Tag - Verschlüsselung

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Mit CyberGhost nach Rio
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VPN vs. Social Media & andere Plattformen
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Was will das FBI von Apple?
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Ende-zu-Ende-verschlüsselt surfen mit HTTPS
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Zensur und Privatsphäre in Zeiten geistiger Verwirrung
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Kriminelle in kostenlosen Hot-Spots
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IMO: BITCOM-Umfrage legt desolaten Zustand des Internets dar

Mit CyberGhost nach Rio

CyberGhost macht das Sportereignis das Jahres in Rio de Janeiro zum Dauerbrenner des Sommers für Reisende und Daheimgebliebene

So bleibt ihr am Ball

Bereit für den sportiven Overkill 2016? Die große Eröffnungsfeier liegt seit dem 5. August hinter uns, die ersten Medaillen sind verteilt, leider auch die ersten Knochen gebrochen, und der geschäftsführende Präsident des Landes musste einsehen, welche Siegerehrung ihm zugedacht ist. Was aber bleibt, sind die spannenden Kämpfe der nächsten Tage:

Egal, ob du dich im Lande des berühmtesten Sandstrands aufhältst, Übertragungen aber in deiner Muttersprache genießen möchtest, oder ob du in einem Land lebst, das Websites für die Dauer der Spiele ins Abseits schießt, weil sie Ereignisse übertragen könnten, die sonst nur für zahlungskräftige Abonnenten zugänglich sind: CyberGhost hat die passende Lösung für dich.

Am schnellsten zum Ziel kommst du mit dem neuen Cyberghost 6 und dessen Streaming-Premium-Feature. Es bringt dich stehenden Fußes zu deiner favorisierten Plattform. Für den gesamten Zeitraum der sommerlichen Megaspiele findest du von uns ausgewählte Websites, die die Wettbewerbe in verschiedenen Ländern ausstrahlen. Du kannst unter mehreren offiziellen Betreibern auswählen, die in deinem Land berichten – oder auf die Konkurrenz in der Sprache deiner Wahl ausweichen.

Mit CyberGhost nach Rio: Für Reisende und Daheimgebliebene http://s.cgvpn.net/ux Click to Tweet

Hier eine Auswahl der wichtigsten Sender mit den Startzeiten verschiedener Disziplinen, worunter wohl auch deine Lieblings-Sportart zu finden sein wird:

  • UK: BBC One
  • Frankreich: Canal+ oder France TV sports
  • Rumänien: TVR+
  • USA: NBC  (also Spanish version)
  • Deutschland: ARD

So verliert ihr ihn nicht

Falls du zu den Glücklichen gehörst, die direkt vor Ort sein dürfen, hier ein paar Tipps, wie dir CyberGhost den Aufenthalt verschönern, sprich: absichern, kann.

Öffentliche WLANs in fremden Ländern sind gern besucht, um die Lieben daheim mit Fotos, Grüßen und Videos vom Trip zu verwöhnen. Wobei auch der eine oder andere wichtige  Geschäftsbrief mit dabei ist. Leider sind solche Hotspots aber auch nicht ungefährlich, sondern im Gegenteil extrem leicht zu hacken; ein Profi benötigt kaum mehr als eine Minute, um sich Zugang zu verschaffen und nach lohnenswerten Opfern Ausschau zu halten. Ein kurzer Augenblick und deine Kreditkarten- und andere wichtige Daten finden Eingang in Rechner, in denen du sie überhaupt nicht gerne siehst.

CyberGhost setzt dem seine militärisch starke Verschlüsselung entgegen, die ein Ausspähen un möglich macht. Mit der App für Windows, Android oder iOS ausgerüstet, erkennt dein Gerät dann WLAN-Netze automatisch für dich und spannt auf Wunsch sofort seinen Schutzschirm auf, noch bevor auch nur das kleinste Datenzipfelchen den Benutzer wechseln kann.

Du findest deine passende CyberGhost-Version hier: https://www.cyberghostvpn.com/de_de/herunterladen

VPN vs. Social Media & andere Plattformen

Wie sinnvoll ist es, bei Verwendung eines VPNs gleichzeitig in einem sozialen Netzwerk eingeloggt zu sein?

