Tag - IP-Adresse

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Online-Sicherheit ist erlernbar: 7 Tipps für die digitale Privatsphäre deiner Kinder
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C’t-VPN-Test: Doppel-Plus für CyberGhost
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Wie ein modernes Internet aussieht: Beispiel Nordkorea
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VPN To Go direkt im Browser: CyberGhost Free Proxy Add-on
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Neue IP-Adressen für New Yorker Server
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Dein anonymer Internet-Trip
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Selbsttest auf WebRTC-Leak
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WebRTC: Viel Wind um Wenig
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WebRTC: Aufgedeckt trotz VPN?
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Kostenloser Internet-Schutzschirm für Chrome und Opera

Online-Sicherheit ist erlernbar: 7 Tipps für die digitale Privatsphäre deiner Kinder

Es heißt, dass Kinder heutzutage mit einem Tablet in den Händen geboren werden, das sie sehr schnell als Quelle ständiger Unterhaltung schätzen lernen. Und während die Eltern ihr gewohntes Leben in Frieden fortsetzen, verbringen die Kleinen Stunden um Stunden damit, stumm im Web zu surfen und dabei Sachen zu entdecken, von denen ihre Eltern im gleichen Alter vermutlich nicht die geringste Ahnung hatten.

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C’t-VPN-Test: Doppel-Plus für CyberGhost

VPN-Reviews und -Vergleichstests gibt es im Internet wie Sand am Meer, einige davon aufrichtig, andere mehr oder weniger sorgfältig um Klicks buhlend und wieder andere von VPN-Anbietern selbst oder ihren Affiliates zusammengebastelt. Damit lebt die Branche und die Kunden und wer mit wachem Blick das Internet durchforstet, lernt auch schnell, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Richtig gefreut hat uns aber der VPN-Vergleichstest in der letzten c’t (Heft 3/2016) vom heise-Verlag. Und wer, wie wir, mit der c’t als kompetentes und seriöses Leitmedium in der IT-Welt aufgewachsen ist, kann die Freude bestimmt verstehen, dass CyberGhost als einziger Anbieter mit Doppel-Plus bei Funktionsumfang und Handhabung hervorgeht und auch sonst ein exzellentes Ergebnis abliefert.

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Wie ein modernes Internet aussieht: Beispiel Nordkorea

Nordkorea hat die Lösung für alle wichtigen Internetprobleme der Gegenwart gefunden: 1) Nicht einzelne Seiten sperren, sondern freigeben (spart Arbeit), 2) ein eigenes nationales VPN aufbauen (schützt vor Angriffen von außen), 3) auf DNS-Server verzichten (keine Leaks) und 4) eine eigene Suchmaschine (werbefrei und ohne Tracking).

north korea internet

Wie man drauf kam? Ganz einfach: strenges Nachdenken. Und so präsentiert der für seine unkonventionelle Politik bekannt Staat ein Internet, das dank ausgeklügelter Datenkomprimierung auch noch ungemein performant ist, sozusagen als Sahnehäubchen oben drauf.

Die Basis: ein eigenes VPN

Das ausschließlich innerhalb der eigenen Staatsgrenzen verfügbare Korea-Internet grenzt sich zunächst aus Sicherheitsgründen komplett vom Rest der Welt ab. Weder NSA noch Google, weder Facebook noch GHCQ noch Netflix noch Amazon können so die wertvollen Daten der nordkoreanischen Bürger abschöpfen, analysieren und für Ihre Zwecke missbrauchen. Dadurch bleiben sie zu 100 % komplett in Besitz des Volkes, das ja bekanntlich der Souverän des kommunistischen Staates ist.

Die Struktur: Keine undemokratischen Seitensperren, nur freigegebene Websites

Durch die Ziehung notwendiger Grenzen entfällt die Notwendigkeit, potenziell gefährliche Seiten wie YouTube, 4chan, Hustler, ARD & ZDF und andere Wahrheitsverkünder zu sperren. Im Gegenteil, dadurch, dass alle im nordkoreanischen Netz verfügbare Seiten handverlesen, geprüft und explizit freigegeben sind, ließ sich die Gefahr auf null reduzieren. Sicherheitstechnisch ein voller Erfolg.

