Category - Privatsphäre

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Schutz hoch 3: Warum CyberGhost 5.5 über einen Werbeblocker verfügt
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(Beinahe) too hot to handle: Neue CyberGhost-Features entwachsen Kinderstube
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OK, Google: Was zeichnest du so alles auf?

Schutz hoch 3: Warum CyberGhost 5.5 über einen Werbeblocker verfügt

Werbung nervt. Wissen wir alle. Die Ladezeiten überfrachteter Webseiten ziehen sich unendlich in die Länge und normales Lesen wird zum Hindernissport, während die interessantesten Abschnitte obendrein noch von Weg-Klickern wie ‚Nein, will keinen Newsletter‘ überdeckt sind. Aber das ist leider noch nicht alles, denn Werbung kann auch richtig gefährlich werden und ein Einfallstor für Cyberkriminelle sein, die es auf Geld und Daten der Anwender abgesehen haben.

Dafür muss man nicht einmal in die dunkleren Seiten des Webs abtauchen, denn Werbeanzeigen mit Direktanbindung zu Exploit-Seiten, die der Analyse von Sicherheitslücken, der Auswahl eines passenden Exploits und der anschließenden Infektion dienen, finden sich zunehmend auch bei üblicherweise vertrauenswürdigen Seiten. Dies besitzt für Kriminelle zwei wichtige Vorteile, für die sie sogar bereit sind, tief in die Tasche zu greifen und Werbe-Einblendungen zu bezahlen: Der Traffic dieser Seiten, beispielsweise stark frequentierter Online-Magazine, ist immens und die meisten Besucher hegen kaum Misstrauen den dort eingespielten Anzeigen gegenüber.

flying ghost

Malvertising lässt die Kassen klingeln

Malvertising heißt das Stichwort, das einem Internetreisenden unter Umständen sehr teuer zu stehen kommen kann: Von Kriminellen geschaltete Anzeigen, die Schadcode einschmuggeln und den Rechner zur Spielwiese von Fremden machen. Besonders viel Wissen benötigt man dazu nicht, denn die Kits zum Ausnutzen der Sicherheitslücken und der anschließenden Installation der jeweiligen Schadsoftware können selbst Kinder bedienen. Und ist ein Rechner erst einmal infiziert, ist von dort aus alles möglich: Das Abfischen der Kreditkartennummern und anderer Bankdaten, die Installation von Trojanern und Keyloggern, Erpresser-Software, die Festplatten verschlüsselt oder Programme, die sich an Angriffe gegen andere Systeme beteiligen.

Die Werbeanzeigen besitzen dabei in aller Regel unauffälligen Charakter, werden sie aber bewusst oder durch Zufall angeklickt, wird der Anwender sofort zu einer präparierten Landingpage weitergeleitet und der Rechner infiziert. Schlimmer noch, denn wird die Landingpage in einem iFrame direkt auf der Webseite mit der Anzeige geladen, muss nicht einmal die jeweilige Werbung angeklickt werden. Die letzte Möglichkeit birgt temporär sogar wesentlich höhere Infektionsraten, ist aber weniger nachhaltig, da sie schneller entdeckt wird, weshalb beide Verfahren gleichermaßen zur Anwendung kommen. Jüngst bekannt gewordene Beispiele für erfolgreiches Malvertising sind die ‚Exploit-Vermittlungen‘ auf Metacafe und Dailymotion sowie die Verbreitung des ‚Nuclear‘-Exploits durch Googles Ad-Server Doubleclick.

Mit CyberGhost zur sicheren Seite wechseln

Nervende Werbung entfernen ist also nur die eine Seite der Medaille. Eine wichtige, wie wir finden, da die mittlerweile überwältigende Menge an Anzeigen ein Interneterlebnis deutlich verschlechtert, aber die andere Seite ist mindestens ebenso wichtig. Der Werbeblocker ergänzt den neuen CyberGhost-Online-Virenschutz und unseren Schutz vor gefährlichen Websites dadurch, dass er neben den unerwünschten Anzeigen auch die gefährlichen bereits auf den CyberGhost-Servern blockiert und so dafür sorgt, dass die Rechner der Anwender gar nicht erst in Berührung damit kommen.

