Tag - VPN

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Kostenloser Chrome-Browserschutz von CyberGhost
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VPN vs. Proxy
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Torrents blockieren Free Service :-(
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IMO: BITCOM-Umfrage legt desolaten Zustand des Internets dar
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IMO: Soll Edward Snowden Asyl in Deutschland erhalten?
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Geist 4 ist nicht mehr, lang lebe Geist 5!
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Tablet-VPN ureinfach: Die CyberGhost VPN Android-App
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Und zack, nun sind es bereits 30.000 Unterstützer-Lizenzen für die Türkei
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Erdogan sperrt Twitter – CyberGhost hilft aus mit weiteren 10.000 Gratis-Premium-Lizenzen
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Wenn dein Provider blockt: TCP statt UDP und Zufall-Ports im baldigen CyberGhost 5

Kostenloser Chrome-Browserschutz von CyberGhost

Hhm, freier Proxy, kein Gefummel, Länderauswahl, Sofort-IP-Change, direkt im Browser? Gibt’s sowas …?

Gibt’s! Von CyberGhost! Mit dem CyberGhost VPN-Browserschutz für Chrome installierst du dir einen kostenfreien und sofort verfügbaren Direktzugang zum CyberGhost-Netzwerk. Keine langwierigen Einstellungen irgendwo in den Tiefen der Netzwerkoptionen, kein zwangsweise durchzuführender Extra-Jump auf einen Web-Proxy – nur ein Klick, und du surfst abhörsicher und unerkannt dorthin, wo immer du dich gerade wenden wolltest. YouTube beispielsweise.

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Klicke hier, um den kostenfreien CyberGhost-Browserschutz für Chrome zu installieren …

Die CyberGhost-Chrome-Browser-Erweiterung ist GRATIS erhältlich und unmissverständlich einfach zu bedienen. Klicke einfach auf ‘Installieren’, dann auf das Ghost-Symbol oben rechts und anschließend auf den ‘Start’-Schalter, um deine Surf-Identität von einer Sekunde auf die andere zu verbergen.

Die Verschlüsselung liegt bei CyberGhost-üblichen und NSA-sicheren 256 Bit AES und der Identitätswechsel durch den Austausch deiner IP-Adresse sichert deine Privatsphäre genau dann, wenn du es benötigst. Er verbirgt dein Surfverhalten, schaltet gesperrte Inhalte frei und ermöglicht privates Posten auch in öffentlichen WLANs und Hotspots.

Allerdings: Adobe-Flash-Inhalte sind in der Lage, jeden Browser-Proxy zu unterlaufen und können deine Identität sozusagen unter der Tür durchschieben. Zum vollumfänglichen Onlineschutz für jede Gelegenheit und für jedes Programm auf deinem Rechner ist es deshalb unumgänglich, eine Desktop-Lösung wie den großen Bruder CyberGhost VPN zu installieren. Mehr über den Unterschied zwischen Browser-Proxy-Plug-ins und echten VPN-Lösungen erfahrt ihr ebenfalls hier im Blog.

Hinweis: Um das Risko durch Flash zu minimieren, empfiehlt sich die Installation eines Dritt-Plug-ins wie ‘FlashControl’. Dies ist ebenfalls im Marketplace erhältlich.

 

VPN vs. Proxy

Was kann ein VPN, was ein simpler Web- oder Plug-in-Proxy nicht kann?

Hand hoch, wessen Eltern erst spät den Weg ins Internet fanden! Die andere Hand hoch, wessen Eltern nicht wissen, was ein VPN ist? Oder ein Proxy? Oder der Unterschied zwischen beiden? OK, so viele Händen haben wir alle nicht, aber mit den Dingen befassen wollen wir uns trotzdem.

Was ist ein Web- oder Plug-in-Proxy und was ein VPN?

