone) und jemand das andere gute Stück (den Penis) ans Licht zerrt, so dass man(n) es sich besser dreimal überlegen sollte, was man wie permanent speichert und was nicht. Delikate Fotos gehören dann mindestens in passwortgeschützte ZIP-Dateien, Passwörter in Passwortmanager und keine PIN als Geburtstag oder anderes Datum in die Kontaktliste.

Die Grundregeln zum Schutz persönlicher Daten:

  • Passwortgeschützte ZIP-Dateien einrichten und persönliche Fotos sowie andere Dateien dort hinein verschieben
  • PIN-Code für den Zugriff auf das Gerät einrichten
  • Remote Locking einrichten, also die Möglichkeit, den Zugriff auf ein verlorenes oder gestohlenes Gerät aus der Ferne zu sperren
  • Data Wiping einrichten, also die Möglichkeit, sämtliche Daten, inklusive aller Willy-Pics, eines verlorenen oder gestohlenem Geräts aus der Ferne vernichten zu können
  • Das Feature zum Aufspüren des verlorenen oder gestohlenen Geräts aktivieren – allerdings muss man hier abwägen, denn zwangsläufig müssen zu diesem Zweck die Standortdienste aktiviert werden, womit man wiederum Datensammlern wie Google in die Hände spielt

VPN besorgen, einrichten & seinen Job machen lassen

Internet-Cafés, Coffee Shops, Flughäfen, Shopping Malls, Bahnhöfe und Touristenzentren werden zusehends mit kostenfreiem Wi-Fi aufgerüstet – zumindest bis die neue deutsche Vorratsdatenspeicherung auch hier der Internetförderung im Land weitere Steine ans Bein nagelt. Bis dahin aber sind diese Stätten nicht nur Orte der Freude, sondern auch angestammtes Territorium für Hacker und Script-Kiddies, und während der eine noch völlig entspannt im Hier und Jetzt seine Facebook-Postings absetzt und am Kaffee nippt, zieht der ebenso entspannte Nachbar drei Tische weiter gerade dessen Passwörter, Nacktfotos und Bankdaten ab.

Warum? Weil er es kann, weil sich die entsprechenden Programme selbst von Analphabeten bedienen lassen, weil er ein Lump ist und weil ihn dein Gerät weit offen einlädt.

Mit einem VPN ist allerdings Schluss mit Lustig, zumindest für den Hacker auf der anderen Seite. Ein VPN verschlüsselt alle von einem Gerät ein- und ausgehende Daten, so dass Passwörter, Fotos und Kontaktdaten genau dort ankommen, wo sie hin sollen – und nur dort, denn ein Abgreifen ist unmöglich.

Die Grundregeln zur Auswahl eines geeigneten VPNs:

  • Es muss vertrauenswürdig sein und weder Inhalte noch Verkehrsdaten loggen und abspeichern (also CyberGhost)
  • Es sollte einen Client haben und absolut easy zu bedienen sein (also CyberGhost)
  • Es sollte die Konfiguration nativer Protokolle erlauben (CyberGhost)
  • Es sollte nicht mehr kosten als ein Kaffeebesuch bei Starbucks, der ja geschützt werden soll (also CyberGhost)

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Dein anonymer Internet-Trip

Überraschung: So gut wie nichts, was du im Internet schreibst, sagst und anschaust, bleibt unbeobachtet. Es sind zwar nicht immer dieselben, die sich für dich und dein Leben interessieren, aber mittlerweile hat das Internet den Schritt vom größten Kommunikationswerkzeug aller Zeiten zur größten Überwachungsmaschine aller Zeiten hinter sich gebracht, und so gibt es zumindest immer jemand anderen, der gerade auf dich schaut. Wir zeigen dir, wie du trotzdem Spaß am Netz hast, ohne allzu viele Spuren zu hinterlassen.

Google weiß Bescheid, Amazon weiß Bescheid, Facebook weiß Bescheid, Twitter fängt gerade an, loszulegen, und nur du hast keine Ahnung, wer wo was über dich abspeichert und katalogisiert. Zeit, zurückzuschlagen und ein paar einfache Dinge zu beherzigen, damit die Datenberge über dich, deine Vorlieben, deine Freunde und jene, die du auf den Tod nicht ausstehen kannst, nicht noch größer werden.

Neugierig, was dein Browser gerade jetzt über dich ausplaudert? Dann lausche einmal hier hinein: http://www.maxa-tools.com/cookie-privacy.php. Mit dabei sind deine IP-Adresse, dein Browser, dein Betriebssystem, die Bildschirmauflösung, die aktuelle Zeit, Orts- und Providerinformationen, bei welchen Plattformen du angemeldet bist, welche Querverbindungen Cookies erlauben, und, und, und.

