Category - Privatsphäre

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Zensur und Privatsphäre in Zeiten geistiger Verwirrung
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‘Routing’-Leak: CyberGhost ist nicht betroffen
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Bares sparen mit CyberGhost VPN: Abmahnern begegnen, mobile Datenraten schonen und Online-Kaufhäuser austricksen
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Schutz hoch 3: Warum CyberGhost 5.5 über einen Werbeblocker verfügt
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(Beinahe) too hot to handle: Neue CyberGhost-Features entwachsen Kinderstube
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OK, Google: Was zeichnest du so alles auf?

Zensur und Privatsphäre in Zeiten geistiger Verwirrung

Zensur und Privatsphäre haben auf den ersten Blick nicht allzu viel gemeinsam: Erstere kommt meistens spektakulär daher und begleitet von markigen Worten, weil man ja schließlich ‚die Menschen schützen‘ will. Privatsphäre auf der anderen Seite kennt nur die leisen Töne. Naturgemäß, denn schrille Privatsphäre ist ein Widerspruch in sich. Und so erodiert sie denn auch eher in kleinen Schritten und stirbt in aller Stille, während wachsende Zensur viele Gesichter haben kann und dabei selbst für Gesichtsblinde erkennbar bleibt.

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‘Routing’-Leak: CyberGhost ist nicht betroffen

Die kürzlich entdeckte ‘Routing’-Sicherheitslücke, die grundlegende Netzwerk-Routing-Techniken ausnutzt, betrifft sowohl Anwender mit direktem Internetanschluss als auch solche, die einen Router mit UPnP Port Forwarding nutzen.

Sollte Software, die auf UDP-Traffic spezialisiert ist, wie beispielsweise ein Torrent-Client, auf Pakete antworten, die via VPN-Client über die IP-Adresse des Internetanbieters gesendet werden, kann die reale IP des Anwenders in Erfahrung gebracht werden. Hierbei kann die VPN-Linkadresse mit der originalen IP-Adresse verknüpft werden.

CyberGhost ist von der Lücke nicht betroffen. Die interne Firewall der Windows- und Mac-Clients verhindert zuverlässig JEDEN Internetverkehr außerhalb des geschützten VPN-Tunnels. Die Software verfügt über dieses Feature bereits seit Jahren.

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Quelle: https://torrentfreak.com/routing-feature-can-expose-vpn-users-real-ip-addresses-151222/

Bares sparen mit CyberGhost VPN: Abmahnern begegnen, mobile Datenraten schonen und Online-Kaufhäuser austricksen

Ein VPN ist Gold wert, nicht nur, wenn es darum geht, seine Lieblings-Serien im Original und bei Erstausstrahlung zu genießen, den Geheimdiensten ein Schnippchen zu schlagen und unheilvollen Persönlichkeitsanalysen einen Riegel vorzuschieben. Quasi als Dreingabe ist es eine gute Investition für Sparfüchse: Es hält Abmahnanwälte auf Abstand, hilft, die Kosten für den mobilen Datenverbrauch zu senken und unterstützt Preisbewusste dabei, die Preisgestaltung im Internet zu den eigenen Gunsten zu verschieben. Im Fall von CyberGhost auch, ohne selbst ein spürbarer Kostenfaktor zu werden – wie jüngst die PC-Go eindrucksvoll in einem VPN-Vergleichstest feststellte und CyberGhost zum Preis/Leistungssieger kürte.

Abmahnwellen

Abmahnung im Internet ist Volkssport. Konkurrenten verklagen ihre Mitbewerber wegen Fehler im Impressum oder dem Webshop, Fotografen und andere Medienschaffende die Anwender von Facebook wegen der Verwendung von geschützten Werken und über allen thronen die Verwerter von Musik und Filmen, die ganze Heerscharen von Anwälten das Internet nach Downloadern und Streamingfans durchforsten lassen. Dass dabei nicht immer die Einhaltung des Rechts im Vordergrund steht, ist ein offenes Geheimnis. Oft scheint es mehr um die Erschließung steter Einnahmequellen zu gehen – und dabei bleibt auch schon mal die gebotene Sorgfalt bei der Verfolgung vermeintlicher Straftaten auf der Strecke. Dann interessiert es niemanden, ob ein angeblicher Dateien-Sharer zum Zeitpunkt der Erhebung nachweislich im Urlaub oder der Anschluss nicht einmal funktionstüchtig war. Ganz davon zu schweigen, dass eigentlich legale Angebote kurzerhand für illegal erklärt werden, wie im Redtube-Skandal, und für die meisten Anwender Erlaubtes von Unerlaubtem schlichtweg nicht zu unterscheiden ist, wenn ein Angebot nahezu perfekt seriös daherkommt.