Zunächst die Gemeinsamkeiten: VPNs wie Proxies verbergen deine IP-Adresse und anonymisieren dich auf diese Weise. Während ein Proxy aber nur ein guter Anfang und eine ausreichende Lösung für zwischendurch ist, vermag ein VPN den ganzen Weg zu gehen:

  • Ein VPN zwingt jede Applikation auf deinem Rechner in einen geschützten Tunnel und sperrt die Internetverbindung für alle anderen, die versuchen, nebenher zu senden. Ein Proxy kümmert sich hingegen ausschließlich um deine Besuche auf Webseiten, also um das gemeine Surfen.
  • Ein VPN schützt deine Internetaktivitäten rundum, also beispielsweise Torrent-Traffic ebenso wie Chats, Downloads und Forenbesuche – statt nur deinen Browser-Datenverkehr wie ein Proxy.
  • Ein VPN erlaubt höhere Surf-Geschwindigkeiten und vermittelt Zugang zu weit mehr Servern in mehr Ländern als ein freier Proxy, der in aller Regel auf wenige Server beschränkt ist.
  • Da ein VPN alle Programme in deinem System unter seine Fittiche nimmt, bleiben Angriffe über potenziell sicherheitsgefährdende Flash- und Silverlight-Erweiterungen zahnlos. Ganz im Gegensatz zu einem Web- oder einem Plug-in-Proxy, die sich allzu leicht austricksen lassen.

Warum können Flash und Silverlight in Verbindung mit einem Proxy gefährlich sein?

Weil sie dich in falscher Sicherheit wiegen. Die Wahrheit ist aber, dass sich weder Flash noch Silverlight, also ausgerechnet jene Erweiterungen, die oft die Darstellung von Inhalten übernehmen, viel um die Struktur des Browsers kümmern, in dem sie sich eingenistet haben. Er kann noch so sehr abgesichert sein – Flash und Silverlight senden dank ihrer autarken eigenen Struktur selbst dann noch deine echte (bspw. deutsche IP) an ihre Herrn und Meister, wenn der Browser glaubt, du wohnst in den USA. Während dein Browser also gezwungen ist, seinen Datenverkehr über einen Proxy abzuwickeln, ist das Flash- oder Silverlight-Plug-in fröhlich in der Lage, den Proxy zu umgehen oder zu ignorieren. Du kannst deshalb als Anwender bei der Verwendung von Flash (wie dem Adobe Flash Player) oder Silverlight trotz Web- oder Plug-in-Proxy zu keinem Zeitpunkt sicher sein, dass dein kompletter Datenverkehr auch tatsächlich durch den sicheren Tunnel geht und nicht etwa nebenbei doch deine eigentliche IP-Adresse verrät.

Warum Proxy-Plug-ins trotzdem brauchbar sind

Besitzen Proxies wegen ihrer Einschränkungen überhaupt keine Daseinsberechtigung? Doch, auf jeden Fall.

Nicht nur Eltern lieben Proxy-Browser-Erweiterungen wie das CyberGhost VPN-Add-on, denn einmal installiert, lässt sich damit direkt und ohne lange Erklärungen sicher und unerkannt surfen. Wer einen Browser und eine Maus bedienen kann, kann so auch ohne Umschweife anonym YouTube-Videos abrufen und sich generell sehr viel geschützter im Internet bewegen – womit ein Proxy-Plug-in perfekt für Menschen mit wenig Hintergrundwissen ist. Obendrein ist es kostengünstig (weil umsonst) und lässt sich sofort und ohne den üblichen Firlefanz wie Anmeldung und Kontoerstellung in Betrieb nehmen.

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Schütze deine Online-Identität auch dann, wenn du nur kurz auf die Schnelle deine Surfaktivitäten verbergen willst – mit dem kostenfreien CyberGhost VPN Proxy für Chrome

 

 

 

Torrents blockieren Free Service :-(

Man kennt es: Ein großer Teil des Internetverkehrs wird durch Streamingdienste für Musik und Videos sowie durch Torrent-Downloads bestritten, in manchen Ländern stark genug, die Netzneutralität zu gefährden, indem die jeweiligen Dienste von Internet Service Providern als Vorwand dafür herangezogen werden, neue Preisstrukturen einzuführen.

