Tag - Browser-Plug-In

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Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre
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Ho(pp)la: Proxy-Browser-Plug-in spioniert Nutzer aus
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VPN To Go direkt im Browser: CyberGhost Free Proxy Add-on
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Kostenloser Internet-Schutzschirm für Chrome und Opera

Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre

In einer Gesellschaft, in der Internet-Analphabeten gute Chancen haben, EU-Kommissare für Digitale Wirtschaft zu werden, und man Datensparsamkeit als wirtschaftsfeindlich verleumdet, braucht man sich eigentlich nicht entrüsten, wenn man plötzlich Opfer dieser wunderlichen Mischung aus Ahnungslosigkeit, Unwissenheit, Fahrlässigkeit und wohl auch Einfältigkeit wird. Wie jüngst eine ganze Reihe deutscher Politiker, deren Surfdaten über Browser-Plug-ins ausspioniert und anschließend verkauft wurden. Zusammen mit Dutzenden Journalisten und 3 Millionen anderen Deutschen übrigens.

Photo: © Luis Llerena, https://stocksnap.io/author/4440 Lizenz: Creative Commons CC0 license

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Ho(pp)la: Proxy-Browser-Plug-in spioniert Nutzer aus

Eine Gruppe engagierter Whitehat-Hacker (das sind die Guten) fand kürzlich heraus, dass das beliebte Browser-Proxy-Plug-in ‚Hola‘ nicht nur der gewünschten Tätigkeit nachgeht, also dem User dabei hilft, Regionalsperren zu umgehen, sondern ihn auch ausspioniert und so ganz nebenbei noch erhebliche Sicherheitslücken aufweist.

Was viele Anwender ebenfalls bislang nicht wussten oder nicht wahrnahmen: Sie erkaufen sich das Vergnügen, Ländersperren bei Netflix, YouTube, Hulu und anderen Plattformen zu umgehen mit der ‚Vermietung‘ des eigenen Internetanschlusses und werden so im Prinzip selbst zum Proxy für andere Hola-Anwender. Dummerweise allerdings auch für x-beliebige Dritte, die den Dienst anmieten, um, wie Heise es umschreibend formuliert, „Internetverkehr mit sehr vielen unterschiedlichen IP-Adressen auszuleiten“. Was dann auch schon mal bedeuten kann, zum Betrieb eines Botnetzes beizutragen.

adios hola

Die Entdecker des ‚P2P-Geschäftsmodells‘ fanden weniger nette Worte für Software und Betreiber und werfen Letzteren vor, auch nach der Aufdeckung und eiligst veröffentlichten Updates wenig vom vorherigen Verhalten abzuweichen. So soll zwar das ebenfalls entdeckte Nutzer-Tracking nur noch auf Android stattfinden, aber der Vorwurf, dass die Software es Dritten erlaubt, beliebige Programme auf dem Rechner des Anwenders auszuführen (darunter auch Malware) steht nach wie vor im Raum. Auch die Anschuldigung, dass Anwender wie Betreiber von TOR-Exit-Nodes in Gefahr sind, für kriminelle Taten Anderer angeklagt werden könnten, wiegt schwer.

Wer Hola installiert hat, sollte deshalb prüfen, ob die Erweiterung zumindest auf dem aktuellen Stand ist und ob ein Demoangriff auf der Testseite der Entdecker erfolgreich vereitelt wird. Hierzu muss man wissen, dass die Hacker dem Betreiber nach wie vor vorwerfen, mit der Datensicherheit der Nutzer zu spielen und nicht wirklich etwas gegen die entdeckten Lücken unternehmen.

