Tag - Kreditkartendaten

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Achtung, Gefahr: Freies WLAN in Sicht
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Fake Leak: Nein, CyberGhost ist NICHT gehackt

Achtung, Gefahr: Freies WLAN in Sicht

Kennst du das? Du sitzt bei Starbucks, holst dein Smartphone raus, scannst nach WLANs, loggst dich ein und fragst dich anschließend, wer sich denn wohl noch so alles im gleichen Netz herumtreibt. Der Nerd in der Ecke, dessen Finger aberwitzige Kong-Fu-Kreise über den Touchscreen ziehen? Ganz bestimmt. Die dauerlächelnde Studentin, die von ihrem langweiligen Date zum Bildschirm wechselt und zurück? Wohl auch. Und der mittelältere Herr mit wuchtigem Laptop, der wahrscheinlich noch mit Windows XP unterwegs ist? Beängstigenderweise ebenfalls, wahrscheinlich sogar seit Ewigkeiten ohne Sicherheitspatches.

So richtig gute Gefühle hinsichtlich PayPal, Kreditkarte und andere sensible Daten kommen dabei natürlich kaum auf und selbst E-Mails mag man nur widerwillig absenden. Eher im Gegenteil, man fühlt sich beobachtet, ausspioniert und gefährdet.

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Fake Leak: Nein, CyberGhost ist NICHT gehackt

Entgegen der Behauptung einer sich zunächst als Anonymous ausgebenden Hacker-Gruppe sind von CyberGhost keinerlei Kreditkartendaten entwendet und ins Netz gestellt worden. Der Grund dafür ist einfach: CyberGhost wickelt keine Zahlungen ab und besitzt weder Zugriff auf Zahldaten noch eine Infrastruktur, diese zu speichern. Dementsprechend enthält die veröffentlichte Liste auch nur eine eher müde Sammlung abgelaufener Seriennummern aus vergangenen Werbeaktionen …

Zu Weihnachten machte eine Gruppe anonymer Hacker von sich reden, die über Twitter verbreitete, verschiedene Unternehmen gehackt und deren Kundendaten entwendet zu haben, darunter UbiSoft, VCC, Brazzers, UFC TV, XBL Gamers, Twitch TV, Amazon, Hulu Plus, Dell, Walmart, EA Games und letztendlich auch CyberGhostVPN. Zunächst unter der Bezeichnung ‚Anonymous‘, später dann unter dem vermutlich richtigen Namen ‚Lizard Squad‘ bekannte sich die Gruppe, eine Liste über 13.000 Konten auf Amazon, Playstation, Xbox Live, Hulu Plus, Walmart und andere Händler sowie Unterhaltungs- und Adult-plattformen veröffentlicht zu haben. In der Liste fanden sich Kreditkarten-Nummern, Sicherheits-Codes und Ablaufdaten. Als kleines Extra legten die Hacker noch eine Kopie der Nordkorea-Satire ‚The Interview‘ bei.

AnonymousGlobo_Twitter

Zwar an erster Stelle, aber trotzdem falsch ….

Der Wahrheitsgehalt der Behauptungen hinsichtlich der anderen Unternehmen kann nicht überprüft werden, was hingegen CyberGhost angeht, so können wir Entwarnung geben. CyberGhost selbst nimmt keine Zahlungen entgegen und verfügt daher auch über keine Zahldaten. Das Unternehmen arbeitet zur Zahlungsabwicklung bekanntlich mit dem E-Commerce-Unternehmen cleverbridge zusammen und dessen Name findet sich nicht auf der Liste.

Was sich hingegen tatsächlich auf der veröffentlichten Liste befindet, ist eine Reihe abgelaufener Seriennummern für CyberGhost-Abonnements aus älteren Werbekampagnen und anderen Promotionen, darunter auch vereinzelte Lizenzschlüssel aus jüngeren Aktionen – die aber im Laufe der letzten Tage deaktiviert wurden. Der Sinn der Veröffentlichung erschließt sich damit nur bedingt. Weder beweist sie das Vorhandenseins einer Sicherheitslücke noch nützt sie jemanden.

AnonymousGlobo_List

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