Im Gegensatz dazu ist CyberGhost mit den Jahren ständig preisgünstiger geworden und schaffte es trotzdem, den zunehmenden Traffic zu stemmen. Leider macht mittlerweile aber ein zu hoher Prozentsatz der Free User von der Möglichkeit Gebrauch, die für einen Free-Dienst hohe Bandbreite für Torrent-Downloads zu verwenden, wodurch zwangsläufig der Datendurchsatz aller anderen Anwender in Mitleidenschaft gezogen wird.

Für uns ist damit der Zeitpunkt gekommen, die Reißleine zu ziehen und die Solidarität unter allen Anwendern wieder herzustellen, die zurzeit von Wenigen für sich alleine in Anspruch genommen wird. Im Klartext: CyberGhost blockiert ab sofort das Torrent-Protokoll auf allen frei verfügbaren Servern, um die Belegung des Free-Dienstes zu normalisieren und die Kapazitäten für jene zu reservieren, die ein kostenloses VPN für anonymes und unzensiertes Surfen benötigen.

Für Abonnenten ist die Verwendung von Torrents auf den allermeisten Premium-Servern weiterhin uneingeschränkt möglich, Ausnahmen bilden nur Server in den USA, Russland, China und Singapur. Zur Vereinfachung und schnellen Einschätzung eines Servers findest du in der Serverliste neben dem Servernamen ein gelbes Ausrufezeichen, falls der jeweilige Server für P2P gesperrt sein sollte.

Hinweis: Die Streaming-Funktionalität ist nicht von der Maßnahme betroffen. Du kannst deine Lieblings-Inhalte also nach wie vor auch im Free-Service genießen.

 

IMO: BITCOM-Umfrage legt desolaten Zustand des Internets dar

Ein Jahr, nachdem Edward Snowden erstmals die Machenschaften von Geheimdiensten und Regierungen enthüllte, schwindet das Vertrauen der Netzreisenden in das Internet rapide – was kaum verwundern mag, denn bis in den letzten Winkel ausgespäht von im Prinzip frei drehenden geheimen Organisationen und auf allen Fronten von der Regierung im Stich gelassen, steht der Normal-User nahezu hilflos einer geballten, unsichtbaren Macht gegenüber, technologisch aufgerüstet und mit allen gesetzlichen Freiheiten ausgestattet.

Einer aktuellen Umfrage* im Auftrag des Industrieverbands BITKOM zufolge halten 86 Prozent der bundesdeutschen User ihre persönlichen Daten im Internet für unsicher – im Gegensatz zu 55 Prozent im Jahr 2011. Offenbar ist der Realitätssinn der surfenden Bürger ausgeprägter, als es die Vertuschungs- und Verharmlosungsversuche des vergangenen Jahrs darstellen wollen, denn, so der BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf, obwohl „… die NSA-Affäre [weitgehend] aus den Schlagzeilen verschwunden [ist],“ sei die Verunsicherung der Internetnutzer geblieben. „Bislang gibt es bei den Bürgern keinen Gewöhnungs- oder Abstumpfungseffekt.“

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Ein desolates Ergebnis zeigt die Umfrage auch beim Abklopfen auf das Vertrauen der Bürger in die Institutionen. 71 Prozent der Internetnutzer misstrauen dem Staat und seinen Behörden, ein Wert, höher noch als in der Wirtschaft, der landläufig ein eher monetäres Interesse an privaten Daten zugesprochen wird. Ihr misstrauen ‚nur‘ 67 Prozent.

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Bedenklich sollte den Verantwortlichen ferner die Tatsache stimmen, dass staatlichen Stellen von der Mehrheit ein ähnlicher Stellenwert wie Cyberkriminellen zugeschrieben wird: Mehr als die Hälfte, 53 Prozent, fühlen sich von der Ausspähung persönlicher Daten durch staatliche Stellen bedroht. Dem gegenüber fühlen sich 52 Prozent auf der Abschussliste durch Kriminelle und nur 9 Prozent sind weiterhin guter Dinge.

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Und nu‘?

Die Frage nach der Einschätzung des aktuelle Status Quo in Sachen Überwachung und Aufarbeitung beantwortet nicht, welche Gegenmaßnahmen Anwender ergreifen sollten oder ergreifen wollen. Was ebenfalls wenig verwundert, ist so mancher Normaluser doch angesichts der technologischen Überlegenheit der Überwacher schlichtweg überfordert.

