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No Logs rules: Server in Polen wieder online
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WICHTIG: Änderung der Serveradressen für native Protokolle

No Logs rules: Server in Polen wieder online

Die einen oder anderen haben sie bereits vermisst: die CyberGhost-Server in Polen. Und wie versprochen, haben sich die Verhandlungs-Ghosties um neue Partner und Standorte bemüht. Erfolgreich.

2016-11-10_13-34-14

Übrigens: Ist schon erwähnt worden, dass die CyberGhost-No-Logs-Klausel immer wieder für Ärger bei Datencentern sorgt und im Extremfall ursächlich für Serverausfälle sein kann? Das hört sich zunächst einmal nicht so schlimm an, wenn sich aber die politischen Rahmenbedingungen in einem Land ändern (und, Hand aufs Herz, das tun sie aktuell an allen Ecken und Enden des Planeten), dann gestalten sich Geschäftsverhandlungen eher schwierig. Verständlicherweise, denn auch wenn CyberGhost in Sachen Trafficlimits und ähnliche Dinge beweglich sein mag, gilt dies nicht für die Ablehnung von Nutzerprotokollen. Es gab nie welche und es gibt auch heute keine. Punkt.

Hartnäckigkeit und strikte Regeln haben dann dafür gesorgt, dass auch im demokratisch abdriftenden Polen wieder Server eingerichtet und online geschaltet werden konnten. Derzeit sind es acht an der Zahl, ein freier und sieben Premium-Server. Weitere sollen in naher Zukunft folgen.

Genießt die neuen Server – und das gute Gefühl, dass CyberGhost auf eurer Seite steht und ihr weder für Werbung noch für staatliches Wohlwollen verkauft werdet.

WICHTIG: Änderung der Serveradressen für native Protokolle

Mit dem letzten Update des CyberGhost-Dienstes ging eine Änderung der Serveradressen einher, die alle Anwender betrifft, die CyberGhost mit nativen Protokollen wie OpenVPN, L2tP, IPSec und PPTP betreiben und hierzu manuell Adressen in der Form ‚de-l2tp.cyberghostvpn.com‘ vergeben haben oder mit der OpenVPN-Konfigurationsdatei aus der Kontoverwaltung arbeiten.

Bitte beachtet, dass die alte Form der Serveradressen nach dem Update nicht mehr gültig sein wird und innerhalb der nächsten zehn Tagen durch die neue Form ersetzt werden muss. Versäumt ihr die Änderung in dieser Frist, könnt ihr euch nicht mehr über native Protokolle mit dem CyberGhost-Netzwerk verbinden, wenn die Unterstützung der alten Adressform endgültig abgeschaltet wird.

  • Alte Adresse (Beispiel): de-l2tp.cyberghostvpn.com
  • Neue Adresse (Beispiel): 8-ro.cg-dialup.net

Um die neue Adresse zu erhalten (und im Fall von OpenVPN) die neue Konfigurationsdatei herunterladen zu können), öffnet bitte eure Kontoverwaltung, wechselt dort zu ‘Meine Geräte’ und konfiguriert alle von euch genutzten nativen Protokollverbindungen erneut. Beachtet, dass es nicht ausreicht, unten die Details zur Adressänderung durchzulesen und die neue Adressform aus diesen Aussagen zu schlussfolgern. Es ist notwendig, dass die Adresse intern in der Kontoverwaltung erzeugt wird, da die Adress-einleitende Kennziffer tarifabhängig ist und das neue Feature der Servergruppenauswahl reflektiert.

newaddress

Notiert euch nach der Konfiguration die neue Adresse und tauscht sie in den VPN-Einstellungen gegen die alte aus.

OpenVPN-Anwender laden sich die neue Konfigurationsdatei herunter und kopieren dessen Inhalt in die jeweiligen Verzeichnisse, um die alten, bislang verwendeten Dateien zu überschreiben. Beachtet bitte, dass die neue OpenVPN-Konfigurationsdatei eine gepackte ZIP-Datei ist, die im Gegensatz zu früher alle für OpenVPN notwendigen Einzeldateien getrennt enthält. Das manuelle Kopieren einzelner Passagen und Erstellen separater Dateien entfällt somit.

Die Änderungen und Vorteile der neuen Adressform im Detail:

Präfix: Vor der Länderangabe steht ab sofort eine Zahl, mit einem Bindestrich getrennt vom Rest der Adresse. Diese Zahl kennzeichnet deinen Tarif und die zu verwendende Servergruppe, also bspw.

8-ro.cg-dialup.net

Die Auswahl von Servergruppen ist ein neues (optionales) Feature, verfügbar für verschiedene Länder. Damit besitzt du die Möglichkeit, während der Konfiguration nativer Protokollverbindungen in der Kontoverwaltung die zu verwendende Servergruppe einzugrenzen, bspw. nur Server der Gruppe der ‚Standard-Server‘ (auch für Special Edition-User verfügbar), nur Server der Gruppe ‚Premium‘ (nicht für Special Edition-User verfügbar) oder auch nur ‚NoSpy‘-Server.

Land/Standort: Die Angabe des Landes, von dem aus du surfen möchtest, bleibt unverändert. Die Trennung von der Domainadresse erfolgt durch einen Punkt:

8-ro.cg-dialup.net

Protokollangabe: Der Teil der Protokollangabe in der alten Adressform (xx-openvpn.cyberghostvpn.com, xx-l2tp.cyberghostvpn.com, xx-pptp.cyberghostvpn.com) entfällt zukünftig ersatzlos, da die Erkennung des verwendeten Protokolls automatisch erfolgt. So lässt sich bspw. jederzeit das Protokoll wechseln, ohne die Serveradresse neu eingeben zu müssen.

Domainadresse: Die alte Domainadresse (cyberghostvpn.com) wird durch die neue cg-dialup.net ersetzt. Der Wechsel hilft, VPN-Sperren durch Provider zu umgehen, die auf VPN-Hinweise im Namen aufbauen.

8-ro.cg-dialup.net

Abschließend ein Beispiel für eine alte Serveradresse, gültig für L2TP und Deutschland als Standort …

de-l2tp.cyberghostvpn.com (für Deutschland)

… und eines für die neue Serveradresse, gültig für alle Protokolle und ebenfalls Deutschland als Standort:

X-de.cg-dialup.net (für Deutschland)

Einzel-Server

Einige Anwender tragen zur Konfiguration gezielt einzelne Server ein wie bspw.

erfurt-S01-I01.cyberghostvpn.com

Die neue Regelung gilt auch hier, so dass die neue Adresse nun

erfurt-S01-I01.cg-dialup.net

lautet. Die Präfixnummer entfällt, da bei Einzelservern naturgemäß keine Gruppen definiert werden können.

Wir weisen bei der Gelegenheit nochmals darauf hin, dass die Verwendung genereller Landes-IDs wesentlich vorteilhafter ist. Wird nur ein einzelner Server angegeben, fällt dein VPN aus, wenn dieser Server offline geht, nicht in deinem Tarif enthalten ist oder abgeschaltet wird. Bei einer ganzen Servergruppe eines Landes steht hingegen immer ein Server zur Verfügung (sofern der Standort in deinem Tarif enthalten ist).

Das Update erfolgte am 09. April 2015, die alten Adressen verlieren ihre Gültigkeit im Verlauf der nächsten zehn Tage. Eine zügige Umbenennung der Adressen ist folglich empfehlenswert, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.

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