Keine Datenlecks durch Adressserver

Um der Gefahr durch Datenleaks durch DN-Server zu begegnen (DNS-Leaks) und die Bürger des Landes vor Phishingseiten und Zensur zu schützen, beschloss man kurzerhand, auf Adressserver zu verzichten und setzt stattdessen auf die Eingabe von Nummern. So ist 172.16.11.23 beispielsweise die Adresse der zentralen, unabhängigen Nachrichtenagentur des Vorbildstaates für ein modernes Internet – welche im Übrigen besonders gesichert und als einzige Webpräsenz auch aus dem Ausland heraus aufrufbar ist, beispielsweise für die vielen nordkoreanischen Touristen überall auf der Welt.

Eigene Suchmaschine

Lange Zeit war es für den Rest der Welt ein Rätsel, wie sich die Masse der nordkoreanischen Internetsurfer die Adressen der verfügbaren Webpräsenzen merken und sie verwenden konnte. Jetzt lüftete Aram Pan, ein Fotograf aus Singapur, der das Land für eine Fotoreportage bereiste, das Geheimnis: Überall im Land sind von der Regierung veröffentlichte Poster angebracht, die als Tracking-sichere Offline-Suchmaschine die Adressen aller 26 Websites beherbergen und mobil überall im Land mit hingenommen werden können, sozusagen als Handzettel für ein modernes Internet im Inland und als Instruktionen zum Nachbau für das hinterherhinkende Ausland.

 

ars technica: A handy cheat sheet for North Korea’s private “Internet”

Nordkoreanisches Internet-Poster, veröffentlicht von Aram Pan on DPRK360

VPN To Go direkt im Browser: CyberGhost Free Proxy Add-on

Klein, fein und häufig unterschätzt: Das Chrome- und Opera-Add-on ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ verschafft auf Mausklick den schnellen Spaß bei blockierten Sportübertragungen, gesperrten YouTube-Videos und anderen regionalen Einschränkungen. Besser noch, denn die praktische Erweiterung für sofortiges anonymes Surfen ist direkt im Chrome- oder Opera-Browser aktivierbar, blitzschnell verfügbar und obendrein komplett kostenlos zu haben.

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Zack – und steht!

Den großen Bruder kennt man – und wird ihn für die Komplettverschlüsselung aller Internetverbindungen eines Rechners oder mobilen Geräts auch weiterhin nicht missen mögen. Zum Gelegenheitsbrowsen Zuhause, auf Reisen und im Internetcafé, also praktisch immer dann, wenn man nicht erst umständlich einen Rundum-VPN bemühen möchte, bietet sich hingegen der schlanke Sofort-Anonymisierer ‚CyberGhost VPN – Free Proxy für Chrome und Opera’ an. Dieser baut dank moderner SPDY-Technik eine sofortige Umleitung der bereits bestehenden Internetverbindung zum leistungsfähigen CyberGhost-Netzwerk auf, verschlüsselt mit 256 Bit AES und sorgt so für Abhörschutz in öffentlichen WLANs. Gleichzeitig ermöglicht die App den weltweiten Zugriff auf regional gesperrte Inhalte und Plattformen wie Facebook, Pandora, Steam & Co – bspw. um beim neuesten Sportevent gebührend mitfiebern zu können oder blockierte YouTube-Videos abzuspielen.

Dank SPDY ausgesprochen Speedy

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Frei! Keine Logs!

Das Add-on wird wie jedes andere Browser-Plug-in ohne langwieriges Setup eingespielt, benötigt keine Einstellungen und besitzt trotzdem die meisten Vorteile eines ausgewachsenen VPNs wie Schutz vor Datenspionen und den Austausch der IP-Adresse zur Anwender-Anonymisierung. Einmal installiert lässt es sich beliebig an- oder abschalten und ermöglicht auf Basis des modernen Internetprotokolls SPDY (ausgesprochen ‚Speedy‘) sogar schnellere Verbindungen als herkömmliche VPNs, die dann alle http- und https-Anfragen des Browsers über die CyberGhost-Server umleiten und die originalen IP-Adressen der Surfer effektiv schützen.

Leichter und schneller wird man kaum dazu kommen, unter ‚fremder Flagge’ zu surfen und regional begrenzte Angebote aufzurufen, beispielsweise aus den USA.