Dabei lässt sich das Rad der Geschichte durchaus noch einmal zurückdrehen – wenn man denn nur handelt, bspw. indem den Verantwortlichen das nächste Mandat verweigert wird, während gleichzeitig mit PGP bei E-Mails und VPN beim Surfen aufgerüstet wird. Zunehmend ins Gespräch kommen auch Wege jenseits der üblichen Marschrouten. So rief die Electronic Frontier Foundation kürzlich auf, das Netz zu resetten und liefert jede Menge Ideen, wie es zu bewerkstelligen sei. Und CyberGhost startet in Kürze eine Crowdfunding-Kampagne zur Anschaffung eigener Server, um möglichst viel Hardware unter eigene Kontrolle zu bekommen. Man muss es nur ernst meinen mit dem Reboot, dann lässt sich auch bereits verloren geglaubtes Territorium schrittweise zurückerobern. Ähnlich der Athener Bevölkerung, die die Wasserversorgung der Stadt in die eigenen Hände nahm, bevor sie privatisiert werden konnte …

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Die Umfrage erfolgte durch das Marktforschungsinstitut ARIS im Auftrag des BITKOM im Januar 2011, im Juli 2013 sowie im Mai 2014. Teilgenommen haben jeweils 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahre; die Umfragen sind repräsentativ.

Umfragequelle, Copyright Grafiken: 2011 – 2014, BITKOM

Positionspapier der BITCOM

IMO: Soll Edward Snowden Asyl in Deutschland erhalten?

Glaubt man den Umfragen der letzten Monate, seit Edward Snowden vor knapp einem Jahr den größten Geheimdienstskandal der Geschichte publik machte, genießt der Whistleblower in der deutschen wie der US-amerikanischen Bevölkerung gleichermaßen mehrheitlich den Status eines Helden, in den USA sogar erstaunliche 70 %. Eher umgekehrt stellt sich die Lage der Dinge bei den politischen Vertretern dar, die in der Mehrheit nicht müde werden, den derzeit in Russland im Zwangsexil lebenden jungen Mann als Landesverräter und Kriminellen darzustellen. Zuspruch erhält er hier ausschließlich in Ausnahmefällen, innerhalb der Opposition oder in Form von Lippenbekenntnissen, die keinerlei politische Taten erwarten lassen.

Was also tun? Mit dieser Frage tritt man in die bundesdeutsche Twilight Zone ein, die bereits die Diskussionen der diesjährigen re:publica bestimmte und in der eigene, nicht erklärbare Gesetze gelten. So ist man zwar mehrheitlich für Edward Snowden, sieht sich aber nicht genötigt, seiner Überzeugung Ausdruck zu verleihen. Parallel dazu ist die Empörung der Menschen im Lande hinsichtlich der aufgedeckten Generalüberwachung ungebrochen hoch, wie Umfragen wie jene von dimap (PDF) zeigen: Laut Umfrage verurteilen 48 Prozent das Vorgehen der Geheimdienste, da es Grundrechte verletze, während nur 22 Prozent den Maßnahmen explizit ihren Segen erteilen. Einen Einfluss auf das Verhalten der Menschen im Internet oder außerhalb besitzt aber auch diese Tatsache kaum. Nur Wenige haben ihr Verhalten geändert und verschlüsseln beispielsweise ihre Daten (TrueCrypt), Mails (PGP) oder ihren Internet-Traffic (VPN).