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Mit einem VPN geht man dem Risiko von vornherein aus dem Weg, unschuldig zu hohen Geldstrafen verurteilt zu werden. Die eigene IP-Adresse, mit dessen Hilfe Abmahner die Identitäten vermeintlicher Schwarzseher aufdecken, wird im VPN-Netz verborgen und durch eine unverfängliche ersetzt. Verfolgt der jeweilige Anbieter obendrein eine No-Logs-Politik muss der falsche Klick auf einen betrügerischen Link dann nicht mehr zwangsläufig zu einem finanziellen Fiasko führen und man kann unbesorgt das Internet genießen.

Mobile Datenschleuder

Mobilfunkanbieter versuchen mit vielen Tricks, ihren Kunden das Geld aus den Taschen zu locken. Einer davon: Datenflats, die viel versprechen, aber nur einen Bruchteil davon halten, so dass man schon am fünften Tag auf Analogmodemgeschwindigkeit herabgestuft wird, weil die vollmundig angepriesene Mega-Datenrate von einem Gigabyte dank immensem Werbeaufkommens in Bild und Ton schneller erreicht wird, als eigentlich gedacht.

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Kann ein VPN hier helfen? Nicht unbedingt und auch nicht jedes. CyberGhost VPN hingegen schon. Zum einen sorgen leistungsfähige Werbefilter dafür, dass nur ein Bruchteil der Bandbreite-fressenden Daten zum Gerät des Anwenders gelangen, zum anderen werden alle Daten auf Wunsch vor der Übertragung kostengünstig eingedampft, so dass man hier gleich doppelt spart.

Ungünstige Preisgestaltung im Internet

Ein Produkt. Ein Anbieter. Ein Internet. Aber auch ein Preis? Pustekuchen, denn beim Shoppen online bekommt es der Verbraucher heutzutage mit Preiskalkulationen zu tun, die das vermeintliche Schnäppchenparadies der Vergangenheit zur Geldfalle umgebaut haben und von denen das Kaufhaus in der Innenstadt nur träumen kann. Während dort niemand weiß, wer du bist und wie du tickst, haben dich moderne Methoden der Persönlichkeitsanalyse und des Verhaltenstrackings längst zum gläsernen Verbraucher verwandelt, dem man Preisschilder gekonnt auf den Leib schneidert. Bei maximalem Gewinn, selbstverständlich.

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Im Internet wissen Verkäufer sehr genau, wer du bist – und wie sie dieses Wissen für sich anwenden, so dass du am Ende nicht nur mit einem volleren Warenkorb als geplant zur Kasse schlenderst, das schafft der Supermarkt um die Ecke ebenso, sondern auch noch mit dem bei dir maximal möglichen Preis bezahlst. Das ist neu und kaum ein Anwender hat sich bislang hierauf eingestellt.

So ist es durchaus bequem, wenn Amazon weiß, wofür du dich interessierst. Das sorgt dafür, dass es immer etwas zu entdecken gibt und man muss nicht mühselig selbst auf Entdeckungstour gehen. Dumm nur, dass Amazon gleichzeitig auch weiß, dass du gerne bereit bist, einen höheren Preis für Sachen zu bezahlen, die dich interessieren. Moderne Händler wissen, wo wir wohnen, wie zahlungskräftig die Nachbarschaft ist, welche Produkte wir uns wie lange und wie oft angeschaut haben, ob wir zurückkehren, ob wir Donnerstags eher bereit sind, mehr Geld auszugeben als Montags, ob es bei uns gerade regnet oder die Sonne scheint – und sie sind in der Lage, den Preis für ein Produkt in Sekundenschnelle anzupassen.

Du hast ein iPad oder iPhone? Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du eher bereit bist, auch höhere Preise zu akzeptieren. Wundere dich also nicht, dass du auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für deine Frau mehrheitlich die teuren Produkte einer Kategorie präsentiert bekommst. Umgekehrt muss es dich auch nicht wundern, wenn du während einer Google-Preisvergleichssuche günstigere Angebote erhältst, weil die Anbieter dann der Meinung sind, dass sie es mit einem Sparfuchs zu tun haben.