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Dies setzt unsere Server einer erheblichen Last aus, die über das hinaus geht, was eine einfache Anonymisierung erfordert, wir sind aber der Meinung, dass sich Sicherheit nicht nur darin ausdrücken sollte, anonym surfen zu können. Denn mal ganz ehrlich: Was nützt die beste Anonymität, wenn sie jederzeit durch Exploit-Kits enttarnt werden kann? Und nicht nur Kriminelle nutzen diese Pakete, sondern auch Geheimdienste …

In diesem Sinne: Entdeckt die neuen Features. Sie sind zwar nur im Premiumdienst verfügbar, aber, psst, ganz unter uns: In der neuen Chip gibt’s ein Jahr CyberGhost als Promotion-Angebot – inklusive aller neuen Features 🙂

(Beinahe) too hot to handle: Neue CyberGhost-Features entwachsen Kinderstube

Hallo Ghosties!

Wir haben euch sehr genau zugehört, wenn ihr in der Vergangenheit Wünsche geäußert habt und Verbesserungen vorschlugt – so gut, dass das komplette Entwicklerteam die letzten Monate nahezu vollständig damit verbrachte, die häufigsten Vorschläge in ein Rundum-Paket zu verpacken. Mittlerweile sind die Resultate in die Beta des CyberGhost-Clients 5.5 eingeflossen und zeigen dort ihre Zähne – äußerst effektiv, wie wir allen mitteilen können, die nicht am Beta-Programm teilnehmen.

Update: Ab sofort als stabile Version CyberGhost 5.5 erhältlich, inklusive aller neuen Pre-Protection-Features und Datenkompression für Premium- und Premium-Plus-User 🙂 Download hier.

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Die Neuerungen erweitern eure Schutzmöglichkeiten beispielsweise um Viren- und Werbeblocker, helfen Mobilfans, Geld beim Datentarif zu sparen und bereiten gleichzeitig die Umstellung von Dienst und Client auf CyberGhost 6 mit noch weitergehenden Änderungen im nächsten Jahr vor. (Es lohnt sich also, auch auf längere Sicht am Ball zu bleiben ;-).)

Der Preis der neuen Sicherheit: Alle Updates zusammen besitzen starken Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Server und trennten dort in den letzten Wochen seit den ersten Testläufen die Spreu vom Weizen. Dabei zeigte sich, dass nicht alle Hardwarekomponenten die Zusatzlast bewältigen konnten, womit wir vor der Wahl standen, entweder einige Features wieder zu deaktivieren (was niemand wirklich wollte) oder jene Server temporär abzuschalten, denen die Neuerungen ‘too hot to handle’ sind – um sie zu einem späteren Zeitpunkt stückweise aufzurüsten.

Wir entschieden uns für Letzteres, weshalb seit gestern vereinzelte Server offline genommen werden. Eine Liste ist in Vorbereitung und wird euch in Kürze im Detail darüber aufklären, welche Server für eine bestimmte Zeit nicht weiter verfügbar sind. Aber keine Bange, die Umstellungen werden deine CyberGhost-Erfahrung nicht beeinträchtigen, da die verbliebenen Server rekalibriert werden, um die neu verteilte Last ausbalanciert aufzufangen. Einzelne Anwender werden von den Änderungen dementsprechend überhaupt nichts mitbekommen.

Übrigens: Die versprochenen Änderungen, wie zum Beispiel der vorgeschaltete Virenscanner, werden auch für jene Anwender verfügbar sein, die CyberGhost mit nativen Protokollen direkt in ihren jeweiligen Betriebssystemen nutzen. In den Fällen lassen sich die neuen Features für das jeweilige Gerät direkt in der Kontoverwaltung aktivieren.

OK, Google: Was zeichnest du so alles auf?