Gute Voraussetzungen für eine Einladung Snowdens, vor dem deutschen NSA-Untersuchungsausschuss auszusagen, sind dies nicht. Das sieht auch der Journalist Glenn Greenwald so, der Snowden in der ersten Zeit nach seinem Ausstieg bei der NSA begleitete und einen Großteil der mitgenommenen Dokumente sichtete und veröffentlichte. Bei einer Vorstellung seines kürzlich erschienenes Buches ‚Die globale Überwachung‘ im Münchner Literaturhaus beantwortete er die Frage der Teilnehmer, ob Snowden nach Deutschland kommen solle, mit dem Hinweis darauf, dass Edward bereits enorm viel riskiert und enorme Opfer erbracht habe, um die Privatsphäre von Menschen im Land zu schützen. Die deutsche Regierung auf der anderen Seite will, dass Snowden ihr noch mehr hilft, während sie gleichzeitig nicht das geringste Risiko eingehe und nicht die geringsten Opfer bringe, um Snowdens Rechte zu garantieren. Und das, obwohl Snowden so viel für die Rechte deutscher Bürger getan habe. „Also da kann man schon ein ziemlich schlechtes Gefühl bekommen“, sagte der Enthüllungsjournalist. „Ich an seiner Stelle wäre ein wenig zurückhaltend, mit einer Regierung zusammenzuarbeiten, für die ich schon so viel getan habe. Die mich aber im Ungewissen lässt, während ich der Gefahr ausgesetzt bin, verfolgt zu werden. Die die Möglichkeit hätte, meine Menschenrechte zu garantieren, die aber nicht willens ist, dies zu tun.“

Zieht man zusätzlich in Betracht, dass Edward Snowdens Vater weniger diplomatische Worte findet und seinen Sohn rundheraus davon abrät, nach Deutschland zu gehen, selbst, wenn ihm Asyl geboten wird, ist es ein Armutszeugnis für dieses Land: Die Protagonisten eines der wichtigsten Ereignisse der jüngsten Geschichte hegen offenes Misstrauen gegenüber den regierenden Politikern und schätzen die ansonsten auf ihrer Seite stehende Mehrheit lethargisch und desinteressiert an den eigenen Rechten ein.

Immerhin, es gibt Lichtblicke, einige zögernd, andere eindeutig – wie die Unterstützung des Whistleblowers durch digitalcourage e.V. Dort verlieh man Snowden einen Positivpreis im Rahmen des Big Brother Awards und rief anschließend die ‘Asyl für Snowden‘-Kampagne ins Leben. Damit werden die Teilnehmer den jungen Mann zwar nicht aus Russland heraus in den Westen bringen, sie positionieren sich aber eindeutig, wenn sie den im Rahmen der Kampagne kostenlos bestellbaren Aufkleber verwenden und verleihen dem Land ein mutiges und offenes Gesicht.

digitalcourageev

Einen anderen Beitrag leistet CyberGhost mit der extrem preisgünstigen Snowden Edition, die für gerade einmal 83 Cent pro Monat unbeschränktes anonymes Surfen ermöglicht:

SnowdenEdition

 

Geist 4 ist nicht mehr, lang lebe Geist 5!

Er hat uns lange Zeit Gesellschaft geleistet und viele tolle Momente bereitet: CyberGhost 4, dein beliebter Hausgeist der vergangenen Jahre.

Im Herbst 2013 schrittweise abgelöst vom neuen CyberGhost 5, stand die 4-er-Version lange Zeit im Zeichen des erfolgreich vorangetriebenen Wechsels vom VPN für Nerds und Internet-Profis zum Anonymisierungs-Werkzeug für jedermCG4ann. Äußerlich flankiert von regelmäßigen internen Verbesserungen der Dienststruktur und einem unternehmerischen Komplett-Umzug von Deutschland nach Rumänien, mündete die erfolgreiche Anonymisierungsarbeit des gelben Helden schließlich in der frischen, moderneren und neu programmierten Oberfläche der aktuellen Version. CyberGhost 5 vereint alle Bemühungen der Vergangenheit und bietet das aktuell leistungsfähigste, vertrauenswürdigste sicherste Instrument zur Wahrung deiner Online-Identität.

Für CyberGhost 4 bedeutete die endgültige Umstellung das Ende, und wir blicken mit einem wehmütigen und einem dankbaren Auge zurück auf die Software, die uns viele Jahre begleitet hat – freuen uns aber ebenso sehr auf viele erfolgreiche Jahre mit dem CG5komplett neu gestaltetem CyberGhost 5, der von nun an das Feld alleine anführen wird. Vor zwei Tagen ging auch der letzte Log-in-Server für die Nummer 4 vom Netz.

