Category - Datenschutz

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Achtung, Gefahr: Freies WLAN in Sicht
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Sexy stuff schauen im Inkognito-Modus: Nicht die beste Idee, die man haben kann
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So minimierst du Risiken bei Kreditkartenmissbrauch durch Distributed Guessing-Attacken
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Money matters: Wie Facebook sich ins echte Leben einklinkt
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Caféhäuser, Hotels & vergleichbare Geschäfte: Es ist Zeit, freie WLANs zu Geld zu machen!
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Ist dein VPN sicher vor Windows-10-DNS-Leaks?
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Augen zu und durch: Die EU auf den Weg in die Überwachungs-Dystopie
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Hallo? Gibt es noch jemanden, der nicht lauscht?
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Über Pokémon, Wahrheitsministerien und Ehrlichkeits-Scores: Kleine und große Privatsphären-Desaster in 2016
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Jede zweite Website ist ein Sicherheitsrisiko!

Achtung, Gefahr: Freies WLAN in Sicht

Kennst du das? Du sitzt bei Starbucks, holst dein Smartphone raus, scannst nach WLANs, loggst dich ein und fragst dich anschließend, wer sich denn wohl noch so alles im gleichen Netz herumtreibt. Der Nerd in der Ecke, dessen Finger aberwitzige Kong-Fu-Kreise über den Touchscreen ziehen? Ganz bestimmt. Die dauerlächelnde Studentin, die von ihrem langweiligen Date zum Bildschirm wechselt und zurück? Wohl auch. Und der mittelältere Herr mit wuchtigem Laptop, der wahrscheinlich noch mit Windows XP unterwegs ist? Beängstigenderweise ebenfalls, wahrscheinlich sogar seit Ewigkeiten ohne Sicherheitspatches.

So richtig gute Gefühle hinsichtlich PayPal, Kreditkarte und andere sensible Daten kommen dabei natürlich kaum auf und selbst E-Mails mag man nur widerwillig absenden. Eher im Gegenteil, man fühlt sich beobachtet, ausspioniert und gefährdet.

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Sexy stuff schauen im Inkognito-Modus: Nicht die beste Idee, die man haben kann

Privat browsen hört sich richtig gut an. Inkognito-Modus ebenso. Da kann man(n) schon mal auf Ideen kommen. Nur, so richtig privat ist das ‚private Fenster‘, ohne den moderne Browser heutzutage überhaupt nicht mehr ausgeliefert werden, leider nicht. Im Prinzip verschließen die Surfstationen auch im ‚Privacy Mode‘ kaum die Augen und kneifen bestenfalls mal eines zusammen oder blinzeln nur kurz.

Anonym bleiben beim schnellen Abstecher in den lockeren Bezirk des Netzes ist dabei nicht zu erwarten, und genauso wenig kann man hoffen, für den Augenblick nicht zurück verfolgbar zu werden. Aber man soll nicht undankbar sein. Immerhin registriert der Browser der Wahl im Privatmodus keinen Surfverlauf und speichert auch keine Cookies oder Passwörter. Dadurch kann niemand, der den gleichen Computer später nutzt, dann mal eben einen Blick riskieren, wo sich denn wohl der Vorgänger herumgetrieben hat oder welche Suchen gestartet wurden. In dem Fall bleibt man(n) dann tatsächlich einigermaßen geheim – wenn man denn keine Downloads vorgenommen und auch keine Lesezeichen angelegt hat, um bei nächster Gelegenheit mal wieder schnell reinschauen zu können.

Es kann sogar noch dicker kommen, denn auch wenn der Browser drauf verzichtet, delikate Informationen aufzuzeichnen, bleibt der Arbeitgeber oder Internetprovider doch völlig unbeeindruckt von so viel(?) technischer Finesse. Beide sind zu jedem Zeitpunkt über jeden Schritt im Bilde und können genüsslich Schritt für Schritt und Bild für Bild mitwandern. Und klar, Google natürlich auch, denn ‚privater Modus‘ und Anmelden im Google-Konto ist ähnlich zu sehen, wie in der Fußgängerstraße in einem Glashaus mit Einwegsichtscheiben zu wohnen. Jeder schaut rein – aber man weiß es wenigstens nicht, weil man selbst nicht rausschauen kann.