Das kommt – leider – auf das Land und dessen demokratischer Grundausstattung an, in dem du wohnst, bzw. darauf, wie sehr du deiner Regierung und deinen Geheimdiensten vertraust, dem geltenden Recht Folge zu leisten.

Beispiel China: Viele Internetnutzer des Lands der Mitte sind bestrebt, sich der Überwachung und Zensur ihrer Regierung zu entziehen. In erster Linie weniger, um verbotene politische Tätigkeiten zu zelebrieren, als vielmehr aus den unterschiedlichsten Interessen an landesintern kontrovers diskutierten Ideen – und sei es nur am Bananenessen (oder die Art, wie dies geschehen kann). Zu diesem Zweck verwenden die chinesischen Internetfans das Tor-Netzwerk oder einen VPN, um blockierte, meistens westliche Web-Dienste aufzurufen und sich dort zu informieren und, auch kritisch, zu äußern.

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Was will das FBI von Apple?

In den vergangenen Tagen war viel davon zu lesen, wie sich Teile der US-IT-Wirtschaft gegen die Spionagepläne der US-Regierung wehren – ausgelöst durch Apples Weigerung, das Telefon eines Tatverdächtigen zu hacken und zukünftig Hintertüren für Geheimdienste einzubauen. Aber was genau ist es eigentlich, das von Apple verlangt wird? Und warum ist es so wichtig, dass das Unternehmen widersteht? Auch hinsichtlich VPNs …

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Zunächst einmal: Zum ersten Mal in der Geschichte fordert die Regierung ein Unternehmen nicht einfach nur zur Unterstützung bei der Aufklärung einer Straftat auf, wogegen niemand wirklich etwas vorzutragen hätte, sondern verlangt öffentlich, dass Apple für seine Geräte eine komplett neue Software entwickele, die dessen hauseigene Sicherheitsfunktionen überflüssig werden ließe. Sicherheitsfunktionen, die jeden Apple-Anwender betreffen und jeden, der mit einem Apple-Anwender kommuniziert, und die essenziell sind, digitale Straftaten zu verhindern. Unterm Strich will man das Unternehmen dazu zwingen, einen Master-Schlüssel anzufertigen, mit dem jedes einzelne iOS-Gerät aufgeschlossen werden kann.

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Ende-zu-Ende-verschlüsselt surfen mit HTTPS

Sicher surfen mit HTTPS: Immer eine gute Maßnahme für das nötige Plus an Online-Sicherheit.

Die durchgängige Nutzung von HTTPS-Webseiten senkt die Gefahr, wichtige Daten an Hacker, Cyberkriminelle oder Geheimdienste zu verlieren. Und das Beste: Es ist eine einfache Maßnahme, die jeder sofort ergreifen kann. Die Technik ist längst fester und erprobter Bestandteil des Internets und lässt sich quasi mit nur einem Buchstaben aktivieren: mit einem kleinen ‚s‘, das man in die Webadresse einfügt, die man besuchen will. Dies kann manuell geschehen, indem man jede einzelne Adresse komplett in die Browser-Adresszeile eingibt, oder automatisiert, indem man es CyberGhost überlässt, den richtigen Weg einzuschlagen.

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Zensur und Privatsphäre in Zeiten geistiger Verwirrung

Zensur und Privatsphäre haben auf den ersten Blick nicht allzu viel gemeinsam: Erstere kommt meistens spektakulär daher und begleitet von markigen Worten, weil man ja schließlich ‚die Menschen schützen‘ will. Privatsphäre auf der anderen Seite kennt nur die leisen Töne. Naturgemäß, denn schrille Privatsphäre ist ein Widerspruch in sich. Und so erodiert sie denn auch eher in kleinen Schritten und stirbt in aller Stille, während wachsende Zensur viele Gesichter haben kann und dabei selbst für Gesichtsblinde erkennbar bleibt.