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Mit einem Klick das Land wechseln!

Allerdings …

So praktisch ein Browser-Plug-In wie ‚CyberGhost VPN – Free Proxy für Chrome und Opera’ auch ist: Man sollte nie vergessen, dass die Privatsphäre eines Anwenders auch auf vielerlei andere Weisen gefährdet sein könnte. Ein Plug-in ist kein Rundum-Schutz und kann alle anderen Prozesse des Betriebssystems nicht berücksichtigen. Hier wird man dann doch lieber wieder auf den großen Bruder zurückgreifen wollen, um jede von einem Programm aufgemachte Internetverbindung zu tunneln und zu schützen.

Auch können Flash-Inhalte und unabhängig vom Browser laufende Dritt-Plug-ins am VPN-Plug-in vorbei Daten ins Netz senden, weshalb es sich empfiehlt, es durch die zusätzliche Installation eines Helfer-Plug-Ins wie ‚FlashControl‘ (ebenfalls im Marketplace erhältlich) zu unterstützen oder Flash generell zu deaktivieren. Moderne Streaming-Anbieter und andere Plattformen bieten deshalb neben Flash-Inhalten auch zusehends mehr HTML5-eingebettete Videos an.

Die Installation des CyberGhost Browser-Plug-Ins kann über den Chrome Web Store oder der Opera-Add-ons-Sammlung erfolgen.

Neue IP-Adressen für New Yorker Server

Seit dem letzten Wochenende besitzt ein Großteil der New Yorker Server andere IP-Adressen als vorher, darunter alle Instanzen von NewYork-S01 bis NewYork-S07 sowie NewYork-S09.

Der Wechsel von IP-Adressen auf CyberGhost-Servern findet in unregelmäßigen Abständen statt, je nachdem wie hoch die Beschwerden wegen Missbrauchs der jeweiligen Server ausfallen. Sind Server in der Vergangenheit zu häufig Grund solcher Anfragen, werden sie mit neuen IP-Adressen ausgestattet. Dadurch wird vermieden, dass Anwender bestimmte Seiten nicht mehr aufsuchen können, weil die verwendeten Server auf einer schwarzen Liste geführt werden.

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Dein anonymer Internet-Trip

Überraschung: So gut wie nichts, was du im Internet schreibst, sagst und anschaust, bleibt unbeobachtet. Es sind zwar nicht immer dieselben, die sich für dich und dein Leben interessieren, aber mittlerweile hat das Internet den Schritt vom größten Kommunikationswerkzeug aller Zeiten zur größten Überwachungsmaschine aller Zeiten hinter sich gebracht, und so gibt es zumindest immer jemand anderen, der gerade auf dich schaut. Wir zeigen dir, wie du trotzdem Spaß am Netz hast, ohne allzu viele Spuren zu hinterlassen.

Google weiß Bescheid, Amazon weiß Bescheid, Facebook weiß Bescheid, Twitter fängt gerade an, loszulegen, und nur du hast keine Ahnung, wer wo was über dich abspeichert und katalogisiert. Zeit, zurückzuschlagen und ein paar einfache Dinge zu beherzigen, damit die Datenberge über dich, deine Vorlieben, deine Freunde und jene, die du auf den Tod nicht ausstehen kannst, nicht noch größer werden.

Neugierig, was dein Browser gerade jetzt über dich ausplaudert? Dann lausche einmal hier hinein: http://www.maxa-tools.com/cookie-privacy.php. Mit dabei sind deine IP-Adresse, dein Browser, dein Betriebssystem, die Bildschirmauflösung, die aktuelle Zeit, Orts- und Providerinformationen, bei welchen Plattformen du angemeldet bist, welche Querverbindungen Cookies erlauben, und, und, und.

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Nicht so schlimm? Kommt darauf an, denn mit all diesen Daten bist du bereits komplett identifizierbar, wohin auch immer du von hier aus gehen wirst. Man bräuchte in diesem Moment zwar noch deinen Provider, um die aktuelle IP-Adresse dir persönlich zuordnen zu können, aber wenn du noch ein paar Mails absetzt und Facebook oder Google Plus besuchst, kann man darauf auch verzichten. Und wer von uns befindet sich noch quasi jungfräulich im Internet?