Für echte Anonymität wird mehr benötigt, denn selbst die einfachsten Websites wissen ganz genau, wie sie trotz Privacy-Modus das Surfverhalten beobachten und abspeichern können. Hier hilft nur ein VPN oder zumindest Tor, eine gute Portion gesunden Menschenverstands (keine privaten Mailadressen hinterlassen beispielsweise) und der Rückgriff auf anonyme Suchmaschinen wie DuckDuckGo. Letzteres ist fix bewerkstelligt, indem man einfach im Browser eine datenschutzfreundliche Suchmaschine als Standard einträgt. Ersteres auch, denn hier kommt CyberGhost ins Spiel und stellt auf Mausklick echte Anonymität her, dank clever ausgedachter VPN-Profile inklusive Verschlüsselung, Trackingfilter, Werbeblocker und automatisch ausgewählte Server im Ausland. Nur beim gesunden Menschenverstand muss jeder selbst sehen, wie er oder sie das hinbekommt, aber spätestens dann kann das anonyme Surfen unbeschwert losgehen, einfach und überall. Auch in den biologisch interessanten Bereichen des Internets.

Foto: Yoann Boyer (https://stocksnap.io/author/38712)
Lizenz: CCC (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)

So minimierst du Risiken bei Kreditkartenmissbrauch durch Distributed Guessing-Attacken

Du nutzt Visa-Kreditkarten oder EC-Karten zum schnellen Online-Einkauf und kannst dich eines mulmigen Gefühls nicht erwehren, obwohl du alle üblichen Sicherheitsmaßnahmen im Auge hast?

Zu Recht, denn trotz regelmäßiger System- und Software-Updates, trotz aktueller Virenscanner, trotz sicherer Verbindungen zu SSL-Seiten und obwohl du streng darauf achtest, dich nach einem Einkauf abzumelden und alle Cookies zu löschen, ist es möglich, auf deine Kosten einkaufen zu gehen. Selbst ohne jedwede Informationen über deine Karte.

Wie ist dies möglich?

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Money matters: Wie Facebook sich ins echte Leben einklinkt

Du denkst, Facebook besitzt nur Bedeutung für dich, wenn du online bist? Denk noch einmal!

Dass du von Facebook personalisierte Werbung vorgesetzt bekommst, ist altbekannt. Dafür legt das soziale Netzwerk individuelle Profile über jeden einzelnen Nutzer an und zieht dafür Unmengen an Daten aus allen möglichen Beziehungen zu anderen Facebook-Nutzern heran, derer es habhaft werden kann: Dass du Rapunzeln magst und Fußball, also dasselbe, wie ein Teil deiner engsten Freunde und Familienmitglieder – und selbst die Dame (oder den Herrn), die deiner Frau (deinen Mann) die Stirn runzeln lässt. Man weiß auch, dass du diesen oder jenen kennst und auch gerne mal deine Meinung über politische Fehlentwicklungen kundtust und überhaupt kennt Herr Zuckerberg vermutlich mehr deiner Vorlieben als deine Eltern.

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Caféhäuser, Hotels & vergleichbare Geschäfte: Es ist Zeit, freie WLANs zu Geld zu machen!

Leiten oder besitzen Sie ein ‘Real-Life’-Geschäft und stellen Sie Ihren Gästen oder Kunden ein freies WLAN zur Verfügung, sollten Sie jetzt aufhorchen, denn CyberGhost ermöglicht Ihnen, dort Geld zu verdienen, wo Sie bislang nur welches ausgeben mussten: beim Betrieb öffentlich zugänglicher Hotspots. Angenehmer Nebeneffekt: Sie schützen Ihre Kunden und Gäste online – und diese werden es honorieren, indem sie wiederkommen.