Was heißt das unterm Strich: Deine Daten sind Geld wert – nur leider nicht für dich. Im Gegenteil, denn je mehr Verkäufer über dich wissen, desto teurer wird es für dich. Zeit also für Gegenmaßnahmen. Mit CyberGhosts neuem Trackingblocker verwischt du deine Spuren im Netz, während der VPN deinen Standort verschleiert. Dann noch regelmäßig die Cookies gelöscht und immer einen Preisvergleich aufgesucht und schon ist das nächste Geburtstagsgeschenk gesichert.

Schutz hoch 3: Warum CyberGhost 5.5 über einen Werbeblocker verfügt

Werbung nervt. Wissen wir alle. Die Ladezeiten überfrachteter Webseiten ziehen sich unendlich in die Länge und normales Lesen wird zum Hindernissport, während die interessantesten Abschnitte obendrein noch von Weg-Klickern wie ‚Nein, will keinen Newsletter‘ überdeckt sind. Aber das ist leider noch nicht alles, denn Werbung kann auch richtig gefährlich werden und ein Einfallstor für Cyberkriminelle sein, die es auf Geld und Daten der Anwender abgesehen haben.

Dafür muss man nicht einmal in die dunkleren Seiten des Webs abtauchen, denn Werbeanzeigen mit Direktanbindung zu Exploit-Seiten, die der Analyse von Sicherheitslücken, der Auswahl eines passenden Exploits und der anschließenden Infektion dienen, finden sich zunehmend auch bei üblicherweise vertrauenswürdigen Seiten. Dies besitzt für Kriminelle zwei wichtige Vorteile, für die sie sogar bereit sind, tief in die Tasche zu greifen und Werbe-Einblendungen zu bezahlen: Der Traffic dieser Seiten, beispielsweise stark frequentierter Online-Magazine, ist immens und die meisten Besucher hegen kaum Misstrauen den dort eingespielten Anzeigen gegenüber.

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Malvertising lässt die Kassen klingeln

Malvertising heißt das Stichwort, das einem Internetreisenden unter Umständen sehr teuer zu stehen kommen kann: Von Kriminellen geschaltete Anzeigen, die Schadcode einschmuggeln und den Rechner zur Spielwiese von Fremden machen. Besonders viel Wissen benötigt man dazu nicht, denn die Kits zum Ausnutzen der Sicherheitslücken und der anschließenden Installation der jeweiligen Schadsoftware können selbst Kinder bedienen. Und ist ein Rechner erst einmal infiziert, ist von dort aus alles möglich: Das Abfischen der Kreditkartennummern und anderer Bankdaten, die Installation von Trojanern und Keyloggern, Erpresser-Software, die Festplatten verschlüsselt oder Programme, die sich an Angriffe gegen andere Systeme beteiligen.

Die Werbeanzeigen besitzen dabei in aller Regel unauffälligen Charakter, werden sie aber bewusst oder durch Zufall angeklickt, wird der Anwender sofort zu einer präparierten Landingpage weitergeleitet und der Rechner infiziert. Schlimmer noch, denn wird die Landingpage in einem iFrame direkt auf der Webseite mit der Anzeige geladen, muss nicht einmal die jeweilige Werbung angeklickt werden. Die letzte Möglichkeit birgt temporär sogar wesentlich höhere Infektionsraten, ist aber weniger nachhaltig, da sie schneller entdeckt wird, weshalb beide Verfahren gleichermaßen zur Anwendung kommen. Jüngst bekannt gewordene Beispiele für erfolgreiches Malvertising sind die ‚Exploit-Vermittlungen‘ auf Metacafe und Dailymotion sowie die Verbreitung des ‚Nuclear‘-Exploits durch Googles Ad-Server Doubleclick.

Mit CyberGhost zur sicheren Seite wechseln

Nervende Werbung entfernen ist also nur die eine Seite der Medaille. Eine wichtige, wie wir finden, da die mittlerweile überwältigende Menge an Anzeigen ein Interneterlebnis deutlich verschlechtert, aber die andere Seite ist mindestens ebenso wichtig. Der Werbeblocker ergänzt den neuen CyberGhost-Online-Virenschutz und unseren Schutz vor gefährlichen Websites dadurch, dass er neben den unerwünschten Anzeigen auch die gefährlichen bereits auf den CyberGhost-Servern blockiert und so dafür sorgt, dass die Rechner der Anwender gar nicht erst in Berührung damit kommen.