In eigener Sache: Es hat natürlich immer einen gewissen Beigeschmack, wenn der Anbieter eines Proxy-Plug-ins (auch CyberGhost vertreibt eines) über die vermeintlichen Verfehlungen eines Konkurrenten berichtet, aber letztendlich besteht die Gefahr, dass die dort kritisierten Geschäftspraktiken auf alle anderen zurückfallen. Deshalb hier an dieser Stelle zur Klarstellung: Das CyberGhost Proxy Plug-in zeichnet weder Anwenderdaten auf noch erlaubt es die Ausführung von Schadcode noch trackt es seine Nutzer.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitsluecken-in-Proxy-Tool-Hola-2672051.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom

http://adios-hola.org/

VPN To Go direkt im Browser: CyberGhost Free Proxy Add-on

Klein, fein und häufig unterschätzt: Das Chrome- und Opera-Add-on ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ verschafft auf Mausklick den schnellen Spaß bei blockierten Sportübertragungen, gesperrten YouTube-Videos und anderen regionalen Einschränkungen. Besser noch, denn die praktische Erweiterung für sofortiges anonymes Surfen ist direkt im Chrome- oder Opera-Browser aktivierbar, blitzschnell verfügbar und obendrein komplett kostenlos zu haben.

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Zack – und steht!

Den großen Bruder kennt man – und wird ihn für die Komplettverschlüsselung aller Internetverbindungen eines Rechners oder mobilen Geräts auch weiterhin nicht missen mögen. Zum Gelegenheitsbrowsen Zuhause, auf Reisen und im Internetcafé, also praktisch immer dann, wenn man nicht erst umständlich einen Rundum-VPN bemühen möchte, bietet sich hingegen der schlanke Sofort-Anonymisierer ‚CyberGhost VPN – Free Proxy für Chrome und Opera’ an. Dieser baut dank moderner SPDY-Technik eine sofortige Umleitung der bereits bestehenden Internetverbindung zum leistungsfähigen CyberGhost-Netzwerk auf, verschlüsselt mit 256 Bit AES und sorgt so für Abhörschutz in öffentlichen WLANs. Gleichzeitig ermöglicht die App den weltweiten Zugriff auf regional gesperrte Inhalte und Plattformen wie Facebook, Pandora, Steam & Co – bspw. um beim neuesten Sportevent gebührend mitfiebern zu können oder blockierte YouTube-Videos abzuspielen.

Dank SPDY ausgesprochen Speedy

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Frei! Keine Logs!

Das Add-on wird wie jedes andere Browser-Plug-in ohne langwieriges Setup eingespielt, benötigt keine Einstellungen und besitzt trotzdem die meisten Vorteile eines ausgewachsenen VPNs wie Schutz vor Datenspionen und den Austausch der IP-Adresse zur Anwender-Anonymisierung. Einmal installiert lässt es sich beliebig an- oder abschalten und ermöglicht auf Basis des modernen Internetprotokolls SPDY (ausgesprochen ‚Speedy‘) sogar schnellere Verbindungen als herkömmliche VPNs, die dann alle http- und https-Anfragen des Browsers über die CyberGhost-Server umleiten und die originalen IP-Adressen der Surfer effektiv schützen.

Leichter und schneller wird man kaum dazu kommen, unter ‚fremder Flagge’ zu surfen und regional begrenzte Angebote aufzurufen, beispielsweise aus den USA.

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Mit einem Klick das Land wechseln!

Allerdings …

So praktisch ein Browser-Plug-In wie ‚CyberGhost VPN – Free Proxy für Chrome und Opera’ auch ist: Man sollte nie vergessen, dass die Privatsphäre eines Anwenders auch auf vielerlei andere Weisen gefährdet sein könnte. Ein Plug-in ist kein Rundum-Schutz und kann alle anderen Prozesse des Betriebssystems nicht berücksichtigen. Hier wird man dann doch lieber wieder auf den großen Bruder zurückgreifen wollen, um jede von einem Programm aufgemachte Internetverbindung zu tunneln und zu schützen.

Auch können Flash-Inhalte und unabhängig vom Browser laufende Dritt-Plug-ins am VPN-Plug-in vorbei Daten ins Netz senden, weshalb es sich empfiehlt, es durch die zusätzliche Installation eines Helfer-Plug-Ins wie ‚FlashControl‘ (ebenfalls im Marketplace erhältlich) zu unterstützen oder Flash generell zu deaktivieren. Moderne Streaming-Anbieter und andere Plattformen bieten deshalb neben Flash-Inhalten auch zusehends mehr HTML5-eingebettete Videos an.

Die Installation des CyberGhost Browser-Plug-Ins kann über den Chrome Web Store oder der Opera-Add-ons-Sammlung erfolgen.