Das ist gruselig? Darauf kannst du wetten. Aber immerhin kannst du deine Privatsphäre aktiv schützen, wenn du dich anonym im Netz bewegst. Was du dafür benötigst, ist ein VPN. So etwas wie, keine Frage, CyberGhost! Denn die Browserfunktion ‚Privates Surfen‘ gaukelt zwar etwas Ähnliches vor, eignet sich allerdings nur bedingt bis überhaupt nicht. Sie sorgt zwar dafür, dass die anderen Nutzer deines PCs nicht wissen, wohin du dich bewegt hast, alle anderen hingegen, also die Datenspione im Internet und nicht bei dir zuhause, wissen nun, dass es jetzt erst so richtig interessant wird, weil du privat bleiben willst.

CyberGhost baut einen gesicherten Tunnel für dich auf, dessen Verschlüsselung Datenspione aussperrt und dich über einen der mehr als 500 weltweit verteilten CyberGhost-Server ins Internet entlässt. Für die Webseiten, die du besuchst, scheint es, als ob der CyberGhost-Server deine Adresse ist – und um ‚Kleinigkeiten‘ wie deine Browserkennung und dein Betriebssystem kümmern sich spezielle Filter, die du in den Einstellungen zum Programm aktivieren kannst. Angenehme Nebeneffekte: Bankgeschäfte werden auch in öffentlichen WLANs möglich, weil die Verschlüsselung Hacker abhält, und regionale Sperren, beispielsweise für Videos, greifen nicht mehr, wenn man über einen Server aus dem Ausland eingeloggt ist.

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Weitere Schützenhilfe zum spionagefreien Surfen bieten diverse Add-ons, die es für nahezu alle wichtigen Browser gibt, wie beispielsweise das kostenfreie ‚TrackMeNot‘ für Firefox und Chrome, mit dem du Suchmaschinen verwirrst un003d beim Datensammeln durcheinander bringst, indem fiktive Anfragen versendet werden. Oder ‚Ghostery‘, mit dem sich Schnüffelwebsites enttarnen lassen. Auch eine solide Maßnahme: Der Rückgriff auf anonyme Mailadressen, wann immer dies möglich ist, beispielsweise bei einem Anbieter wie http://sofort-mail.de/.

Übrigens: CyberGhost gibt es auch als App für iOS und Android – und wer nur mal auf die Schnelle anonym surfen oder ungestört ein gesperrtes Video betrachten möchte, greift auf die Browser-Add-ons des umtriebigen Anbieters zurück, erhältlich für Chrome und Opera, die direkt im Browser arbeiten und auf Mausklick zur Verfügung stehen.

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Selbsttest auf WebRTC-Leak

Die Wogen haben sich geglättet, trotzdem ist noch der eine oder andere Anwender besorgt, der verwendete Browser könnte die originale IP-Adresse über die Videochat-Technik ausplaudern (siehe auch ‘WebRTC: Viel Wind um Wenig‘).

Um festzustellen, ob ein Browser die Sicherheitslücke aufweist, besuche mit deinem Browser diese Testseite für WebRTC-Leaks und achte darauf, dass CyberGhost nicht aktiv ist:

  • Ist dein Browser betroffen, wird eine Warnmeldung ausgegeben (“Is WebRTC enabled = True”.
  • Schließe den Browser.
  • Starte CyberGhost, verbinde dich mit einem Server und warte 2 bis 3 Sekunden.
  • Starte deinen Browser erneut und drücke ‘F5’ auf der Tastatur, um den Browsercache zu leeren
  • Besuche die Testseite wiederholt.
  • Wird deine originale IP weiterhin angezeigt, lade und installiere die Erweiterung WebRTC Block für Chrome und/oder lade und installiere die Erweiterung Disable WebRTC für Firefox.

Update am 17.12.2015: Neue Testseite für WebRTC-Leak eingebunden …

 

WebRTC: Viel Wind um Wenig

Es rauscht kräftig im Online-Blätterwald: Browser-Videochat macht VPN-Schutz löchrig, heißt es dort. Oder: Firefox und Chrome verraten originale IP-Adresse. Oder: Deanonymisierung via WebRTC. Allerdings: Viel dran ist nicht, zumindest nicht, wenn man/frau hinter einem Router sitzt (wie 99 % aller Anwender) – und selbst in den Fällen, in denen die Meldungen Substanz haben, lässt sich das dazugehörende Problem mit wenig Aufwand komplett beheben.