Einen triftigen Grund zur Traurigkeit gibt es allerdings nicht, von ein wenig Nostalgie und Gewohnheit abgesehen, denn alles, was CyberGhost 4 ausmachte, trifft man bei CyberGhost 5 an – nur besser, größer, höher, schneller, weiter:

CyberGhost 4 CyberGhost 5
Installation Einfach, aber umfangreich: +++ 1-Klick-Setup, sofort einsatzbereit: +++++
Konto-Erstellung Geführt, nach Installation: ++ Nicht zwingend notwendig: +++++
Konten-Anonymität E-Mail zur Erstellung notwendig: +++ Komplett anonym: +++++
Log-in 2-Stufen-Log-in: + Sofortiger Log-in: +++++
Anonymisierung Vorgeschaltete Auswahl (Minimum: 2 Klicks): ++ 1-Klick-Automatik: +++++
Serverliste Separate Liste, Länder und Server zusammen: ++++ Getrennte Listen für Länder und Server: +++++
TV-Serien-Liste Ja: + Nein (zu wenig Resonanz)
Datensafe Ja: + Nein (zu wenig Resonanz)
AntiSpy Ja: keine Wertung Nein (überholt)
Browser- und OS-IDs verbergen (Privacy Control) Nein Ja: +++
Social-Plug-ins blockieren (Privacy Control) Nein Ja: +++
Tracking/Analyse-Sites blockieren (Privacy Control) Nein Ja: +++
Unterstützung externer Proxies Nein Ja: ++++
Aktivierung eigener DNS-Server Nein Ja: ++++
TCP/UDP-Switch Nein Ja: ++++
Zufalls-Ports Nein Ja: ++++

 

Tablet-VPN ureinfach: Die CyberGhost VPN Android-App

Hat ein wenig länger gedauert als geplant – aber dafür haben wir uns so richtig ins Zeug gelegt und statt einer einfachen Benutzeroberfläche zur Konfiguration von L2TP oder PPTP eine echte OpenVPN-App aus dem Hut gezaubert – mit immenser Serverauswahl und überhaupt allem, was an der Desktop-Anwendung so richtig Spaß macht.

Die CyberGhost-Android-App für Smartphones und Tablets mit Android 4.x ist VPN zum Anfassen, passgenau geschneidert für größere und kleine Displays und im Prinzip der kleine Bruder (oder die kleine Schwester) der Desktop-Anwendung für Windows oder MacOS. Wer diese kennt, wird sich auf der App sofort zuhause fühlen. Der einzige Unterschied: Statt der Maus kommen die Finger zum Einsatz. Wie gesagt: VPN zum Anfassen.

Neugierig? Dann lade dir die aktuelle Beta herunter und teste das gute Stück nach Herzenslust aus – auch ohne gültiges Abonnement, denn die App ist komplett im Free Service unter den üblichen Bedingungen nutzbar. Und wird es auch bleiben …  obwohl, es ist natürlich immer besser, eine satte Auswahl zwischen knapp 300 Servern in 23 Ländern zu haben 😉

Also, tu’ dir keinen Zwang an und rüste dein Smartphone oder Tablet mit einem echten VPN aus, immer noch der beste und einfachste Weg, Zensur zu umgehen, blockierte Inhalte aufzurufen, ID-Tracking zu erschweren und generell Werbetreibenden, unbotmäßigen Geheimdiensten und allzu neugierigen Webseiten-Betreibern eine lange Nase zu zeigen.

Systemvoraussetzungen: Android 4 (und darüber)

Hinweis: Da es sich um eine Betaversion handelt, die nicht vom Android Market stammt, muss die Installation ausdrücklich erlaubt werden. Nach dem Download der APK-Datei oder dem Aufruf sollte eine entsprechende Meldung erscheinen, in der man die Installation von Fremdanwendungen in den Einstellungen zum Android-Gerät erlauben kann.