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Nicht so schlimm? Kommt darauf an, denn mit all diesen Daten bist du bereits komplett identifizierbar, wohin auch immer du von hier aus gehen wirst. Man bräuchte in diesem Moment zwar noch deinen Provider, um die aktuelle IP-Adresse dir persönlich zuordnen zu können, aber wenn du noch ein paar Mails absetzt und Facebook oder Google Plus besuchst, kann man darauf auch verzichten. Und wer von uns befindet sich noch quasi jungfräulich im Internet?

Das ist gruselig? Darauf kannst du wetten. Aber immerhin kannst du deine Privatsphäre aktiv schützen, wenn du dich anonym im Netz bewegst. Was du dafür benötigst, ist ein VPN. So etwas wie, keine Frage, CyberGhost! Denn die Browserfunktion ‚Privates Surfen‘ gaukelt zwar etwas Ähnliches vor, eignet sich allerdings nur bedingt bis überhaupt nicht. Sie sorgt zwar dafür, dass die anderen Nutzer deines PCs nicht wissen, wohin du dich bewegt hast, alle anderen hingegen, also die Datenspione im Internet und nicht bei dir zuhause, wissen nun, dass es jetzt erst so richtig interessant wird, weil du privat bleiben willst.

CyberGhost baut einen gesicherten Tunnel für dich auf, dessen Verschlüsselung Datenspione aussperrt und dich über einen der mehr als 500 weltweit verteilten CyberGhost-Server ins Internet entlässt. Für die Webseiten, die du besuchst, scheint es, als ob der CyberGhost-Server deine Adresse ist – und um ‚Kleinigkeiten‘ wie deine Browserkennung und dein Betriebssystem kümmern sich spezielle Filter, die du in den Einstellungen zum Programm aktivieren kannst. Angenehme Nebeneffekte: Bankgeschäfte werden auch in öffentlichen WLANs möglich, weil die Verschlüsselung Hacker abhält, und regionale Sperren, beispielsweise für Videos, greifen nicht mehr, wenn man über einen Server aus dem Ausland eingeloggt ist.

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Weitere Schützenhilfe zum spionagefreien Surfen bieten diverse Add-ons, die es für nahezu alle wichtigen Browser gibt, wie beispielsweise das kostenfreie ‚TrackMeNot‘ für Firefox und Chrome, mit dem du Suchmaschinen verwirrst un003d beim Datensammeln durcheinander bringst, indem fiktive Anfragen versendet werden. Oder ‚Ghostery‘, mit dem sich Schnüffelwebsites enttarnen lassen. Auch eine solide Maßnahme: Der Rückgriff auf anonyme Mailadressen, wann immer dies möglich ist, beispielsweise bei einem Anbieter wie http://sofort-mail.de/.

Übrigens: CyberGhost gibt es auch als App für iOS und Android – und wer nur mal auf die Schnelle anonym surfen oder ungestört ein gesperrtes Video betrachten möchte, greift auf die Browser-Add-ons des umtriebigen Anbieters zurück, erhältlich für Chrome und Opera, die direkt im Browser arbeiten und auf Mausklick zur Verfügung stehen.

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Twitter App-Tracking abschalten

Seit kurzem möchte Twitter nun auch von seinen deutschen twitterUsern wissen, was sie denn so alles für Apps auf ihren Smartphones und Tablets haben, um daraus Informationen über deine Vorlieben zu gewinnen – die wiederum in Tweets münden sollen, die man dir auf deiner Timeline präsentieren möchte. Das Dumme daran: Nicht nur, dass Twitter sich damit einen gehörigen Schluck aus deiner Privatsphäre gönnt, auch die Privatsphäre anderer wird in Mitleidenschaft gezogen, da die neuen Timeline-Tweets letztendlich von Nutzern stammen, denen du nicht folgst. 

Im Gegensatz zum ähnlich agierenden Facebook bietet Twitter seinen Anwendern aber wenigstens die Möglichkeit, aus der Nummer herauszukommen und das App-Tracking zu deaktivieren. Hierzu öffnest du deine Twitter-App, tippst oben rechts auf das Drei-Punkte-Symbol, öffnest die Einstellungen, wählst den zu konfigurierenden Account aus (falls du mehrere hast) und entfernst unter ‚Sonstiges‘ das Häkchen bei ‚Twitter anhand meiner Apps anpassen‘. Apple-Freunde tippen im Tab ‚Account‘ auf das Zahnrad-Symbol, öffnen die Einstellungen, wählen das jeweilige Konto aus und entfernen dort wie Android-Nutzer ebenfalls das Häkchen unter  ‚Twitter anhand meiner Apps anpassen‘.

Diesen Vorgang musst du für jedes Konto einzeln wiederholen, eine generelle Einstellung hierfür gibt es nicht.

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