Theoretisch betroffen vom derzeit hektisch diskutierten ‘WebRTC-Leak’ sind in den beschriebenen Szenarien alle Internetanwender, die einen aktuellen Webbrowser mit WebRTC zum direkten Videochatten verwenden, also in erster Linie Firefox und Chrome. Dort kann man das Protokoll zum Herausfiltern der originalen IP-Adresse eines Anwenders verwenden – trotz VPN.

Praktisch betroffen sind hingegen einzig Anwender, die sich direkt mit einem Modem ins Internet einwählen, da WebRTC so auf die verbaute Netzwerkkarte und die dort eingetragenen Adressen zugreifen kann. Mehr als 99 % aller Internetnutzer befindet sich allerdings hinter einem Router wie einer Fritz!Box, der nicht via WebRTC durchdrungen werden kann, und man/frau somit auch beim Nutzen der genannten Browser auf der sicheren Seite sind. Auslesbar sind bestenfalls die zu Trackingzwecken komplett wertlosen lokalen IP-Adressen des hauseigenen Netzwerk wie bspw. 192.168.178.xxx, die in jedem Netz gleichermaßen verwendet werden.

Selbsttest offenbart Lücke

Ob ein Browser das Auslesen der originalen IP-Adresse zulässt, kann jeder sehr schnell selbst herausfinden:

Starte CyberGhost und merke dir die angezeigte originale IP-Adressewebrtc01Öffne deinen Browser und besuche die Seite https://diafygi.github.io/webrtc-ips/. Dort werden dir verschiedene lokale IP-Adressen, wie sie in Millionen anderen lokalen Netzwerken zur gleichen Zeit zu finden sind, sowie deine originale IP-Adresse angezeigt.webrtc04Schließe den Browser (oder zumindest den Tab und drücke ‘F5’ auf der Tastatur).

Verbinde dich mit einem beliebigen CyberGhost-Server.webrtc02Öffne deinen Browser erneut und besuche wieder die Seite https://diafygi.github.io/webrtc-ips/. Dort findest du jetzt jetzt neben den bereits vorher sichtbaren verschiedenen lokalen IP-Adressen (die zum Tracking wertlos sind) nun nur noch die von CyberGhost verliehene neue IP-Adresse. Deine originale bleibt nach wie vor verborgen.webrtc03Hinweis: Es ist wichtig, dass du die zweite Abfrage in einem neuen Fenster machst, da die Webseite ansonsten nur die neu erkannten Adressen den bereits bekannten hinzufügt.

Update: Wir haben ebenfalls eine Testseite für WebRTC-Leaks aufgesetzt, auf der du deine Browser auf die Schwachstelle abklopfen lassen kannst:

  • Starte deinen Browser ohne CyberGhost. Ist er betroffen, wird eine Warnmeldung ausgegeben, dass deine IP-Adresse sichtbar ist.
  • Schließe den Browser.
  • Starte CyberGhost, verbinde dich mit einem Server und warte 2 bis 3 Sekunden.
  • Starte deinen Browser erneut und drücke ‘F5’ auf der Tastatur, um den Browsercache zu leeren
  • Besuche die Testseite für WebRTC-Leaks wiederholt.
  • Wird deine originale IP weiterhin angezeigt, verfahre wie unten beschrieben und installiere das oder die benötigte(n) Plug-in(s).

Abhilfe für Modemnutzer

Modemnutzer, die einen der betroffenen Browser mit WebRTC verwenden, können sehr schnell Abhilfe schaffen:

  • Chrome: Lade und installiere die Erweiterung WebRTC Block.
  • Firefox Lade und installiere die Erweiterung Disable WebRTC oder nehme die notwendigen Einstellungen manuell vor :
    • Trage in der Adresszeile des Browsers die Zeile ‘about:config’ ein (ohne Anführungszeichen)
    • Bestätige, dass du die Warnung zur Kenntnis genommen hast
    • Suche nach dem Wert ‘media.peerconnection.enabled
    • Klicke doppelt auf den Eintrag, damit sich der Wert (Value) von true auf false ändert

WebRTC: Aufgedeckt trotz VPN?