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Dies setzt unsere Server einer erheblichen Last aus, die über das hinaus geht, was eine einfache Anonymisierung erfordert, wir sind aber der Meinung, dass sich Sicherheit nicht nur darin ausdrücken sollte, anonym surfen zu können. Denn mal ganz ehrlich: Was nützt die beste Anonymität, wenn sie jederzeit durch Exploit-Kits enttarnt werden kann? Und nicht nur Kriminelle nutzen diese Pakete, sondern auch Geheimdienste …

In diesem Sinne: Entdeckt die neuen Features. Sie sind zwar nur im Premiumdienst verfügbar, aber, psst, ganz unter uns: In der neuen Chip gibt’s ein Jahr CyberGhost als Promotion-Angebot – inklusive aller neuen Features 🙂

(Beinahe) too hot to handle: Neue CyberGhost-Features entwachsen Kinderstube

Hallo Ghosties!

Wir haben euch sehr genau zugehört, wenn ihr in der Vergangenheit Wünsche geäußert habt und Verbesserungen vorschlugt – so gut, dass das komplette Entwicklerteam die letzten Monate nahezu vollständig damit verbrachte, die häufigsten Vorschläge in ein Rundum-Paket zu verpacken. Mittlerweile sind die Resultate in die Beta des CyberGhost-Clients 5.5 eingeflossen und zeigen dort ihre Zähne – äußerst effektiv, wie wir allen mitteilen können, die nicht am Beta-Programm teilnehmen.

Update: Ab sofort als stabile Version CyberGhost 5.5 erhältlich, inklusive aller neuen Pre-Protection-Features und Datenkompression für Premium- und Premium-Plus-User 🙂 Download hier.

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Die Neuerungen erweitern eure Schutzmöglichkeiten beispielsweise um Viren- und Werbeblocker, helfen Mobilfans, Geld beim Datentarif zu sparen und bereiten gleichzeitig die Umstellung von Dienst und Client auf CyberGhost 6 mit noch weitergehenden Änderungen im nächsten Jahr vor. (Es lohnt sich also, auch auf längere Sicht am Ball zu bleiben ;-).)

Der Preis der neuen Sicherheit: Alle Updates zusammen besitzen starken Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Server und trennten dort in den letzten Wochen seit den ersten Testläufen die Spreu vom Weizen. Dabei zeigte sich, dass nicht alle Hardwarekomponenten die Zusatzlast bewältigen konnten, womit wir vor der Wahl standen, entweder einige Features wieder zu deaktivieren (was niemand wirklich wollte) oder jene Server temporär abzuschalten, denen die Neuerungen ‘too hot to handle’ sind – um sie zu einem späteren Zeitpunkt stückweise aufzurüsten.

Wir entschieden uns für Letzteres, weshalb seit gestern vereinzelte Server offline genommen werden. Eine Liste ist in Vorbereitung und wird euch in Kürze im Detail darüber aufklären, welche Server für eine bestimmte Zeit nicht weiter verfügbar sind. Aber keine Bange, die Umstellungen werden deine CyberGhost-Erfahrung nicht beeinträchtigen, da die verbliebenen Server rekalibriert werden, um die neu verteilte Last ausbalanciert aufzufangen. Einzelne Anwender werden von den Änderungen dementsprechend überhaupt nichts mitbekommen.

Übrigens: Die versprochenen Änderungen, wie zum Beispiel der vorgeschaltete Virenscanner, werden auch für jene Anwender verfügbar sein, die CyberGhost mit nativen Protokollen direkt in ihren jeweiligen Betriebssystemen nutzen. In den Fällen lassen sich die neuen Features für das jeweilige Gerät direkt in der Kontoverwaltung aktivieren.

OK, Google: Was zeichnest du so alles auf?