Wann genau Google vom ehemaligen Leitspruch ‚Nur nicht böse sein‘ abwich und stattdessen ‚Nur nicht auffallen‘ bevorzugte, ist nicht sicher, wohl aber, dass es in großen Teilen klappte. Besonders erfolgreich anzuschauen beim Hintergrunddienst ‚Google Voice‘, der unscheinbar im Hintergrund von Millionen Geräten darauf wartet, mit der harmlosen Parole „OK, Google“ aufgeweckt zu werden. Richtig cool, gell? Ähnlich wie bei Star Trek („Computer, wo befindet sich Nummer 1?“) und dem dösenden Hund unterm Wohnzimmertisch („Los jetzt, Gassi gehen“), besitzt aber den bitteren Beigeschmack, dass Google, um aktiv werden zu können, bereits mit einem Ohr aktiv sein muss. Aber das nur nebenbei …

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(C) Google, Inc.

Ebenso wichtig wie die Erkenntnis, einen potenziellen Spion im Wohnzimmer mit Akkustrom durchzufüttern, ist die Tatsache, dass Google nicht nur große Ohren und eine immense Hilfsbereitschaft bei Suchanfragen besitzt, sondern die Stimme seines Herrchens auch aufzeichnet, abspeichert und – natürlich – analysiert. Das heißt, mehr den Inhalt der Suche – obwohl, auf der anderen Seite, das ist so nicht verbürgt. Sehr wahrscheinlich wird der Tonfall ebenso zur Persönlichkeitsanalyse herangezogen wie die Interessenslage, stimmberechtigt sozusagen. Womit dann auch erklärbar wird, warum der Träger einer zurückhaltenden Stimme mit Werbung für Selbstwertseminare und Bauchweg-Gürtel eingedeckt wird, obwohl er selbst nie danach fragte …

Endlich ein Freund, der zuhört

Google ist auf jeden Fall erschreckend verständnisvoll und aufmerksam, was dein Leben betrifft. Beinahe wie ein Freund oder ein Therapeut, allerdings mit einer leicht verschobenen Interessenslage. Bei Google Voice und Google Now dient die hohe Aufmerksamkeitsspanne der gezielten Platzierung von Werbung sowie der Verbesserung des Dienstes an sich. Letzeres natürlich, damit Werbung noch besser platziert werden kann. Aber egal, wie viele Freunde hat man schon, die zuhören können?

Aber wer weiß bei so viel Geborgenheit, Wohlfühlatmosphäre und Bequemlichkeit schon noch, wie viele Sprachsuchen bereits über den Äther geflossen und in Googles Datenbanken versickert sind? Eines vorweg: sehr viel mehr als man meint. Und wenn man es genau wissen möchte, kann man nachschauen, denn bei Google ist ein Rest vom ‚Nur nicht böse sein‘ übrig geblieben. Wenn auch gut versteckt in einem entfernten Teil deiner Google-Kontoeinstellungen.

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Hörst du dir eigentlich selbst mal zu?

Du solltest es einmal machen. Hierzu befindet sich bei Google eine Liste deiner Spracheingaben, die sich einzeln abspielen lassen. Diese Liste nennt sich ‚Sprach- & Audioaktivitäten‘ und lässt sich unter den Google-History-Einträgen aufrufen. Wobei: Im Gegensatz zu Sängern, Moderatoren, Egomanen, Politikern und Google mag es dem einen oder anderen nicht behagen, den eigenen Äußerungen zu lauschen. Aber das kennt man ja bereits von anderen Gelegenheiten, beispielsweise kurzen Videoclips mit dem Android-Smartphone. Wer will, kann sich dort auf die Schnelle vorbereiten, diese sollten schließlich auch bei Google zu finden sein.

Genug gehört? So löscht du die Einträge

Dankenswerterweise lassen sich die Einträge nicht nur anhören, sondern auch löschen. Hierzu muss man nicht einmal viel tun. Einfach ein Häkchen in die Checkbox zum jeweiligen Eintrag oder Tag befördern, dann auf der Seite nach oben scrollen und dort in der oberen Leiste auf ‚Löschen‘ klicken.

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Es gibt sogar einen Weg, die Sprachaktivitäten generell zu deaktivieren. Allerdings hält es Google nicht davon ab, trotzdem seine Ohren weit in dein Wohnzimmer hinein zu dehnen und mit Google Voice deine Stimme aufzuzeichnen. Im Gegenteil: Google behält sich nach wie vor das Recht vor, Audiodaten anonymisiert zu erfassen und abzuspeichern, Abhilfe schafft dann letztendlich nur der Komplettverzicht auf Google Now.

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