Kostenloser Internet-Schutzschirm für Chrome und Opera

Mit dem Chrome- und Opera-Add-on ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ vereinfacht das Internetsicherheits-Start-up CyberGhost den Sofort-Schutz privater Daten vor Hacker, Kriminelle, Geheimdienste und Werbetreibende. Der kostenlose Internet-Schutzschirm zum sicheren, freien und anonymen Surfen ist direkt im Browser aktivierbar und dank SPDY sofort einsatzbereit.

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Schutz aktiviert!

Bekannt für seine System-übergreifende Desktop-VPN-Lösung ‚CyberGhost‘, die den kompletten Internetverkehr eines Rechners oder mobilen Geräts schützt und verschlüsselt, schlägt das gleichnamige Unternehmen mit dem ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ eine andere Richtung ein: Der schlanke Sofort-Anonymisierer für Chrome und Opera nutzt die neue SPDY-Technik moderner Browser und baut einen sofortigen Schutzschild um die Internetverbindung auf, ideal zum Gelegenheitsbrowsen Zuhause, auf Reisen und im Internetcafé. Die mit 256 Bit AES verschlüsselte Datenverbindung sorgt für maximalen Abhörschutz in öffentlichen WLANs und im Internet, während die Länderauswahl den weltweiten Zugriff auf regional gesperrte Inhalte und Plattformen wie Facebook, Pandora, Steam & Co erlaubt, bspw. um hierzulande blockierte YouTube-Videos abzuspielen.

Mit SPDY und ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ der NSA ein Schnippchen schlagen!

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Frei, keine Logs!

Das auf dem neuen, leistungsfähigen Internetprotokoll SPDY (ausgesprochen ‚Speedy‘) basierende Schutzprogramm ist schneller als ein herkömmlicher VPN, kommt ohne Installation und Einstellungen aus und besitzt trotzdem dessen Vorteile wie die starke Verschlüsselung zum Schutz vor Datenspionen, keine Aufzeichnung der Anwenderaktivitäten und den Austausch der IP-Adresse zur Anonymisierung. Einmal per Klick aus dem Web-Store übertragen, lässt es sich beliebig an- oder abschalten – je nach Bedarf.

Ist es ‚scharfgemacht‘, werden alle http- und https-Anfragen des Browsers NSA-sicher verschlüsselt über die CyberGhost-Server umgeleitet, die nach außen hin dann als die eigentlichen Adressaten auftreten. Mit der originalen IP-Adresse des Surfers kommen die Zielseiten im Internet nie in Berührung, wodurch es auch ein Leichtes wird, den Surfer unter ‚fremder Flagge segeln‘ zu lassen: Einfach das Heimatland direkt im Plug-In ändern und schon gilt man als im fremden Land ‚eingebürgert‘ und der Aufruf regional begrenzter Angebote ist kein Problem mehr. Derzeit bietet das Start-up IP-Adressen aus Deutschland, Österreich, Niederlande und den USA an.

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Mit einem Klick das Land wechseln!

Grenzen der Anonymität

Die Konzentration auf http(s)-Datenverkehr deutet es bereits an: Browser-Plug-Ins haben nicht alle Situationen im Griff, in denen die Privatsphäre eines Anwenders gefährdet sein könnte. In erster Linie, weil alle anderen Prozesse des Betriebssystems ungeschützt ablaufen. Hierfür benötigt man dann doch einen Komplettschutz, der, wie CyberGhost VPN Desktop, jede von einem Programm aufgemachte Internetverbindung überwacht und Versuche unterbindet, den Schutz zu unterlaufen.

Ein zusätzliches Problem bergen Flash-Inhalte und Browser-Plug-Ins, die unabhängig vom Browser laufen und in der Lage sind, an dessen Internetverbindung vorbei Daten ins Netz zu senden. In dem Fall empfiehlt es sich, Flash zu deaktivieren und beim Videoschauen auf HTML5-eingebettete Videos auszuweichen. Auch die Installation eines Helfer-Plug-Ins wie ‚FlashControl‘ (ebenfalls im Marketplace erhältlich) bietet sich an – oder ebenfalls die große VPN-Lösung.

Die Installation des CyberGhost Browser-Plug-Ins kann über den Chrome Web Store oder der Opera-Add-ons-Sammlung erfolgen.

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