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Ist dein VPN sicher vor Windows-10-DNS-Leaks?

Windows. Natürlich. Wieder einmal. Obwohl: Microsofts Windows ist besser als sein Ruf, auch Windows 10. Aber wenn es wieder einmal so weit ist, dann kommt es im Allgemeinen dicke. So mit dem sogenannten Feature ‚Smart Multi-Homed Name Resolution‘ in Windows 10, mit dem die Internetperformance verbessert werden soll – das aber leider so ganz nebenbei VPN-Verbindungen ignoriert und freigiebig die Surfwünsche der Anwender an ungeschützte Adressserver ausplaudert.

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Augen zu und durch: Die EU auf den Weg in die Überwachungs-Dystopie

Während sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gerne auf typische Überwachungsmerkmale in Staaten wie Türkei, Russland, China und andere übliche Verdächtige konzentriert, zerfasert sie beim Blick nach innen sehr schnell und verliert schon mal die Kriterien aus den Augen, die man bei den fernen Nachbarn noch klar im Blickfeld hatte. Fernrohre funktionieren nun einmal nur in eine Richtung, und jene, die sie nutzen, müssen nicht unbedingt auch in der Lage sein, mit einer Lesebrille umzugehen – und so bleibt leider allzu häufig die realistische Einschätzung auf der Strecke, dass die Unterschiede zwischen hier (frei, demokratisch, liberal) und dort (unfrei, diktatorisch, rückständig) zusehends verschwommener werden.

Foto: © Matthew Wiebe, https://stocksnap.io/author/200 Lizenz: CCO 1.0 Universal (CCO 1.0): https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

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Hallo? Gibt es noch jemanden, der nicht lauscht?

Es ist faszinierend zu sehen, wie viele Gadgets aus Jahrzehnte-alten Science-Fiction-Filmen langsam, aber sicher, zeitgenössische Realität werden: selbstfahrende Autos (noch nicht fliegende), Uhren, die sich als Telefone nutzen lassen (James Bond besaß seine eigene Version eines Handgelenk-Walkie-Talkie bereits im Jahr 1981), und persönliche digitale Roboterassistenten, die für uns tägliche Aufgaben erledigen. Im Prinzip großartig, aber was bedeutet es in Bezug auf die Privatsphäre? Wie viel sind wir bereit zu opfern, um ein bisschen Aufwand zu sparen?

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Über Pokémon, Wahrheitsministerien und Ehrlichkeits-Scores: Kleine und große Privatsphären-Desaster in 2016

Wollte man 2016 hinsichtlich wichtiger Ereignisse im Bereich Privatsphäre hin abklopfen, so müsste man feststellen, dass es das eine oder andere Highlight gab, aber auch dunkle schwarze Löcher. Es wurden ein paar Schlachten gewonnen, vor allem durch Hilfe des Europäischen Gerichtshofes, andere aber verloren, und mit erweiterten Befugnissen ausgestattet, stehen neue Feinde in den Startlöchern. Bereit, das Internet weiterhin zum größten Nacktscanner aller Zeiten auszubauen.

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Jede zweite Website ist ein Sicherheitsrisiko!

Sicher ist beim ‚State of the Web‘-Bericht des Start-ups Menlo Security eigentlich nur eines: Dass Fehltritte im Internet beinahe vorprogrammiert sind (was man durchaus wörtlich nehmen kann), da jede zweite Website offenbar ein Sicherheitsrisiko darstellt. Hierfür muss man sich nicht einmal in die Untiefen des Netzes begeben, denn häufige Einfallstore für Ungemach wie Trojaner und andere Schädlinge sind weniger die jeweiligen Websites selbst als vielmehr nachgeladene externe Inhalte aus Werbe-Netzwerken und Content Delivery Networks.

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