Tag - Ghostery

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Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre
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Dein anonymer Internet-Trip

Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre

In einer Gesellschaft, in der Internet-Analphabeten gute Chancen haben, EU-Kommissare für Digitale Wirtschaft zu werden, und man Datensparsamkeit als wirtschaftsfeindlich verleumdet, braucht man sich eigentlich nicht entrüsten, wenn man plötzlich Opfer dieser wunderlichen Mischung aus Ahnungslosigkeit, Unwissenheit, Fahrlässigkeit und wohl auch Einfältigkeit wird. Wie jüngst eine ganze Reihe deutscher Politiker, deren Surfdaten über Browser-Plug-ins ausspioniert und anschließend verkauft wurden. Zusammen mit Dutzenden Journalisten und 3 Millionen anderen Deutschen übrigens.

Photo: © Luis Llerena, https://stocksnap.io/author/4440 Lizenz: Creative Commons CC0 license

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Dein anonymer Internet-Trip

Überraschung: So gut wie nichts, was du im Internet schreibst, sagst und anschaust, bleibt unbeobachtet. Es sind zwar nicht immer dieselben, die sich für dich und dein Leben interessieren, aber mittlerweile hat das Internet den Schritt vom größten Kommunikationswerkzeug aller Zeiten zur größten Überwachungsmaschine aller Zeiten hinter sich gebracht, und so gibt es zumindest immer jemand anderen, der gerade auf dich schaut. Wir zeigen dir, wie du trotzdem Spaß am Netz hast, ohne allzu viele Spuren zu hinterlassen.

Google weiß Bescheid, Amazon weiß Bescheid, Facebook weiß Bescheid, Twitter fängt gerade an, loszulegen, und nur du hast keine Ahnung, wer wo was über dich abspeichert und katalogisiert. Zeit, zurückzuschlagen und ein paar einfache Dinge zu beherzigen, damit die Datenberge über dich, deine Vorlieben, deine Freunde und jene, die du auf den Tod nicht ausstehen kannst, nicht noch größer werden.

Neugierig, was dein Browser gerade jetzt über dich ausplaudert? Dann lausche einmal hier hinein: http://www.maxa-tools.com/cookie-privacy.php. Mit dabei sind deine IP-Adresse, dein Browser, dein Betriebssystem, die Bildschirmauflösung, die aktuelle Zeit, Orts- und Providerinformationen, bei welchen Plattformen du angemeldet bist, welche Querverbindungen Cookies erlauben, und, und, und.

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Nicht so schlimm? Kommt darauf an, denn mit all diesen Daten bist du bereits komplett identifizierbar, wohin auch immer du von hier aus gehen wirst. Man bräuchte in diesem Moment zwar noch deinen Provider, um die aktuelle IP-Adresse dir persönlich zuordnen zu können, aber wenn du noch ein paar Mails absetzt und Facebook oder Google Plus besuchst, kann man darauf auch verzichten. Und wer von uns befindet sich noch quasi jungfräulich im Internet?

Das ist gruselig? Darauf kannst du wetten. Aber immerhin kannst du deine Privatsphäre aktiv schützen, wenn du dich anonym im Netz bewegst. Was du dafür benötigst, ist ein VPN. So etwas wie, keine Frage, CyberGhost! Denn die Browserfunktion ‚Privates Surfen‘ gaukelt zwar etwas Ähnliches vor, eignet sich allerdings nur bedingt bis überhaupt nicht. Sie sorgt zwar dafür, dass die anderen Nutzer deines PCs nicht wissen, wohin du dich bewegt hast, alle anderen hingegen, also die Datenspione im Internet und nicht bei dir zuhause, wissen nun, dass es jetzt erst so richtig interessant wird, weil du privat bleiben willst.

CyberGhost baut einen gesicherten Tunnel für dich auf, dessen Verschlüsselung Datenspione aussperrt und dich über einen der mehr als 500 weltweit verteilten CyberGhost-Server ins Internet entlässt. Für die Webseiten, die du besuchst, scheint es, als ob der CyberGhost-Server deine Adresse ist – und um ‚Kleinigkeiten‘ wie deine Browserkennung und dein Betriebssystem kümmern sich spezielle Filter, die du in den Einstellungen zum Programm aktivieren kannst. Angenehme Nebeneffekte: Bankgeschäfte werden auch in öffentlichen WLANs möglich, weil die Verschlüsselung Hacker abhält, und regionale Sperren, beispielsweise für Videos, greifen nicht mehr, wenn man über einen Server aus dem Ausland eingeloggt ist.

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Weitere Schützenhilfe zum spionagefreien Surfen bieten diverse Add-ons, die es für nahezu alle wichtigen Browser gibt, wie beispielsweise das kostenfreie ‚TrackMeNot‘ für Firefox und Chrome, mit dem du Suchmaschinen verwirrst un003d beim Datensammeln durcheinander bringst, indem fiktive Anfragen versendet werden. Oder ‚Ghostery‘, mit dem sich Schnüffelwebsites enttarnen lassen. Auch eine solide Maßnahme: Der Rückgriff auf anonyme Mailadressen, wann immer dies möglich ist, beispielsweise bei einem Anbieter wie http://sofort-mail.de/.

Übrigens: CyberGhost gibt es auch als App für iOS und Android – und wer nur mal auf die Schnelle anonym surfen oder ungestört ein gesperrtes Video betrachten möchte, greift auf die Browser-Add-ons des umtriebigen Anbieters zurück, erhältlich für Chrome und Opera, die direkt im Browser arbeiten und auf Mausklick zur Verfügung stehen.

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