Wann genau Google vom ehemaligen Leitspruch ‚Nur nicht böse sein‘ abwich und stattdessen ‚Nur nicht auffallen‘ bevorzugte, ist nicht sicher, wohl aber, dass es in großen Teilen klappte. Besonders erfolgreich anzuschauen beim Hintergrunddienst ‚Google Voice‘, der unscheinbar im Hintergrund von Millionen Geräten darauf wartet, mit der harmlosen Parole „OK, Google“ aufgeweckt zu werden. Richtig cool, gell? Ähnlich wie bei Star Trek („Computer, wo befindet sich Nummer 1?“) und dem dösenden Hund unterm Wohnzimmertisch („Los jetzt, Gassi gehen“), besitzt aber den bitteren Beigeschmack, dass Google, um aktiv werden zu können, bereits mit einem Ohr aktiv sein muss. Aber das nur nebenbei …

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(C) Google, Inc.

Ebenso wichtig wie die Erkenntnis, einen potenziellen Spion im Wohnzimmer mit Akkustrom durchzufüttern, ist die Tatsache, dass Google nicht nur große Ohren und eine immense Hilfsbereitschaft bei Suchanfragen besitzt, sondern die Stimme seines Herrchens auch aufzeichnet, abspeichert und – natürlich – analysiert. Das heißt, mehr den Inhalt der Suche – obwohl, auf der anderen Seite, das ist so nicht verbürgt. Sehr wahrscheinlich wird der Tonfall ebenso zur Persönlichkeitsanalyse herangezogen wie die Interessenslage, stimmberechtigt sozusagen. Womit dann auch erklärbar wird, warum der Träger einer zurückhaltenden Stimme mit Werbung für Selbstwertseminare und Bauchweg-Gürtel eingedeckt wird, obwohl er selbst nie danach fragte …

Endlich ein Freund, der zuhört

Google ist auf jeden Fall erschreckend verständnisvoll und aufmerksam, was dein Leben betrifft. Beinahe wie ein Freund oder ein Therapeut, allerdings mit einer leicht verschobenen Interessenslage. Bei Google Voice und Google Now dient die hohe Aufmerksamkeitsspanne der gezielten Platzierung von Werbung sowie der Verbesserung des Dienstes an sich. Letzeres natürlich, damit Werbung noch besser platziert werden kann. Aber egal, wie viele Freunde hat man schon, die zuhören können?

Aber wer weiß bei so viel Geborgenheit, Wohlfühlatmosphäre und Bequemlichkeit schon noch, wie viele Sprachsuchen bereits über den Äther geflossen und in Googles Datenbanken versickert sind? Eines vorweg: sehr viel mehr als man meint. Und wenn man es genau wissen möchte, kann man nachschauen, denn bei Google ist ein Rest vom ‚Nur nicht böse sein‘ übrig geblieben. Wenn auch gut versteckt in einem entfernten Teil deiner Google-Kontoeinstellungen.

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Hörst du dir eigentlich selbst mal zu?

Du solltest es einmal machen. Hierzu befindet sich bei Google eine Liste deiner Spracheingaben, die sich einzeln abspielen lassen. Diese Liste nennt sich ‚Sprach- & Audioaktivitäten‘ und lässt sich unter den Google-History-Einträgen aufrufen. Wobei: Im Gegensatz zu Sängern, Moderatoren, Egomanen, Politikern und Google mag es dem einen oder anderen nicht behagen, den eigenen Äußerungen zu lauschen. Aber das kennt man ja bereits von anderen Gelegenheiten, beispielsweise kurzen Videoclips mit dem Android-Smartphone. Wer will, kann sich dort auf die Schnelle vorbereiten, diese sollten schließlich auch bei Google zu finden sein.

Genug gehört? So löscht du die Einträge

Dankenswerterweise lassen sich die Einträge nicht nur anhören, sondern auch löschen. Hierzu muss man nicht einmal viel tun. Einfach ein Häkchen in die Checkbox zum jeweiligen Eintrag oder Tag befördern, dann auf der Seite nach oben scrollen und dort in der oberen Leiste auf ‚Löschen‘ klicken.

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Es gibt sogar einen Weg, die Sprachaktivitäten generell zu deaktivieren. Allerdings hält es Google nicht davon ab, trotzdem seine Ohren weit in dein Wohnzimmer hinein zu dehnen und mit Google Voice deine Stimme aufzuzeichnen. Im Gegenteil: Google behält sich nach wie vor das Recht vor, Audiodaten anonymisiert zu erfassen und abzuspeichern, Abhilfe schafft dann letztendlich nur der Komplettverzicht auf Google Now.

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