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Kriminelle in kostenlosen Hot-Spots

Während die Bundesregierung in offenen WLANs zunächst einmal nur eine Gefährdung durch harmlose Bürger hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen sieht und mit der Störerhaftung ein Werkzeug zu deren Verfolgung schuf, verortete schon Europol die Gefahren ein wenig realistischer auf der anderen Seite des gesellschaftlichen Spektrums und warnte bereits 2014 davor, offene WLANs in Cafés, Restaurants, Hotels oder anderen öffentlichen Orten unbedenklich zu nutzen. Allzu oft seien diese Anlaufpunkt Krimineller, die dort besonders einfach an sensible Daten kämen – erst recht, wenn Nutzer ihre Bankgeschäfte statt von zuhause aus in einem Kaffeehaus führten.

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So beklagte der Chef der Cybercrime-Einheit bei Europol, Troels Oerting, in einem Gespräch mit der BBC eine Zunahme von Datendiebstählen in WLANs und warnt ausdrücklich vor der Nutzung öffentlicher Hot-Spots, da sie auch auf Kriminelle eine hohe Anziehungskraft ausübten. In erster Linie, weil sie dort sehr einfach an Daten wie Passwörter, digitale und echte Identitäten und Bankkonten herankämen.

Hierzu müssten diese nicht einmal besonders ausgebildet sein oder sich mit den neuesten Techniken auskennen. Sie locken ihre Opfer einfach mit passenden SSIDs in ihre Netzwerke und ziehen dann über Man-in-the-Middle-Attacken die gesuchten Informationen ab, bspw. Kreditkartendaten und PIN-Nummern. Aus diesem Grund wurde im November 2013 sogar das offene WLAN im EU-Parlament abgeschaltet, da sich zu viele EU-Politiker zur ungewollten Preisgabe von Daten verlocken ließen.

Tatsächlich sind öffentliche WLANs auch heute noch in der Regel nur unzureichend gesichert – wenn überhaupt. Selbst Hot-Spots in quasi-öffentlichen Bereichen wie Hotels verlangen nur selten die Eingabe eines Passworts und die Optionen zur Trennung der verschiedenen Clients liegen ungenutzt brach. Damit wird im Prinzip selbst die Fälschung einer SSID unnötig und das Abgreifen der Daten noch einfacher als es ohnehin bereits ist.

Mit seiner generellen Warnung vor dem Nutzen öffentlicher Netzwerke schoss Oerting allerdings auch etwas über das Ziel hinaus. Zwar ist es vernünftig, kritische Daten grundsätzlich nicht über unsichere Netzwerke zu senden und Geschäfte lieber im heimischen Netzwerk auszuführen, oft kann es sich ein Reisender aber nicht aussuchen. Für diese Fälle ist zumindest ein zusätzlicher Hinweis auf wirksame Verschlüsselung angebracht, denn Mails lassen sich mit PGP oder SMIME wirksam vor Ausspähungen schützen, so mancher Messenger hat mittlerweile Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für sich entdeckt und das Wissen um die Vorteile eines VPNs (wie, Überraschung, CyberGhost) zur Sicherung der kompletten Kommunikation in unsicheren WLANs ist immer noch viel zu wenig verbreitet.

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CyberGhost VPN besitzt den Vorteil, dass der gesamte Internetverkehr eines Tablets, Smartphones oder Laptops in einen verschlüsselten und nicht ausspähbaren Datentunnel umgeleitet und alle Umgehungsversuche gesperrt werden. Surft man so seine sichere Onlinebanking-Website an, ist man, wie bei allen HTTPS-Seiten, sogar Ende-zu-Ende verschlüsselt und Ausspähversuche bestenfalls noch durch Trojanische Pferde möglich, die sich bereits auf einem Gerät befinden. Das hätten dann wohl besser auch jene Politiker gewusst, die sich aber auch sonst angesichts des Neulandes Internet dadurch hervortun, ihre Wähler zu misstrauen anstatt effektiv zur Sicherheit im Internet beizutragen. Durch die gezielte Förderung von Verschlüsselung beispielsweise …

IMO: BITCOM-Umfrage legt desolaten Zustand des Internets dar

Ein Jahr, nachdem Edward Snowden erstmals die Machenschaften von Geheimdiensten und Regierungen enthüllte, schwindet das Vertrauen der Netzreisenden in das Internet rapide – was kaum verwundern mag, denn bis in den letzten Winkel ausgespäht von im Prinzip frei drehenden geheimen Organisationen und auf allen Fronten von der Regierung im Stich gelassen, steht der Normal-User nahezu hilflos einer geballten, unsichtbaren Macht gegenüber, technologisch aufgerüstet und mit allen gesetzlichen Freiheiten ausgestattet.

