Category - Privatsphäre

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Über Pokémon, Wahrheitsministerien und Ehrlichkeits-Scores: Kleine und große Privatsphären-Desaster in 2016
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Frohes neues Jahr: Top 5 der neuen BND-Befugnisse
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Auf Talfahrt: Internet-Freiheit geht weltweit den Weg des Dodos
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No Logs rules: Server in Polen wieder online
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Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre
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Refugees welcome: Die CyberGhost Republik überschreitet die 10-Millionen-Einwohner-Schwelle
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Wir schicken dich auf eine Reise zum privatesten Rückzugsort weltweit
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3 gute Gründe, warum Privatsphäre unverzichtbar ist
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Ransomware – was du wissen solltest und wie du sicher bleibst
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What’s app today? So integriert Facebook deine WhatsApp-Daten – und was du dagegen machen kannst

Über Pokémon, Wahrheitsministerien und Ehrlichkeits-Scores: Kleine und große Privatsphären-Desaster in 2016

Wollte man 2016 hinsichtlich wichtiger Ereignisse im Bereich Privatsphäre hin abklopfen, so müsste man feststellen, dass es das eine oder andere Highlight gab, aber auch dunkle schwarze Löcher. Es wurden ein paar Schlachten gewonnen, vor allem durch Hilfe des Europäischen Gerichtshofes, andere aber verloren, und mit erweiterten Befugnissen ausgestattet, stehen neue Feinde in den Startlöchern. Bereit, das Internet weiterhin zum größten Nacktscanner aller Zeiten auszubauen.

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Frohes neues Jahr: Top 5 der neuen BND-Befugnisse

Was erwartet uns zum Jahreswechsel 2017, wenn das kürzlich beschlossene BND-Gesetz in Kraft tritt? Sichere Weihnachtsmärkte das ganze Jahr über? Gut bewachte Bahnhofsklos und Mülleimer an den Gleisen? Weniger Gewalt in U-Bahnen und unterirdischen Einkaufspassagen auch außerhalb der Geschäftszeiten? Eingedämmte Islamisierung in den Fußgängerzonen?

Oder doch nur anlasslose Massenüberwachung der Art ‚alle Telefonate abhören, alle Surfausflüge belauschen, alles an ausländische Geheimdienste weitergeben dürfen, nichts mehr begründen müssen und weniger Kontrolle haben‘? Um es kurz zu machen: Letzteres!

Kaique Rocha

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Auf Talfahrt: Internet-Freiheit geht weltweit den Weg des Dodos

Der Dodo war ein flugunfähiger Vogel, der im letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts ausstarb, die Internet-Freiheit ist ein in vielen Ländern ebenfalls flugunfähiges Konstrukt, das global gesehen den gleichen Weg einschlägt und mittlerweile im sechsten Jahr nacheinander schwere Schläge wegzustecken hat. Laut Studie des Freedom House, das für seinen Report ‚Freedom on the Net 2016‘ 65 Länder untersuchte, sinkt die Internetfreiheit weltweit auch in diesem Jahr weiter und offenbart eine Welt, in der mittlerweile zwei Drittel aller Internetnutzer mit einem zensierten Web leben müssen.

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Grafik ©: Freedom on the Net 2016

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No Logs rules: Server in Polen wieder online

Die einen oder anderen haben sie bereits vermisst: die CyberGhost-Server in Polen. Und wie versprochen, haben sich die Verhandlungs-Ghosties um neue Partner und Standorte bemüht. Erfolgreich.

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Übrigens: Ist schon erwähnt worden, dass die CyberGhost-No-Logs-Klausel immer wieder für Ärger bei Datencentern sorgt und im Extremfall ursächlich für Serverausfälle sein kann? Das hört sich zunächst einmal nicht so schlimm an, wenn sich aber die politischen Rahmenbedingungen in einem Land ändern (und, Hand aufs Herz, das tun sie aktuell an allen Ecken und Enden des Planeten), dann gestalten sich Geschäftsverhandlungen eher schwierig. Verständlicherweise, denn auch wenn CyberGhost in Sachen Trafficlimits und ähnliche Dinge beweglich sein mag, gilt dies nicht für die Ablehnung von Nutzerprotokollen. Es gab nie welche und es gibt auch heute keine. Punkt.

Hartnäckigkeit und strikte Regeln haben dann dafür gesorgt, dass auch im demokratisch abdriftenden Polen wieder Server eingerichtet und online geschaltet werden konnten. Derzeit sind es acht an der Zahl, ein freier und sieben Premium-Server. Weitere sollen in naher Zukunft folgen.

Genießt die neuen Server – und das gute Gefühl, dass CyberGhost auf eurer Seite steht und ihr weder für Werbung noch für staatliches Wohlwollen verkauft werdet.

Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre

In einer Gesellschaft, in der Internet-Analphabeten gute Chancen haben, EU-Kommissare für Digitale Wirtschaft zu werden, und man Datensparsamkeit als wirtschaftsfeindlich verleumdet, braucht man sich eigentlich nicht entrüsten, wenn man plötzlich Opfer dieser wunderlichen Mischung aus Ahnungslosigkeit, Unwissenheit, Fahrlässigkeit und wohl auch Einfältigkeit wird. Wie jüngst eine ganze Reihe deutscher Politiker, deren Surfdaten über Browser-Plug-ins ausspioniert und anschließend verkauft wurden. Zusammen mit Dutzenden Journalisten und 3 Millionen anderen Deutschen übrigens.

Photo: © Luis Llerena, https://stocksnap.io/author/4440 Lizenz: Creative Commons CC0 license

Photo: © Luis Llerena, Creative Commons CC0 license

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Refugees welcome: Die CyberGhost Republik überschreitet die 10-Millionen-Einwohner-Schwelle

Hoppla, wer hätte das gedacht? Als CyberGhost vor rund einer Dekade mit einer simplen Weboberfläche begann, weltweit Proxydienste einzufangen und zentralisiert zugänglich zu machen, wohl niemand. Aber es ist passiert. Unerwartet, aber schrittweise entwickelte sich eine simple Webproxy-Map zu einem ausgewachsenen VPN und heute präsentiert das erst vor einigen Jahren drum rum gebaute Unternehmen mit dem gleichen Namen stolz wie Oskar einen Serverpool mit mehr als 600 Servern, stationiert in 30 Ländern, eine umfassende Privatsphären-Suite für Windows, Mac, iOS und Android – und nicht einen Nutzer, dessen Daten jemals kompromittiert wurden. Von mittlerweile 10 Millionen übrigens, vereint in einer CyberGhost Republik des freien Internets.

Ghosty aus Ghosties

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Wir schicken dich auf eine Reise zum privatesten Rückzugsort weltweit

Banksy bemerkte einmal, dass er nicht verstünde, warum Menschen so versessen darauf sind, die Details ihres Privatlebens in aller Öffentlichkeit auszubreiten. „Sie vergessen dabei, dass Unsichtbarkeit eine Superkraft ist.“ Und er fügte hinzu, dass wir es in Zukunft bestenfalls noch schaffen werden, für knapp 15 Minuten anonym zu sein.

In Bezug auf Banksys Voraussagen scheint es, als sei die Zukunft bereits da. Immer weniger Menschen können sich für ein Leben nur für sich selbst begeistern, ohne Publikum im Hintergrund, das zustimmt, teilt oder kommentiert.

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3 gute Gründe, warum Privatsphäre unverzichtbar ist

Eigentlich sollte nicht erst seit Edward Snowden bekannt sein, warum Privatsphäre unverzichtbar ist. Da sie aber trotzdem von vielen bereitwillig einem angeblichen Plus an Sicherheit geopfert oder gar  achtlos für eine kostenlose App weggeworfen wird, hier eine kleine Erinnerungshilfe mit 3 guten Gründen, seine Entscheidung besser noch einmal zu überdenken:

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Luftaufnahme der National Security Agency von Trevor Paglen. Lizenz: CCO

1.      Jeder hat etwas zu verbergen

Kann es noch jemand hören, das ausgelutschte ‚Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten‘? Jenen griffigen Satz mit zwei frei erfundenen Marketing-Behauptungen, die auch im Doppelpack keinen echten Sinn ergeben? Wobei der erste Teil völlig aus der Luft gegriffen ist, weil es immer etwas gibt, das nicht jeder wissen darf, und der zweite fröhliches Wunschdenken?

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Ransomware – was du wissen solltest und wie du sicher bleibst

Ransomware-Angriffe erfolgen auf täglicher Basis und unterscheiden dabei kaum, auf welche Ziele sie sich richten. Die medizinischen Systeme von Ländern, zum Beispiel, wurden jüngst Opfer einer aktuellen Ransomware-Attacke, wobei zahlreiche Krankenhäuser gezwungen wurden, Lösegeld zu bezahlen, um wieder Zugriff auf ihre wertvollen Datenbanken zu erlangen, darunter auch Patientenakten.

Privatnutzer, obwohl nicht so profitabel, sind ebenfalls gern gesehene Opfer, wie tausende tägliche Fälle beweisen. In der ersten Hälfte des Jahres fanden weltweit mehr als 4.000 Ransomware-Angriffe täglich statt, 3-mal mehr als im Jahr 2015.

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What’s app today? So integriert Facebook deine WhatsApp-Daten – und was du dagegen machen kannst

Was Datenschützer und User mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook von Anfang an befürchteten, wurde nun eingeleitet: Die Aufnahme privater WhatsApp-Daten in den Mutterkonzern, mit alarmierenden Konsequenzen für die Privatsphären der Nutzer.

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