Eigentlich ist WebRTC eine prima Angelegenheit. Die Technik erlaubt Echtzeitkommunikation zwischen Personen, ohne den Browser verlassen und einen entsprechenden Dienst wie Skype ins Leben rufen zu müssen. Besser noch: WebRTC kommuniziert auch mit Rechnern hinter Firewalls und mit privaten IP-Adressen.

Möglich macht es ein JavaScript, mit dem Webseiten einen STUN-Server kontaktieren, um die öffentliche IP-Adresse abzufragen, mit der Browser wie Firefox und Chrome im Internet ausgerüstet sind. STUN ist ein Netzwerkprotokoll zur Vereinfachung des Datenempfangs von Geräten hinter Firewalls und NAT-Routern und wurde bislang in erster Linie zur VoIP-Telefonie genutzt.

Nicht so toll ist, dass Webseiten-Betreiber öffentliche STUN-Server wie stun.services.mozialla.com dazu bringen können, bei VPN-Verbindungen nicht nur die IP-Adresse des VPN-Servers preiszugeben, sondern auch die originale IP-Adresse, mit der sich ein Nutzer beim VPN angemeldet hat. Damit steht, abhängig von der jeweils besuchten Website, ein Werkzeug bereit, die IP-Adresse eines Anwenders auch dann in Erfahrung zu bringen, wenn dieser sich in einen VPN-Dienst eingeloggt hat und anonymisiert wird.

Abhilfe

Betroffen sind Browser wie Chrome und Firefox, die WebRTC direkt unterstützen. Abhilfe schaffst du in Abhängigkeit vom verwendeten Browser auf folgende Weisen:

  • Chrome: Lade und installiere die Erweiterung WebRTC Block.
  • Firefox:
    • Trage in der Adresszeile des Browsers die Zeile ‘about:config’ ein (ohne Anführungszeichen)
    • Bestätige, dass du die Warnung zur Kenntnis genommen hast
    • Suche nach dem Wert ‘media.peerconnection.enabled’
    • Klicke doppelt auf den Eintrag, damit sich der Wert (Value) von true auf false ändert

Nicht betroffen sind im Übrigen Anwender, die sich hinter einem Router befinden. Dann wird einzig die lokale IP des Rechners im lokalen Netzwerk angezeigt, bspw. 192.168.178. 12. Solche Adressen sind in allen lokalen Netzwerken gleichermaßen anzutreffen und besitzen zum Tracking keinerlei Wert.

Hinweis: Um zu überprüfen, ob deine Verbindungen mit CyberGhost sicher sind oder ob euer Browser im Zusammenspiel mit einem bestimmten Server das Auslesen der internen, externen und privaten IP-Adresse zulässt, aktiviert einen beliebigen CyberGhost-Server und besucht diese Seite. Dort sollte dann unter ‘Your public IP address’ nur die Adresse des VPN-Servers auftauchen!

Update: Wir haben ebenfalls eine Testseite für WebRTC-Leaks aufgesetzt, auf der du deine Browser auf die Schwachstelle abklopfen lassen kannst.

Nützliche Links, Quellen

Update: Der ursprüngliche Hinweis-Absatz lautete “CyberGhost-Server sind von vornherein auch in Bezug auf WebRTC sicher, da alle identifizierenden Daten ausgefiltert werden.” Dies führte zu Missverständnissen, die wir sehr bedauern. Ist ein Anwender direkt über ein Modem mit dem Internet verbunden, lässt sich die originale IP-Adresse auslesen, wenn die Browser nicht wie oben beschrieben entsprechend umgestellt wurden. Dies liegt daran, dass WebRTC im Prinzip keine VPN-Routen umgeht, um den VPN-Tunnel zu umgehen (was von CyberGhost verhindert werden würde), sondern durch die Hardwareverbindung in der Lage versetzt wird, die Netzwerkkarten-Informationen des Betriebssystems auszulesen.

Zur einfachen Überprüfung, ob ihr betroffen seid, veröffentlichen wir hier in Kürze übrigens auch noch eine eigene Testseite, die euch direkt anzeigt, ob eine IP leakt oder nicht.