Und zack, nun sind es bereits 30.000 Unterstützer-Lizenzen für die Türkei

Zwei Dinge haben wir derzeit ganz besonders im Auge: Die Lage der Meinungsfreiheit in der Türkei und die Haarpracht der Geschäftsleitung:

Für Erstere stockten wir die Anzahl der kostenfreien Unterstützer-Lizenzen für ein freies und unabhängiges Internet auf nunmehr insgesamt 30.000 auf. Das sind 10.000 weitere sichere VPN-Zugänge für unsere türkischen Freunde. Gleichzeitig schufen wir damit viele neue graue Haare in der Geschäftsleitung und der Verkaufsabteilung.

Damit aber zumindest auch die Leidtragenden im Hause einen kleinen Sonnenstrahl abbekommen: Vielleicht überlegt sich der eine oder andere unter euch, für CyberGhost auf Lifehacker zu stimmen. Dort werden derzeit die besten VPNs gewählt und wir würden uns außerordentlich freuen, wenn ihr mit dabei seid.

Klickt einfach auf den Link oben, scrollt zum Ende der Seite runter, klickt auf den Geist eures Vertrauens 😉 und anschließend auf ‚Vote‘. Hier der letzte Zwischenstand:

lifehacker_26_03_2014

 

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10.000 Gratis-Premium-Lizenzen für die Türkei

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Erdogan sperrt Twitter – CyberGhost hilft aus mit weiteren 10.000 Gratis-Premium-Lizenzen

Nur drei Tage nach Bekanntgabe der Unternehmensspende von 10.000 1-Jahres-Premiumabonements für türkische Bürger stockt CyberGhost auf 20.000 Lizenzen auf

 

Pressemeldung, Bukarest, 21. März 2014

Mit der Sperrung des sozialen Netzwerks Twitter eskaliert der türkische Regierungschef Erdogan weiter die angespannte Lage in der Türkei. Als Reaktion auf die nicht enden wollenden Proteste im Land gegen die jüngsten Websperren und Zensurbestrebungen zog der wegen Korruptionsverdacht in Misskredit geratene Ministerpräsident kurzerhand den Stecker und vollzog damit den letzten Schritt zu einem national begrenzten ‚Internet Light‘.

Um den türkischen Bürgern in dieser Zeit beizustehen, startete der VPN-Provider CyberGhost VPN vor wenigen Tagen eine direkte Unterstützerkampagne. Unter dem Motto ‚Internet ist Freiheit‘ spendete das Unternehmen 10.000 Lizenzen im Wert von knapp 150.000 Euro für individuelle einjährige VPN-Zugänge, mit denen sich die staatliche Zensur sowie die jetzige Twitter-Sperren als auch gewollt herbeigeführte technische Einschränkungen umgehen lassen. Wegen der gewaltigen Nachfrage und als Antwort auf den jüngsten Coup des türkischen Ministerpräsidenten, legt das Unternehmen jetzt nach und erweitert die Spende um weitere 10.000 Lizenzen, gefolgt von einer geplanten Solidaritätskampagne im Verlauf der nächsten Woche.

Interessierte türkische Bürger können eine Mailadresse auf der Website http://internetisfreedom.com/tr hinterlassen und erhalten anschließend eine kostenfreie Aktivierungsnummer für ein einjähriges VPN-Abonnement.

 

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Wenn dein Provider blockt: TCP statt UDP und Zufall-Ports im baldigen CyberGhost 5

Nachdem wir uns die letzten Monate mit Elan den Kinderkrankheiten und gemeldeten Fehlern des neuen CyberGhost gewidmet haben, steht nun mit CyberGhost 5.0.13 in nicht allzu ferner Zukunft endlich wieder ein kleineres Update mit neuen Funktionen ins Haus:

  • Gegen Provider-Willkür I – TCP statt UDP: Die erweiterten Verbindungseinstellungen enthalten zukünftig eine Option, mit der es möglich sein wird, OpenVPN-Netzwerkverkehr über das TCP-Protokoll statt via UDP zu leiten. Server, die das TCP-Protokoll für OpenVPN unterstützen, werden dann über TCP verbunden, um Bestrebungen deines Providers zu begegnen, deine UDP-Verbindungen zu blockieren oder auch ‚nur‘ zu drosseln. Verschiedentlich hilft ein Tausch des Internet-Protokolls darüber hinaus bei Verbindungs- und Geschwindigkeitsproblemen.
  • Gegen Provider-Willkür II – Zufällige Ports: Bislang wurden bei CyberGhost VPN-Verbindungen über feste Ports hergestellt. Der Nachteil hierbei: Provider konnten damit relativ einfach CyberGhost drosseln oder vollständig sperren. Die neue Option in den erweiterten Verbindungseinstellungen sorgt bei Aktivierung dafür, dass der Client für den Verbindungsaufbau stattdessen einen zufälligen Port aus einem definierten Bereich von Ports auswählt. Diese Bereiche können darüber hinaus bei Bedarf jederzeit aktualisiert werden.

Die Aktivierung der Optionen hilft auch bei Verstößen gegen die Netzneutralität, also jenen Fällen, in denen Provider bestimmtem Traffic den Vorzug gegenüber anderen Trafficarten geben (beispielsweise die beabsichtigte Verlangsamung von YouTube-Videos oder gar die Totalsperrung von Inhalten) sowie bei Sperrungen innerhalb eines WLANs, wenn dort alle Protokolle und Ports gesperrt werden, die nicht dem reinen Websurfen dienen. Letzteres betrifft oft Netzwerke im öffentlichen Raum (Hotspots) sowie Hotel-WLANs.

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Weitere bereits integrierte Neuerungen im CyberGhost 5-Client:

  • Anonymitätstest: Zur Absicherung deiner Anonymität wurde der Leak-Sperre ein zusätzlicher Anonymitätstest an die Seite gestellt, der deine Verbindung jede Minute überprüft. Sollte beispielsweise ein Konflikt auf deinem System die interne Firewall-Regel gelöscht oder die Routen modifiziert haben oder ein unbekanntes Problem auftauchen, welches zu einem Leak der IP Adresse führen könnte, wird dies erkannt und eine entsprechende Warnung ausgegeben.
  • Benutzeroberfläche: Das Programmfenster ist ab sofort skalierbar und es wurden die Sprachen Französisch, , Italienisch, Spanisch und Rumänisch hinzugefügt (Polnisch befindet sich in Vorbereitung).
  • Neue Konfigurationsoptionen: Bislang nur über die direkte Manipulation von Werten innerhalb der Windows-Systemregistrierung möglich, jetzt auch in den Einstellungen zum Programm zugänglich: Verschiedene Optionen, die in erster Linie Supportzwecken dienen und das Verhalten des Programms in Konfliktfällen anpassen sollen. Diese Einstellungen erscheinen, wenn man die Option ‚Erweiterte Einstellungen‘ mit gedrückt gehaltener Alt-Taste anklickt, sollten aber nur nach ausdrücklicher Anweisung eines Entwicklers oder Support-Mitarbeiters geändert werden.

Verbesserungen & Fehlerbehebungen:

Die SecureConnect-Funktion wurde dahingehend überarbeitet, dass die interne Firewall-Regel nach dem Klick auf ‚Verbinden‘ den Datenverkehr jetzt ausschließlich über die virtuelle VPN-Netzwerkkarte erlaubt. Damit soll dem Auftreten von IP-Leaks begegnet werden, selbst wenn die Netzwerk-Routen von einer anderen Software zurückgesetzt oder modifiziert wurden. Ein Abbruch der VPN-Verbindung führt dabei zwangsläufig zu einer Sperrung der Internetverbindung, die so lange gilt, bis mittels einer expliziten Bestätigung die Firewall-Regel entfernt wird.

Neben einigen kleineren Bug-Fixes wurde die fehlerhafte Visualisierung des Alternativ-Log-ins korrigiert. Kann jetzt eine Verbindung zu einem automatisch gewählten Server nicht hergestellt werden und wird automatisch ein zweiter Versuch zu einem alternativen Server gestartet, wird dies nun korrekt angezeigt.

Das Update wird im Laufe der nächsten Wochen als Beta-Version im CyberGhost-Board veröffentlicht. Bis es so weit ist, könnt ihr euch gerne die Zeit vertreiben mit der Hunter Moore-Ausgabe der Red Couch mit Michael Bird:

 

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