Einer aktuellen Umfrage* im Auftrag des Industrieverbands BITKOM zufolge halten 86 Prozent der bundesdeutschen User ihre persönlichen Daten im Internet für unsicher – im Gegensatz zu 55 Prozent im Jahr 2011. Offenbar ist der Realitätssinn der surfenden Bürger ausgeprägter, als es die Vertuschungs- und Verharmlosungsversuche des vergangenen Jahrs darstellen wollen, denn, so der BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf, obwohl „… die NSA-Affäre [weitgehend] aus den Schlagzeilen verschwunden [ist],“ sei die Verunsicherung der Internetnutzer geblieben. „Bislang gibt es bei den Bürgern keinen Gewöhnungs- oder Abstumpfungseffekt.“

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Ein desolates Ergebnis zeigt die Umfrage auch beim Abklopfen auf das Vertrauen der Bürger in die Institutionen. 71 Prozent der Internetnutzer misstrauen dem Staat und seinen Behörden, ein Wert, höher noch als in der Wirtschaft, der landläufig ein eher monetäres Interesse an privaten Daten zugesprochen wird. Ihr misstrauen ‚nur‘ 67 Prozent.

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Bedenklich sollte den Verantwortlichen ferner die Tatsache stimmen, dass staatlichen Stellen von der Mehrheit ein ähnlicher Stellenwert wie Cyberkriminellen zugeschrieben wird: Mehr als die Hälfte, 53 Prozent, fühlen sich von der Ausspähung persönlicher Daten durch staatliche Stellen bedroht. Dem gegenüber fühlen sich 52 Prozent auf der Abschussliste durch Kriminelle und nur 9 Prozent sind weiterhin guter Dinge.

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Und nu‘?

Die Frage nach der Einschätzung des aktuelle Status Quo in Sachen Überwachung und Aufarbeitung beantwortet nicht, welche Gegenmaßnahmen Anwender ergreifen sollten oder ergreifen wollen. Was ebenfalls wenig verwundert, ist so mancher Normaluser doch angesichts der technologischen Überlegenheit der Überwacher schlichtweg überfordert.

Dabei lässt sich das Rad der Geschichte durchaus noch einmal zurückdrehen – wenn man denn nur handelt, bspw. indem den Verantwortlichen das nächste Mandat verweigert wird, während gleichzeitig mit PGP bei E-Mails und VPN beim Surfen aufgerüstet wird. Zunehmend ins Gespräch kommen auch Wege jenseits der üblichen Marschrouten. So rief die Electronic Frontier Foundation kürzlich auf, das Netz zu resetten und liefert jede Menge Ideen, wie es zu bewerkstelligen sei. Und CyberGhost startet in Kürze eine Crowdfunding-Kampagne zur Anschaffung eigener Server, um möglichst viel Hardware unter eigene Kontrolle zu bekommen. Man muss es nur ernst meinen mit dem Reboot, dann lässt sich auch bereits verloren geglaubtes Territorium schrittweise zurückerobern. Ähnlich der Athener Bevölkerung, die die Wasserversorgung der Stadt in die eigenen Hände nahm, bevor sie privatisiert werden konnte …

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Die Umfrage erfolgte durch das Marktforschungsinstitut ARIS im Auftrag des BITKOM im Januar 2011, im Juli 2013 sowie im Mai 2014. Teilgenommen haben jeweils 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahre; die Umfragen sind repräsentativ.

Umfragequelle, Copyright Grafiken: 2011 – 2014, BITKOM

Positionspapier der BITCOM

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