Category - Überwachung

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Tag Null: Wannacry-Nachlese – Was und wie übel sind Zero-Day-Exploits?
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Stichtag 1. Juli: VDS reborn und Prepaid nur noch mit Ausweis
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Gemeinsam einsam: Das Deep Web ‚kartographiert‘
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Online Banking: Fallstricke vermeiden
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Old and busted: Internet zensieren. New hotness: VPNs gleich mit verbieten!
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Augen zu und durch: Die EU auf den Weg in die Überwachungs-Dystopie
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Über Pokémon, Wahrheitsministerien und Ehrlichkeits-Scores: Kleine und große Privatsphären-Desaster in 2016
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Frohes neues Jahr: Top 5 der neuen BND-Befugnisse
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Auf Talfahrt: Internet-Freiheit geht weltweit den Weg des Dodos
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Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre

Tag Null: Wannacry-Nachlese – Was und wie übel sind Zero-Day-Exploits?

Der moderne Mensch muss sich mit allerlei Widrigkeiten herumschlagen, ganz oben auf der Liste steht dabei die ständige Verteidigung des eigenen Geldbeutels. Und auf den haben es viele abgesehen, in Zeiten globaler Netzverbindungen sogar noch mehr, denn zusätzlich zur zwielichtigen Gestalt im Bahnhofsviertel kommen Unmengen an global operierenden Hackern und anderen, ebenso zwielichtigen Figuren, im Internet.

Hinsichtlich der Netzsicherheit sind viele Arten von Attacken zu nennen: Viren, Trojaner, Malware, Ransomware, Phishing und die Übernahme des digitalen Hausrechts über Sicherheitslücken in Programmen und Betriebssystemen. Und hier ganz besonders begehrt: Zero Day Exploits.

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Stichtag 1. Juli: VDS reborn und Prepaid nur noch mit Ausweis

Der Hysterie um Terrorschläfer und andere Bedrohungen für das demokratische westliche Refugium des Planeten fiel schon so manches Freiheitskriterium zum Opfer. Am 1. Juli soll dieses Schicksal auch eine der letzten Bastionen anonymer Kommunikation, außer Bahnhofsklos, ereilen: Prepaid-SIM-Karten. Zuvor noch ein einigermaßen sicherer Garant, die eigene Privatsphäre nicht zwangsweise an die große Glocke hängen zu müssen, gibt es die Karte dann nur noch bei Vorlage eines Ausweises.

Was also tun?

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Gemeinsam einsam: Das Deep Web ‚kartographiert‘

Die erste ‚Karte‘ des Deep Web enthüllt wenig Überraschendes: Die Infrastruktur des andernorts als Hort des Verbrechens und der dunklen Abgründe menschlichen Verhaltens verschrienen anonymen Netzes ähnelt so gar nicht den bekannten Formen. Statt aus Verknüpfungen, mit denen man sich von einer Page zur anderen hangelt, besteht das Deep Web einer kürzlich erstellten Studie zufolge offenbar vorwiegend aus einzelnen isolierten Containern. Fast 90 Prozent aller Seiten verzichten demnach konsequent auf Links zu anderen Angeboten und machen die dunkle Seite des Internets zu einem Ort, für den Isolation der Normalzustand ist.

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Online Banking: Fallstricke vermeiden

Wann wurde deine Bank das letzte Mal angegriffen? Du weißt es nicht? Wann wurden das letzte Mal Nutzerdaten entwendet? Keine Ahnung? Wie viele User sind bereits Opfer von Phishing oder andere Malware-Attacken geworden? Unbekannt?

Und Hand aufs Herz: Meinst du, ausgerechnet deine Bank wurde noch nie angegriffen, nur weil es nicht in der Zeitung stand? Oder ist ausgewiesener Experte in Sachen IT-Sicherheit, an dem jeder Angriff spurlos abperlt?

Die traurige Wahrheit ist: So manche Bank wurde bereits um ihre Nutzerdaten erleichtert und Angriffe auf Online-Banking-Systeme gehören leider zum Alltag. Nur, an die große Glocke gehängt werden sie von keine der betroffenen Online-Geldhäuser, nicht einmal die DDoS-Attacken, die weniger dem Erringen von Daten als vielmehr der Erpressung der jeweiligen Institute dienen. Unbekannt sind auch die Summen, die an Erpresser wie an bestohlene Kunden gingen.

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Old and busted: Internet zensieren. New hotness: VPNs gleich mit verbieten!