Kostenloser Internet-Schutzschirm für Chrome und Opera

Mit dem Chrome- und Opera-Add-on ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ vereinfacht das Internetsicherheits-Start-up CyberGhost den Sofort-Schutz privater Daten vor Hacker, Kriminelle, Geheimdienste und Werbetreibende. Der kostenlose Internet-Schutzschirm zum sicheren, freien und anonymen Surfen ist direkt im Browser aktivierbar und dank SPDY sofort einsatzbereit.

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Schutz aktiviert!

Bekannt für seine System-übergreifende Desktop-VPN-Lösung ‚CyberGhost‘, die den kompletten Internetverkehr eines Rechners oder mobilen Geräts schützt und verschlüsselt, schlägt das gleichnamige Unternehmen mit dem ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ eine andere Richtung ein: Der schlanke Sofort-Anonymisierer für Chrome und Opera nutzt die neue SPDY-Technik moderner Browser und baut einen sofortigen Schutzschild um die Internetverbindung auf, ideal zum Gelegenheitsbrowsen Zuhause, auf Reisen und im Internetcafé. Die mit 256 Bit AES verschlüsselte Datenverbindung sorgt für maximalen Abhörschutz in öffentlichen WLANs und im Internet, während die Länderauswahl den weltweiten Zugriff auf regional gesperrte Inhalte und Plattformen wie Facebook, Pandora, Steam & Co erlaubt, bspw. um hierzulande blockierte YouTube-Videos abzuspielen.

Mit SPDY und ‚CyberGhost VPN – Free Proxy‘ der NSA ein Schnippchen schlagen!

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Frei, keine Logs!

Das auf dem neuen, leistungsfähigen Internetprotokoll SPDY (ausgesprochen ‚Speedy‘) basierende Schutzprogramm ist schneller als ein herkömmlicher VPN, kommt ohne Installation und Einstellungen aus und besitzt trotzdem dessen Vorteile wie die starke Verschlüsselung zum Schutz vor Datenspionen, keine Aufzeichnung der Anwenderaktivitäten und den Austausch der IP-Adresse zur Anonymisierung. Einmal per Klick aus dem Web-Store übertragen, lässt es sich beliebig an- oder abschalten – je nach Bedarf.

Ist es ‚scharfgemacht‘, werden alle http- und https-Anfragen des Browsers NSA-sicher verschlüsselt über die CyberGhost-Server umgeleitet, die nach außen hin dann als die eigentlichen Adressaten auftreten. Mit der originalen IP-Adresse des Surfers kommen die Zielseiten im Internet nie in Berührung, wodurch es auch ein Leichtes wird, den Surfer unter ‚fremder Flagge segeln‘ zu lassen: Einfach das Heimatland direkt im Plug-In ändern und schon gilt man als im fremden Land ‚eingebürgert‘ und der Aufruf regional begrenzter Angebote ist kein Problem mehr. Derzeit bietet das Start-up IP-Adressen aus Deutschland, Österreich, Niederlande und den USA an.

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Mit einem Klick das Land wechseln!

Grenzen der Anonymität

Die Konzentration auf http(s)-Datenverkehr deutet es bereits an: Browser-Plug-Ins haben nicht alle Situationen im Griff, in denen die Privatsphäre eines Anwenders gefährdet sein könnte. In erster Linie, weil alle anderen Prozesse des Betriebssystems ungeschützt ablaufen. Hierfür benötigt man dann doch einen Komplettschutz, der, wie CyberGhost VPN Desktop, jede von einem Programm aufgemachte Internetverbindung überwacht und Versuche unterbindet, den Schutz zu unterlaufen.

Ein zusätzliches Problem bergen Flash-Inhalte und Browser-Plug-Ins, die unabhängig vom Browser laufen und in der Lage sind, an dessen Internetverbindung vorbei Daten ins Netz zu senden. In dem Fall empfiehlt es sich, Flash zu deaktivieren und beim Videoschauen auf HTML5-eingebettete Videos auszuweichen. Auch die Installation eines Helfer-Plug-Ins wie ‚FlashControl‘ (ebenfalls im Marketplace erhältlich) bietet sich an – oder ebenfalls die große VPN-Lösung.

Die Installation des CyberGhost Browser-Plug-Ins kann über den Chrome Web Store oder der Opera-Add-ons-Sammlung erfolgen.

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