Urlaubszeit ist Reisezeit – und manche Reise führt, gerade im Winter, dorthin, wo es warm ist. Dubai beispielsweise. Aber, wie es so ist, selten bleibt man dabei verschont von den Besonderheiten des jeweiligen Gastlandes Kenntnis zu nehmen, und ganz besonders nicht von deren Verboten.

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Augen zu und durch: Die EU auf den Weg in die Überwachungs-Dystopie

Während sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gerne auf typische Überwachungsmerkmale in Staaten wie Türkei, Russland, China und andere übliche Verdächtige konzentriert, zerfasert sie beim Blick nach innen sehr schnell und verliert schon mal die Kriterien aus den Augen, die man bei den fernen Nachbarn noch klar im Blickfeld hatte. Fernrohre funktionieren nun einmal nur in eine Richtung, und jene, die sie nutzen, müssen nicht unbedingt auch in der Lage sein, mit einer Lesebrille umzugehen – und so bleibt leider allzu häufig die realistische Einschätzung auf der Strecke, dass die Unterschiede zwischen hier (frei, demokratisch, liberal) und dort (unfrei, diktatorisch, rückständig) zusehends verschwommener werden.

Foto: © Matthew Wiebe, https://stocksnap.io/author/200 Lizenz: CCO 1.0 Universal (CCO 1.0): https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

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Über Pokémon, Wahrheitsministerien und Ehrlichkeits-Scores: Kleine und große Privatsphären-Desaster in 2016

Wollte man 2016 hinsichtlich wichtiger Ereignisse im Bereich Privatsphäre hin abklopfen, so müsste man feststellen, dass es das eine oder andere Highlight gab, aber auch dunkle schwarze Löcher. Es wurden ein paar Schlachten gewonnen, vor allem durch Hilfe des Europäischen Gerichtshofes, andere aber verloren, und mit erweiterten Befugnissen ausgestattet, stehen neue Feinde in den Startlöchern. Bereit, das Internet weiterhin zum größten Nacktscanner aller Zeiten auszubauen.

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Frohes neues Jahr: Top 5 der neuen BND-Befugnisse

Was erwartet uns zum Jahreswechsel 2017, wenn das kürzlich beschlossene BND-Gesetz in Kraft tritt? Sichere Weihnachtsmärkte das ganze Jahr über? Gut bewachte Bahnhofsklos und Mülleimer an den Gleisen? Weniger Gewalt in U-Bahnen und unterirdischen Einkaufspassagen auch außerhalb der Geschäftszeiten? Eingedämmte Islamisierung in den Fußgängerzonen?

Oder doch nur anlasslose Massenüberwachung der Art ‚alle Telefonate abhören, alle Surfausflüge belauschen, alles an ausländische Geheimdienste weitergeben dürfen, nichts mehr begründen müssen und weniger Kontrolle haben‘? Um es kurz zu machen: Letzteres!

Kaique Rocha

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Auf Talfahrt: Internet-Freiheit geht weltweit den Weg des Dodos

Der Dodo war ein flugunfähiger Vogel, der im letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts ausstarb, die Internet-Freiheit ist ein in vielen Ländern ebenfalls flugunfähiges Konstrukt, das global gesehen den gleichen Weg einschlägt und mittlerweile im sechsten Jahr nacheinander schwere Schläge wegzustecken hat. Laut Studie des Freedom House, das für seinen Report ‚Freedom on the Net 2016‘ 65 Länder untersuchte, sinkt die Internetfreiheit weltweit auch in diesem Jahr weiter und offenbart eine Welt, in der mittlerweile zwei Drittel aller Internetnutzer mit einem zensierten Web leben müssen.

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Grafik ©: Freedom on the Net 2016

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Browser-Checkliste für mehr Datensicherheit und Privatsphäre

In einer Gesellschaft, in der Internet-Analphabeten gute Chancen haben, EU-Kommissare für Digitale Wirtschaft zu werden, und man Datensparsamkeit als wirtschaftsfeindlich verleumdet, braucht man sich eigentlich nicht entrüsten, wenn man plötzlich Opfer dieser wunderlichen Mischung aus Ahnungslosigkeit, Unwissenheit, Fahrlässigkeit und wohl auch Einfältigkeit wird. Wie jüngst eine ganze Reihe deutscher Politiker, deren Surfdaten über Browser-Plug-ins ausspioniert und anschließend verkauft wurden. Zusammen mit Dutzenden Journalisten und 3 Millionen anderen Deutschen übrigens.

Photo: © Luis Llerena, https://stocksnap.io/author/4440 Lizenz: Creative Commons CC0 license

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